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Hang mit Gabionen sichern – #6 Steine richtig einbauen

Die Steinkörbe an meinem Erdhang hatte ich nun auf einer Länge von gut 30m aufgestellt. Auf 20m habe ich eine schöne Kurve gezogen und auf die restlichen Meter dann eine richtige Ecke mit einem Höhenversatz gebaut. Bevor ich nun die zweite Korbreihe montieren konnte, musste die erste natürlich erst einmal mit Steinen befüllt werden.

Bei den Steinen habe ich mich für Granit im Format 80×125 entschieden. Ein Steinbruch in der Nähe hat mir hierzu ein wirklich gutes Angebot erstellt. Und so dauerte es nicht lange bis mir ein voll befüllter 40t LKW nebst Anhänger eine riesige Ladung an Steinen geliefert hatte.

Diese Steine mussten nun von Hand in die einzelnen Gabionenkörbe gebaut werden. Die vordere Sichtseite sollte ordentlich und sauber gestapelt werden um einen optisch ansprechenden Anblick zu gewährleisten.

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Zuletzt aktualisiert am 21. September 2020 um 01:23 . Ich weise darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. Bei den verwendeten Produktlinks handelt es sich teilweise um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Der Preis ändert sich für dich jedoch nicht.

Die Steine in der Mitte und im hinteren Bereich des Korbes wurden aber ebenfalls eingestapelt. Ziel war es das Gewicht und somit die Stabilität der Mauer zu maximieren.

Rechnerisch war es möglich jeden der Steinkörbe mit gut 800kg an Granitsteinen zu befüllen. Da meine gelieferten Steine nur knapp reichen würden, füllte ich im hinteren Bereich Granitpflastersteine ein. Diese hatte ich mir vor einiger Zeit beim Rückbau einer Zufahrt beiseitegelegt.

Optisch passten die Pflastersteine nicht wi

rklich zu meinem Granitbruchsteinen an der Gitterfront. Das war aber auch nicht wichtig, da es mir im mittleren und hinteren Bereich ausdrücklich um Masse statt Klasse ging.

Anfänglich füllte ich meine beiden 10 Liter Eimer mit Steinen auf, und transportierte diese ohne Hilfsmittel zum Steinkorb. Je weiter ich voran kam, desto mühsamer und auch zeitaufwendiger wurde diese Vorgehensweise jedoch. Irgendwann ging ich dazu über drei 10 Liter Eimer zu befüllen und diese mit meiner eigens umgebauten Schubkarre zu transportieren.

Heute, nachdem meine Mauer steht kann ich sagen das diese Schubkarre ihr Geld wert war – auch wenn sie den Bau der Gabionenwand nicht überlebt hat.

Während des Füllens habe ich die Gabionen zeitgleich auf der Rückseite mit Erde hinterfüllt. Die Steinkörbe wurden von mir mit einem leichten Gefälle in den Hang installiert. Dies sollte den Druck des Erdhanges noch besser ableiten. Während des Befüllens mit den Granitsteinen beulten die Körbe jedoch nach hinten aus da dort der Gegenspieler fehlte. Die gleichzeitige Befüllung der Körbe und das Hinterfüllen mit Erde machte die Sache deutlich aufwendiger. Allerdings konnte die Erde hinter den Körben sich nun über eine deutlich längere Zeit absetzen.

Mit dem Verschließen der Körbe bzw. der Montage der zweiten Korbreihe ging meine Projekt „Hangsicherung mit Gabionen“ dann in die entscheidende Phase.

Weitere Videos zu diesem Projekt findet ihr in meiner Youtube-Playlist
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© 2020, commaik. Alle Rechte liegen beim Autor.

Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder.

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