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Hangsicherung mit Gabionen – Hochbeet mit Gabionen bauen

Unterhalb des Stellplatzes direkt am Haus befindet sich ein Erdhang. Dieser ist gut 6m lang und knapp 2m in der Tiefe. Das gesamte Gelände ist an dieser Stelle abschüssig und so werden durch den Hang rund 1,5m Höhenunterschied ausgeglichen. Dies ist etwas steil, und bei starken Regenfällen rutscht der Hang Stück für Stück nach unten.

In der Vergangenheit haben wir hier bereits viele Blumen, Sträucher und Bodendecker angepflanzt um den Erdhang zu sichern. Dies funktionierte aber nur bedingt. Auch optisch war der Zugang zum Büro kein echtes Highlight.

Das sollte sich ändern. Nachdem ich bereits den großen Hang auf fast 25m Länge und bis zu 2m Höhe mit Gabionen, also Steinkörben abgefangen hatte, sollte sich vor dem Maklerbüro diese Ansicht fortsetzen. Gleichzeit würde durch eine weitere Gabionenwand der Hang nun endgültig gesichert werden. Hinter der Gabionenmauer sollte das Beet – als Hochbeet – erneut angelegt werden.

Zunächst wurden daher ein Teil der Pflanzen umgesetzt und der untere Teil des Hanges auf eine Länge von 6 Metern abgetragen. Der Untergrund wurde eingeebnet, mit Verlegekies aufgefüllt und dann mit der Rüttelplatte verfestigt.

Um das Hochbeet mit Wasser und auch Strom zu versorgen, habe ich eine 25er PE Leitung als auch ein M32 Leerrohr in den Bereich gelegt. Über eine Ventilbox können dann dort ein Bewässerungssystem und zum Beispiel Lampen angeschlossen werden.

 

Die Gabionen habe ich vor dem Aufstellen vormontiert. Die einzelnen Steinkörbe haben ein Format von 100x50x50 Zentimetern. Die Front hat eine Gitterweite von 10x5cm und die anderen 5 Seiten 10x10cm.

 

Die vormontierten Körbe wurden dann auf den Verlegekies am Hang aufgestellt und untereinander verbunden. Hierfür werden die Spiralen durch die angrenzenden Gitter gedreht was zu einer enormen Stabilität führt. Die 2 Distanzhalter je Korb wurden zeitgleich eingebaut.

 

Danach habe ich den unteren Bereich der Gabionen erneut mit etwas Verlegekies aufgefüllt. Dadurch konnten die Körbe besser in der Flucht und vor allem im Gefällt ausgerichtet werden. In der Horizontalen stehen die Gabionen komplett in waage. Nach hinten haben sie jedoch ein ganz leichtes Gefälle in den Hang. So kann die Last besser aufgenommen werden.

 
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Zuletzt aktualisiert am 24. November 2020 um 04:53 . Ich weise darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. Bei den verwendeten Produktlinks handelt es sich teilweise um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Der Preis ändert sich für dich jedoch nicht.

 

Nachdem nun alle Steinkörbe ausgerichtet waren, wurde der Bodenbereich der Körbe flächig mit Verlegekies aufgefüllt. So haben die eingestapelten Steine stets eine flächige Auflage auf dem Boden.

Wie schon in der großen Mauer, wurden auch in der kleinen Mauer Granitsteine mit einem Förmat von 80×125 verbaut. Das Einstapeln dauerte einen knappen Tag. Dabei wurden die Steine an der Front der Gabionenmauer akribisch eingebaut um eine gute Optik zu erhalten. Dank frühkindlicher Tetriserfahrungen war dies aber gar nicht so kompliziert.

Nun wurden die Deckel montiert. Auch hierfür kamen die kurzen und langen Spiralen zum Einsatz.

Ein Vlies an der Rückseite soll verhindern das Erde und Schlamm in den Korb gelangt und dann später auch auf der Vorderseite wieder austritt.

Weitere Videos zu diesem Projekt findet ihr in meiner Youtube-Playlist
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Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder.

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