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Hang mit Gabionen sichern – #5 Ecken und Kurven bauen

Die Steinkörbe für Gabionenmauer wurden innerhalb einiger Wochen auf einer Länge von gut 20 Metern aufgebaut. Beginnend von der Einfahrt in Richtung Südosten, konnte ich eine leichte Kurve bauen. Die Spiralen geben hierzu ein gewisses Spiel her – allerdings sind damit keine engen Kurven möglich. Ich musste nun also richtige Ecken mit den Steinkörben ausbilden.

Hierzu haben sich aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten ergeben. Zum einen konnte ich die einzelnen Körbe an den passenden Stellen mit einem Bolzenschneider einkürzen um dann den nächsten Korb wieder bündig anzusetzen. Alternativ konnte ich aber die einzelnen Drahtkörbe so ineinander stellen, dass sich eine Ecke ausbildete. Ich entschied mich für die zweite Variante – kürzen konnte ich die Körbe ja immer noch.

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Zuletzt aktualisiert am 21. September 2020 um 16:13 . Ich weise darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. Bei den verwendeten Produktlinks handelt es sich teilweise um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Der Preis ändert sich für dich jedoch nicht.

Ich zog also die Reihe der bereits installierten Körbe soweit wie möglich um die Kurve und lies den letzten Korb am Ende offen. In diese Öffnung stellte ich den nächsten Korb. An der vorderen Außenkante wurde dieser bündig durch die Spirale mit dem vorhergehenden Korb befestigt. Im hinteren Bereich war der neue Korb um einige Maschen in den vorherigen Korb hineingestellt.

Die Spirale konnte ich hier aber ebenfalls eindrehen. Das Trenngitter zwischen den beiden Körben musste ich schräg anordnen da ein rechter Winkel nicht mehr möglich war. Insgesamt war die Montage zwar deutlich aufwendiger und auch schwieriger, aber die Stabilität war und ist enorm hoch.

Auf diese Weise wurden die folg

enden Steinkörbe ebenfalls ineinander gesetzt montiert – bis ich letztendlich einen passenden Winkel zur Flucht meiner bereits bestehenden Gabionenmauer hergestellt hatte.

Genau in der Kurve ergab sich nun aber ein zweites Problem – der Höhenunterschied von einem guten Meter. Auch hier gab es verschiedene Möglichkeiten. Ich hätte zum Beispiel den benötigten einen Meter tiefen Graben um weitere 10 Meter verlängern können. Angesichts der für das Graben schwierigen Bodenverhältnisse – und Mangels Lagermöglichkeit für den Aushub, wollte ich darauf aber verzichten. Auch wäre bei dieser Variante die untere Korbreihe komplett im Erdboden verschwunden. Ich entschied mich daher dazu die Mauer stückweise auf das erhöhte Niveau zu bauen.

Der letzte bestehende Korb endete nur knapp unter der Erdnarbe. Ich habe die Erdnarbe daher soweit ab geschachtet das weitere, diesmal jedoch nur 50cm hohe Körbe, bündig an die bestehende Mauer angebaut werden konnten. Diese würden später zwar ebenfalls unter der umliegenden Erde verschwinden, bildeten aber einen soliden Unterbau für die spätere zweite Korbreihe. Am Ende dieser versenkten Körbe entsprach die Erdnarbe wieder der Oberkante des Korbes und ich konnte mit meinen metrischen Körben weiterbauen.

Nun kam der mühsame Teil der Arbeit – das Befüllen der Körbe

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© 2020, commaik. Alle Rechte liegen beim Autor.

Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder.

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