Ein Mähroboter, der auf seiner Ladestation in einem Rasenparkiert ist und bereit ist, für die Wintermonate vorbereitet zu werden, während Sie den Mähroboter überwintern. www.commaik.de

Mähroboter winterfest machen: Akku, Ladestation und RTK richtig überwintern

Inhaltsverzeichnis

Lesezeit 26 Minuten

Mähroboter winterfest machen bedeutet für mich mehr als Ausschalten und Abstellen. Am ANTHBOT M9 PRO zeige ich, wie ich Reinigung, Messerwechsel und Akkupflege erledige, damit der Rasenroboter geschützt überwintern kann. Dabei geht es auch um die Fragen, die jedes Jahr wieder auftauchen: Muss die Ladestation abgebaut werden? Bleibt die RTK-Antenne draußen? Und wann muss der Akku nachgeladen werden? Ich erkläre meine Vorgehensweise, ordne Unterschiede zu anderen Modellen ein und zeige, worauf ich beim Einlagern für den Winterschlaf und beim Frühjahrsstart achte.

 

Mähroboter winterfest machen – die Schritte im Überblick

  1. Zeitpunkt wählen: Wetter und Rasenwachstum beobachten. Die Wintervorbereitung vor anhaltendem Frost an einem trockenen Tag erledigen.
  2. Letzten Schnitt durchführen: Den Rasen nicht unnötig kurz mähen. Bei mir waren es vier Zentimeter.
  3. Roboter ausschalten: Mähauftrag beenden, Gerät aus der Ladestation nehmen und vollständig abschalten.
  4. Unterseite reinigen: Grasreste mit Bürsten entfernen. Wasser nur bei dafür geeigneten Geräten verwenden, keinen Hochdruckreiniger einsetzen, um Verletzungen zu vermeiden.
  5. Messer und Bauteile kontrollieren: Alte Klingen demontieren, Messeraufnahmen säubern sowie Räder, Sensoren und Ladekontakte prüfen.
  6. Vollständig trocknen lassen: Restfeuchtigkeit aus Zwischenräumen entfernen. Danach neue Messer mit passenden neuen Schrauben montieren.
  7. Akku vorbereiten: Beim M9 PRO auf über 80 Prozent laden. Bei anderen Modellen können abweichende Ladestände und Zwischenladungen nötig sein.
  8. Diebstahlalarm deaktivieren: Beim M9 PRO vor der Einlagerung abschalten, anschließend das Gerät vollständig ausschalten.
  9. Ladestation vorbereiten: Reinigen und Anschlüsse schützen. Meine M9-PRO-Station bleibt stromlos draußen; beim Abbau Position und Ausrichtung markieren.
  10. RTK-Antenne prüfen: Stromversorgung trennen und Anschlüsse schützen. Bei Demontage die genaue Montageposition dokumentieren.
  11. Geschützt einlagern: Den sauberen, trockenen Roboter frostfrei und standsicher abstellen, ohne Durchgänge zu blockieren.
  12. Frühjahrsstart kontrollieren: Installation, Akku, Messer und Einstellungen prüfen. Anschließend Grenzen und Rückkehr zur Station bei einem beaufsichtigten Testlauf kontrollieren.

 


 

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Meine Wintervorbereitung am ANTHBOT M9 PRO

In diesem Herbst zeige ich am ANTHBOT M9 PRO, wie ich meine Mähroboter auf den Winter vorbereite. Vor dem Einlagern habe ich meinen Rasen damit ein letztes Mal auf vier Zentimeter geschnitten. Danach kümmere ich mich um die Unterseite, die Messer und den Akku. Auch Ladestation und RTK-Antenne gehören für mich zur Wintervorbereitung dazu.

Ich nutze die Gelegenheit, um die Bereiche zu kontrollieren, die während der Saison schnell übersehen werden. Unter dem Gehäuse sammeln sich Grasreste, an den Messeraufnahmen sitzen Verschmutzungen und zwischen den Rädern bleibt feuchter Rasenschnitt hängen. Deshalb verbinde ich die Reinigung gleich mit einer kleinen Wartung.

 

Bereich Darauf achte ich bei der Wintervorbereitung
Reinigung Grasreste an Unterseite, Rädern und Messerteller entfernen und alles vollständig trocknen lassen
Messerwechsel Alte Klingen abschrauben, Messeraufnahmen und Gewinde kontrollieren, neue Messer mit passenden Schrauben montieren
Akkupflege Den Akku beim M9 PRO auf über 80 Prozent laden und das Gerät anschließend vollständig ausschalten
Ladestation Station reinigen, Stromversorgung trennen und Steckverbindungen vor Feuchtigkeit schützen
RTK-Antenne Befestigung und Anschlüsse prüfen und die ursprüngliche Montageposition erhalten

 

Die Messer wechsle ich bewusst schon im Herbst. Ohne die alten Klingen komme ich besser an die Aufnahmen und kann dort gründlicher reinigen. Anschließend montiere ich die neuen Messer, damit diese Arbeit im Frühjahr bereits erledigt ist.

Bei der Außeninstallation greife ich auf meine bisherigen Erfahrungen zurück. Die Ladestation des M9 PRO bleibt bei mir stromlos im Garten. Auch die RTK-Antenne lasse ich an ihrer festen Wandhalterung montiert. Mit draußen überwinternden Antennen hatte ich bei meinen Geräten von ECOVACS, ANTHBOT und Lymow bisher keine Probleme. So spare ich mir den erneuten Aufbau und vermeide, dass ich die Position beim Wiederanbringen versehentlich verändere.

Zum Saisonstart kontrolliere ich trotzdem, ob die gespeicherten Grenzen noch zur tatsächlichen Rasenfläche passen, damit der Rasenmäher effizient arbeiten kann. Gerade an engen Durchfahrten, Mauern und Kanten gehört dieser erste beaufsichtigte Testlauf für mich dazu.

 



 

Wann sollte ich den Mähroboter winterfest machen?

Ich orientiere mich am Wetter und am Wachstum des Rasens. In unseren Breitengraden ist die Einlagerung meist im Oktober, spätestens Anfang November ein Thema. Wenn die Temperaturen dauerhaft sinken und kaum noch Gras nachwächst, lohnt sich der regelmäßige Einsatz für mich nicht mehr. Bei einem milden Herbst kann die Mähsaison etwas länger dauern, während frühe Frostnächte die Winterpause vorziehen.

Beim ANTHBOT M9 PRO liegt der vorgesehene Betriebsbereich zwischen 3 und 45 °C. Sobald nachts Temperaturen von 3 °C oder weniger angekündigt sind, wird es deshalb Zeit für den geschützten Lagerplatz. Bei meinen anderen Geräten schaue ich ebenfalls auf die jeweiligen Temperaturgrenzen – einen festen Termin für alle gibt es nicht.

 

Einen trockenen Tag für die Einlagerung nutzen

Für die Wintervorbereitung suche ich mir möglichst einen trockenen Tag aus. Dann kann ich den letzten Rasenschnitt erledigen, anschließend die Grasreste entfernen und mich in Ruhe um Messer, Ladestation und Anschlüsse kümmern. Nach der Reinigung lasse ich alles vollständig trocknen, bevor der Roboter ins Winterlager kommt.

Meinen Rasen habe ich vor dem Einlagern noch einmal auf vier Zentimeter Schnitthöhe gemäht. Ich schneide ihn zum Saisonende nicht unnötig kurz, sondern richte mich nach seinem Zustand und dem verbleibenden Wachstum.

Den Wetterbericht behalte ich dabei im Blick. Ich erledige die Arbeiten lieber an einem trockenen Herbsttag, als den Mäher später bei Frost und nassem Gras für den Winter vorzubereiten.

 


 

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Warum Akku und Elektronik eine Winterpause brauchen

Meine Mähroboter stehen während der Saison bei Sonne, Wind und Regen im Garten. Im Winter kommen jedoch mehrere Belastungen zusammen: niedrige Temperaturen, anhaltende Feuchtigkeit und eine lange Standzeit ohne Nutzung. Sobald der Rasen kaum noch wächst, hole ich die Geräte deshalb ins Winterlager. Draußen haben sie dann keine sinnvolle Aufgabe mehr, sind der Witterung aber weiterhin ausgesetzt.

 

Den Akku vor Kälte und zu starker Entladung schützen

Bei niedrigen Temperaturen kann ein Lithium-Ionen-Akku weniger nutzbare Energie liefern. Diese vorübergehend geringere Akkuleistung bedeutet noch nicht, dass der Energiespeicher dauerhaft beschädigt ist. Für die mehrmonatige Pause möchte ich trotzdem möglichst gleichmäßige, geschützte Bedingungen schaffen.

Hinzu kommt der Ladezustand: Auch im Stillstand kann sich ein Akku langsam entladen. Je nach Gerät benötigen beispielsweise Überwachungs- oder Kommunikationsfunktionen weiterhin Energie. Bleibt der Roboter mit wenig Restladung den ganzen Winter unbeachtet draußen stehen, kann der Ladestand zu weit absinken. Eine Tiefentladung kann den Akku dauerhaft schädigen.

Deshalb gehören für mich ein passender Ladestand und das vollständige Ausschalten genauso zur Wintervorbereitung wie ein geeigneter Abstellplatz. Ob zwischendurch nachgeladen werden muss, hängt vom jeweiligen Gerät ab.

 

Feuchtigkeit, Korrosion und Frostschäden vermeiden

Besonders wichtig ist mir die gründliche Reinigung der Unterseite. Feuchte Grasreste sitzen oft dicht um Messeraufnahmen, Schrauben und Räder. Bleiben diese Ablagerungen über Monate am Gerät, halten sie dort die Nässe und können Korrosion begünstigen. Im Frühjahr lassen sich angegriffene Befestigungen dann möglicherweise schlechter lösen.

Auch Temperaturwechsel spielen eine Rolle. Kühlt feuchte Luft an kalten Oberflächen ab, kann sich Kondenswasser bilden. Gelangt Feuchtigkeit an elektrische Kontakte oder in unzureichend geschützte Bereiche, können Kontaktprobleme und Schäden entstehen. Wasser, das sich in zugänglichen Spalten sammelt und gefriert, kann außerdem Bauteile und Verbindungen belasten.

Das bedeutet nicht, dass jeder draußen abgestellte Mäher zwangsläufig einen Defekt bekommt. Ich möchte diese vermeidbaren Belastungen aber reduzieren, statt erst im Frühjahr nach der Ursache für Ladeprobleme, festsitzende Schrauben oder Fehlermeldungen zu suchen.

Sauber, vollständig trocken und an einem frostfreien Platz lässt sich der Mähroboter deutlich besser überwintern. Gleichzeitig kann ich bei der Vorbereitung Verschleiß und Beschädigungen erkennen und die nötigen Arbeiten vor dem nächsten Saisonstart erledigen.

 



 

Reinigung des Mähroboters – so gehe ich beim ANTHBOT vor

Zuerst beende ich den Mähauftrag, nehme den Roboter aus der Ladestation und schalte ihn vollständig aus. Anschließend lege ich das Gerät vorsichtig so ab, dass ich die Unterseite gut erreiche und weder Gehäuse noch Sensoren beschädige.

Bei Arbeiten rund um die scharfen Klingen trage ich geeignete Schutzhandschuhe. Auch bei ausgeschaltetem Gerät besteht an den Messern Verletzungsgefahr.

 

Grasreste mit Bürsten entfernen

Ich beginne mit den groben Grasansammlungen an der Gehäuseunterseite, den Rädern und rund um den Messerteller. Dafür verwende ich verschiedene Bürsten: eine kräftigere für hartnäckige Ablagerungen an unempfindlichen Stellen und weichere Bürsten für empfindliche Oberflächen. Mit einer alten Zahnbürste komme ich auch in schmale Zwischenräume.

Die mechanische Vorreinigung entfernt bereits einen großen Teil des Schmutzes. So muss ich später weniger mit Wasser nacharbeiten und spüle keine größeren Graspolster unnötig über das Gerät.

Für die gründliche Reinigung der Messeraufnahmen schraube ich die alten Klingen ab. Dadurch erreiche ich auch die Flächen, die sonst unter den Messern und Schraubenköpfen verborgen bleiben. Dabei kontrolliere ich gleich, ob Befestigungen beschädigt oder korrodiert sind.

 

Besonders aufmerksam schaue ich mir folgende Bereiche an:

  • Messerteller und Messeraufnahmen: Anhaftungen entfernen und Befestigungspunkte kontrollieren.
  • Räder und Achsbereiche: Festsitzende Grasreste und aufgewickelte Fremdkörper lösen.
  • Gehäuseunterseite: Feuchte Ablagerungen aus Ecken und Vertiefungen herausholen.
  • Sensorflächen: Vorsichtig mit einer weichen Bürste beziehungsweise einem geeigneten Tuch säubern.
  • Ladekontakte: Auf Verschmutzungen, Beläge und erkennbare Beschädigungen prüfen, um die Lebensdauer des Geräts zu erhalten.

Ich möchte dabei nicht nur ein sauberes Gerät bekommen. Erst ohne die Grasreste lässt sich vernünftig erkennen, ob irgendwo Verschleiß oder eine Beschädigung vorliegt.

 


 

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Verbliebene Verschmutzungen mit Wasser abspülen

Nach dem Abbürsten spüle ich die restlichen Grasreste beim M9 PRO mit dem Gartenschlauch ab. Das Gerät ist für die Reinigung mit Wasser ausgelegt. Ich arbeite trotzdem mit einem sanften Wasserstrahl und halte Abstand zu Steckverbindungen, Öffnungen und empfindlichen Bereichen.

Einen Hochdruckreiniger verwende ich nicht. Der kräftige Strahl kann Dichtungen und Bauteile belasten und Wasser an Stellen drücken, die beim normalen Abspülen geschützt bleiben.

Bei anderen Geräten kann die Reinigung anders aussehen. Ist dort kein Abspülen vorgesehen, bleiben Bürste und ein leicht feuchtes Tuch die passende Wahl. Die Wasserreinigung meines ANTHBOT lässt sich deshalb nicht einfach auf jeden Rasenroboter übertragen.

Zusätzliche Reinigungsmittel brauche ich für normale Grasreste meist nicht. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kommt für mich nur ein geeignetes Mittel infrage, das Kunststoffe, Dichtungen und Beschichtungen nicht angreift.

 

Vollständig trocknen lassen und abschließend kontrollieren

Nach der Reinigung wische ich erreichbare Flächen mit einem sauberen Tuch ab und lasse den Roboter an einem geschützten, gut belüfteten Platz vollständig trocknen. Dabei achte ich besonders auf Vertiefungen und Zwischenräume, in denen Wasser zurückbleiben kann. Nur außen trocken zu wirken reicht mir vor der mehrmonatigen Einlagerung nicht aus.

Anschließend kontrolliere ich die gereinigten Bereiche noch einmal und montiere die neuen Messer mit passenden neuen Schrauben. So kommt der Mähroboter sauber und trocken ins Winterlager, und der Messerwechsel für das Frühjahr ist bereits erledigt.

 

Druckluft oder Wasserschlauch – meine Erfahrungen bei der Reinigung

Bei meinen älteren Mährobotern, die nicht mit dem Wasserschlauch gereinigt werden durften, habe ich nach dem Abbürsten Druckluft verwendet. Damit ließen sich lose Grasreste auch aus schwer erreichbaren Zwischenräumen entfernen, ohne zusätzliche Feuchtigkeit einzubringen. Mein Kompressor ist mit einem Ölabscheider ausgestattet, damit möglichst keine Ölpartikel mit der Druckluft auf das Gerät gelangen. Ich arbeite dabei mit reduziertem Druck und etwas Abstand und blase nicht direkt in Lagerstellen, Dichtungen oder elektrische Anschlüsse.

Druckluft nutze ich im Herbst außerdem, um meine Rasenbewässerung einzuwintern und frostsicher zu machen. Dort blase ich das verbliebene Wasser aus den Leitungen. Der Ölabscheider spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle, damit möglichst keine Ölreste in die Anlage gelangen.

Beim ANTHBOT M9 PRO nutze ich inzwischen den Gartenschlauch. Der wichtigste Grund ist für mich die bequemere Handhabung: Der Schlauch liegt im Herbst ohnehin noch im Garten bereit, während ich den Kompressor samt Druckluftschlauch erst aufbauen und anschließen müsste. Außerdem lassen sich feuchte, anhaftende Grasreste mit Wasser gut abspülen. Dafür muss der Roboter anschließend vollständig trocknen. Druckluft bleibt für lose, trockene Verschmutzungen eine praktische Alternative; festgeklebte Graspolster löse ich bei beiden Methoden zunächst mit der Bürste.

 



 

Wartung des Mähroboters – warum ich die Messer im Herbst wechsle

Ich schraube die alten Messer bereits vor dem Überwintern ab. Ohne die Klingen erreiche ich die Messeraufnahmen und die verdeckten Bereiche des Messertellers deutlich besser. Dort sammeln sich während der Saison Grasreste und Schmutz, die sich beim normalen Abbürsten nur schwer entfernen lassen.

Dabei kontrolliere ich auch die Schrauben, Gewinde und Befestigungspunkte. Bereits angegriffene Schrauben löse ich lieber jetzt, als sie mit feuchten Ablagerungen bis zum Frühjahr stehen zu lassen. So kann ich die Aufnahmen gründlich reinigen und erkenne frühzeitig, ob etwas beschädigt oder verschlissen ist.

Nach der Reinigung lasse ich alles vollständig trocknen. Anschließend montiere ich neue Messer mit passenden neuen Schrauben. Die Klingen müssen sicher befestigt sein und sich bei einer beweglichen Messeraufnahme weiterhin frei bewegen können. Öl, Fett oder Schraubensicherung gebe ich nicht auf die Gewinde.

Den regelmäßigen Klingenwechsel kenne ich bereits von meinem Gardena Sileno+. In meinem Beitrag zur Installation und Wartung des Gardena Sileno habe ich auch den Austausch der Messer und meine Erfahrungen mit dem Gerät beschrieben.

 

Neue Messer für ein sauberes Schnittbild im Frühjahr

Ob ich die neuen Klingen im Herbst oder erst kurz vor dem ersten Einsatz montiere, macht bei trockener Lagerung für meinen Ablauf keinen wesentlichen Unterschied. Ich erledige den Wechsel lieber zusammen mit der Reinigung. Dann ist der Messerteller ohnehin zugänglich und die Arbeit für das Frühjahr bereits abgeschlossen.

Spätestens zum Beginn der neuen Saison sollten abgenutzte Messer durch neue ersetzt sein. Scharfe Schneiden trennen die Grashalme sauber ab. Stumpfe oder beschädigte Klingen hinterlassen dagegen eher ausgefranste Schnittstellen, deren Spitzen bräunlich werden können. Das beeinträchtigt das Schnittbild auch dann, wenn der Mähroboter seine Fläche weiterhin regelmäßig abfährt.

Mit den neuen Messern im Herbst schaffe ich deshalb schon die Voraussetzung für einen sauberen ersten Schnitt. Vor dem Saisonstart kontrolliere ich die Befestigungen und die Beweglichkeit der Klingen trotzdem noch einmal.

 


 

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Video: Rasenroboter richtig überwintern

Im Video zeige ich die Arbeiten direkt am M9 PRO: den letzten Schnitt, die Reinigung der Unterseite, den Messerwechsel und meine Entscheidungen zu Akku, Station und RTK-Antenne.

Weitere praktische Gartenprojekte und Gerätevorstellungen veröffentliche ich auf meinem YouTube-Kanal COMMAIK.

 

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Akku richtig aufgeladen – welcher Ladestand passt zum Überwintern?

Bevor mein Mähroboter ins Winterlager kommt, kümmere ich mich um den Akku. Ich möchte das Gerät weder mit fast leerem Energiespeicher abstellen noch während der Wintermonate unnötig oft nachladen müssen. Welcher Ladestand dafür passt, unterscheidet sich allerdings je nach Modell.

Für meinen ANTHBOT M9 PRO habe ich direkt beim Produkt- und Entwicklungsteam nachgefragt. Die Empfehlung lautet, den Akku vor der Einlagerung auf über 80 Prozent zu laden und den Roboter anschließend vollständig auszuschalten. So vorbereitet, muss ich ihn während der üblichen Winterpause nach dieser Auskunft nicht regelmäßig kontrollieren oder nachladen und kann ihn beruhigt im Keller lagern.

Ich lade den M9 PRO deshalb nach der Reinigung und dem vollständigen Trocknen entsprechend auf. Erst danach schalte ich ihn für die längere Standzeit aus und bringe ihn an seinen geschützten Lagerplatz.

 

Warum der Akku eine Energiereserve braucht

Auch wenn der Mäher nicht arbeitet, bleibt der Ladezustand über mehrere Monate nicht zwangsläufig unverändert. Zum einen entlädt sich der Akku langsam selbst. Zum anderen können je nach Gerät weiterhin Funktionen aktiv sein, die etwas Strom benötigen. Dazu gehören beispielsweise Überwachung, Diebstahlschutz oder eine Verbindung zur App.

Mit einer ausreichenden Restladung bleibt dafür eine Reserve. Wird ein bereits weitgehend entladener Akku dagegen über längere Zeit unbeachtet abgestellt, kann sein Ladezustand weiter absinken. Eine Tiefentladung kann den Energiespeicher dauerhaft schädigen, sodass er sich möglicherweise nicht mehr normal laden lässt.

Ein möglichst hoher Ladestand ist deshalb aber nicht automatisch für jedes Gerät die beste Lösung. Die Lagerladung muss zum verbauten Akku und zum Energiemanagement passen. Genau deshalb habe ich für meinen M9 PRO nachgefragt, statt eine allgemeine Empfehlung für Lithium-Ionen-Akkus vieler Hersteller zu übernehmen.

 

ANTHBOT, Robomow und Worx – welche Unterschiede ich recherchiert habe

Die Angaben zu den anderen Geräten habe ich bei meinen Recherchen in den jeweiligen Supportunterlagen und Winterempfehlungen zusammengestellt. Besonders deutlich werden die Unterschiede beim vorgesehenen Ladestand und bei den Zwischenladungen.

Modell beziehungsweise Baureihe Ladestand vor dem Einlagern Akkupflege während der Winterpause
ANTHBOT Über 80 % Nach meiner direkten Rückfrage ausgeschaltet kein regelmäßiges Nachladen erforderlich
Robomow RS, RC und RX Vollständig laden Die recherchierten Hinweise begrenzen die Aufbewahrung mit vollem Akku auf höchstens sechs Monate
Worx Landroid Vision Etwa 70–80 % Möglichst alle zwei Monate nachladen; den entnehmbaren Akku separat unterbringen

Bei Robomow beziehen sich diese Angaben auf die genannten Baureihen. Auch die Empfehlung zum Worx Landroid Vision würde ich nicht ungeprüft auf sämtliche Landroid-Modelle übertragen.

Während meiner Recherche bin ich außerdem auf einen allgemeinen ANTHBOT-Winterleitfaden gestoßen, der mindestens 85 Prozent und eine Zwischenladung nach 120 Tagen nennt. Bei einer deutlich längeren Unterbrechung als der üblichen Winterpause würde ich den Ladezustand erneut prüfen.

 

Wann ich im Winter nachladen würde

Bei einem Gerät mit vorgesehenen Zwischenladungen würde ich mir direkt beim Einlagern einen Kontrolltermin notieren. So gerät der Akku nicht in Vergessenheit, nur weil im Garten gerade nichts zu erledigen ist.

Vor dem Nachladen muss das Gerät trocken sein und sich innerhalb des zulässigen Ladetemperaturbereichs befinden. Einen stark ausgekühlten Roboter würde ich deshalb zunächst am geeigneten Innenraumplatz temperieren lassen.

Für meinen Ablauf ist entscheidend, den passenden Ladestand vor dem Ausschalten herzustellen. Beim M9 PRO sind das über 80 Prozent. Bei anderen Geräten kann dagegen eine volle Ladung oder ein niedrigerer Wert mit gelegentlichem Nachladen vorgesehen sein. Eine einzige Prozentzahl für alle Mähroboter würde diesen Unterschieden nicht gerecht werden.

 


 

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Der passende Lagerort – trocken und frostfrei überwintern

Mein Mähroboter kommt über den Winter in den Keller. Dort steht er trocken und frostfrei, ist vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und befindet sich nicht unmittelbar neben einer Heizung. Mir ist wichtig, dass der Lagerplatz über mehrere Monate gleichmäßig geeignete Bedingungen bietet.

Eine unbeheizte Garage oder ein Gartenhaus kommt dafür nur infrage, wenn es dort tatsächlich frostfrei bleibt. Ein Dach schützt vor Regen und Schnee, hält aber die Kälte nicht ab. Auch ein feuchter Keller wäre für mich keine gute Wahl.

 

Geschützt abstellen, ohne dass der Roboter im Weg steht

Ich suche einen ebenen, stabilen Platz, an dem der Mäher sicher steht und nicht bei jeder anderen Arbeit umgeräumt werden muss. Gerade im Keller oder in der Garage sollte er weder einen Durchgang blockieren noch dort stehen, wo ich regelmäßig Werkzeug oder Gartengeräte vorbeitrage. So vermeide ich, versehentlich gegen das Gehäuse zu stoßen oder etwas darauf abzustellen.

Gleichzeitig bleibt das Gerät gut erreichbar. Falls ich den Ladezustand kontrollieren oder etwas nachsehen möchte, muss ich dafür nicht erst das halbe Regal ausräumen.

Vor dem Abstellen lasse ich den Roboter vollständig trocknen. Feuchtigkeit soll weder unter dem Gehäuse noch in Zwischenräumen zurückbleiben. Deshalb packe ich ihn auch nicht feucht und luftdicht in eine Kunststoffhülle ein.

 

Diebstahlalarm vor der Winterpause deaktivieren

Beim M9 PRO deaktiviere ich vor der längeren Stilllegung den Diebstahlalarm und schalte das Gerät anschließend vollständig aus. Beim Tragen in den Keller oder beim späteren Umstellen möchte ich keinen unnötigen Alarm auslösen.

Je nach System können außerdem Überwachungs- und Kommunikationsfunktionen während der Standzeit weiterhin Energie benötigen. Für die Winterpause prüfe ich deshalb, welche Funktionen aktiv bleiben und ob ein besonderer Ruhe- oder Lagermodus vorgesehen ist. Das bloße Beenden des Mähplans bedeutet nicht automatisch, dass der Roboter vollständig abgeschaltet ist.

Dabei unterscheide ich zwischen dem Diebstahlalarm und einer PIN- beziehungsweise Gerätesperre. Einen Alarm für den Transport und die Einlagerung abzuschalten, bedeutet für mich nicht, sämtliche Zugangssicherungen aufzuheben. Der Keller bleibt geschützt, und die Zugangsdaten bewahre ich für den Saisonstart auf.

Im Frühjahr gehören das erneute Aktivieren des Alarms und die Kontrolle der Einstellungen für mich zur Wiederinbetriebnahme dazu.

 


 

Muss die Ladestation abgebaut werden?

Die Ladestation meines ANTHBOT M9 PRO bleibt über den Winter an ihrem bisherigen Platz im Garten. Ich habe dazu direkt bei ANTHBOT nachgefragt: Sie darf draußen überwintern, wenn ich die Stromversorgung trenne.

Für mich hat das einen praktischen Vorteil: Die Station steht im Frühjahr noch genau dort, wo ich sie eingerichtet habe. Ich muss weder die Befestigung neu ausrichten noch Platz im Keller für die gesamte Basis schaffen.

Zuerst trenne ich die Stromversorgung. Danach entferne ich Grasreste und Schmutz und kontrolliere Kabel, Gehäuse und Anschlüsse. Getrennte Steckverbindungen schütze ich mit passenden Schutzkappen beziehungsweise geeigneten Abdeckungen vor eindringender Feuchtigkeit. Das abnehmbare Netzteil bringe ich nach Möglichkeit trocken unter.

 

Draußen lassen oder geschützt einlagern – was dafür spricht

Bleibt die Station montiert, spare ich mir den Rückbau und die erneute Installation. Außerdem werden Kabel und Steckverbindungen weniger bewegt. Gerade bei einer sauber eingerichteten, fest verankerten Basis finde ich das praktisch.

Dafür bleibt die Installation mehrere Monate Regen, Schnee, Frost und Temperaturwechseln ausgesetzt. Anschlüsse und Gehäuse müssen deshalb in einem Zustand sein, der diese Aufbewahrung zulässt. Ein beschädigter Stecker oder eine auffällige Dichtung wäre für mich ein Grund, genauer hinzusehen.

Beim Abbau kann ich die Station dagegen gründlich reinigen, kontrollieren und geschützt aufbewahren. Im Keller ist sie außerdem vor versehentlichen Beschädigungen durch Schneeschaufeln oder andere Gartenarbeiten sicher. Dafür brauche ich zusätzlichen Lagerplatz und muss im Frühjahr Befestigung, Verkabelung und Ausrichtung wiederherstellen.

Bei meinen bisherigen Geräten haben draußen überwinternde Stationen sowohl mit als auch ohne angeschlossene Stromversorgung im Frühjahr wieder funktioniert. Für meinen M9 PRO nutze ich die bestätigte stromlose Variante.

 

Robomow und Husqvarna unterscheiden sich bei der Stromversorgung

Nach meinen Recherchen dürfen die Stationen von Robomow RT300 und RT700 ebenfalls auf dem Rasen bleiben, während das Netzteil vom Strom getrennt wird.

Bei den Husqvarna Automower 310 und 315 beschreibt die Anleitung von 2017 dagegen eine andere Vorgehensweise: Kann die Station nicht im Haus untergebracht werden, soll sie über den Winter mit Strom sowie den Begrenzungs- und Suchkabeln verbunden bleiben.

Schon diese Beispiele zeigen, warum ich die Entscheidung nicht allein an der Marke festmache. Innerhalb eines Sortiments können sich Konstruktion und vorgesehene Winteraufbewahrung unterscheiden.

 

Hilft die Abwärme gegen Kondenswasser?

Hinter dem angeschlossenen Betrieb steckt häufig die Überlegung, dass die Elektronik etwas Wärme erzeugt. Bleiben Oberflächen dadurch wärmer, kann das unter passenden Bedingungen die Bildung von Kondenswasser reduzieren.

Ein eingesteckter Stecker allein hält eine Station allerdings nicht automatisch trocken. Entscheidend ist, wie viel Wärme tatsächlich entsteht und wie sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Gehäuse entwickeln. Außerdem schützt diese Wärme keine offene Steckverbindung vor eindringendem Regenwasser.

Ich würde die Stromversorgung deshalb nicht allein in der Hoffnung auf einen zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz eingeschaltet lassen. Beim M9 PRO trenne ich sie für den Winter und kümmere mich stattdessen um saubere, geschützte Anschlüsse.

 

Warum die Position der Ladestation in der App wichtig ist

Bei einem kartengestützten Mähroboter gehört die Ladestation zur eingerichteten Gartenfläche. Das System kennt ihre Position beziehungsweise die zugehörige Anfahrt. Wird die Basis beim Wiederaufbau versetzt oder verdreht, kann die gespeicherte Installation nicht mehr zur tatsächlichen Situation passen.

Dabei geht es nicht nur um den Punkt, an dem die Station steht. Auch die Ausrichtung und der freie Anfahrtsbereich sind wichtig. Steht die Basis beispielsweise etwas weiter seitlich oder in einem anderen Winkel, trifft der Roboter möglicherweise nicht mehr sauber auf die Ladeposition. Je nach System können wiederholte Andockversuche oder Probleme bei der Rückkehr die Folge sein.

Die tatsächliche Wirkung hängt davon ab, wie das jeweilige Gerät seine Station erkennt und Positionsänderungen verarbeitet. Manche Systeme bieten dafür eine Funktion zum Versetzen oder erneuten Einrichten der Basis. Eine vollständige Neukartierung ist deshalb nicht bei jeder Veränderung erforderlich.

Wie ich eine solche Installation aufbaue, habe ich bereits bei der Einrichtung der Ladestation und Kartierung mit dem ANTHBOT Genie 600 beschrieben. Dort gehe ich auf den Untergrund, die Befestigung, die Kabelanschlüsse und die anschließende Einrichtung in der App ein.

 

So erleichtere ich mir den Wiederaufbau im Frühjahr

Wenn ich eine Ladestation abbaue, fotografiere ich vorher ihre Position, die Ausrichtung und die Kabelführung. Zusätzlich markiere ich die Befestigungspunkte und kennzeichne getrennte Leitungen. Vorhandene Halterungen lasse ich möglichst an Ort und Stelle, sofern sie dort nicht im Weg sind.

Damit kann ich die ursprüngliche Installation deutlich leichter wiederherstellen. Nach dem Aufbau kontrolliere ich trotzdem, ob die Stationsposition in der App passt und der Mäher selbstständig zurückkehrt und sauber andockt.

Für mich gehört dieser beaufsichtigte Rückkehrtest zum Saisonstart dazu. Dass die Basis ungefähr wieder an derselben Stelle steht, reicht mir als Kontrolle nicht aus.

 


 

RTK-Antenne abbauen oder draußen lassen?

Meine RTK-Antenne bleibt über den Winter an ihrer festen Wandhalterung im Garten. So habe ich es auch bei meinen bisherigen Geräten von ECOVACS, ANTHBOT und Lymow gehandhabt und damit bislang keine Probleme gehabt. Die Installation einer separaten Referenzstation habe ich unter anderem in meinem Praxistest des Lymow One mit RTK-Navigation beschrieben. Bleibt die Antenne montiert, spare ich mir den jährlichen Abbau und muss sie im Frühjahr nicht erneut an derselben Stelle befestigen.

ANTHBOT empfiehlt für den M9 PRO, die RTK-Basis nach Möglichkeit abzubauen und trocken unterzubringen. Ich lasse sie aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen montiert, trenne aber die Stromversorgung und schütze die Anschlüsse vor eindringender Feuchtigkeit. Außerdem kontrolliere ich die Halterung und die Kabelbefestigung, damit sich über den Winter nichts lockert.

 

Was für den Abbau der RTK-Basis spricht

Im geschützten Lagerraum ist die Antenne weder Schnee und Eis noch den ständigen Temperaturwechseln im Garten ausgesetzt. Beim Abnehmen lassen sich außerdem Gehäuse, Kabel und Steckverbindungen gut kontrollieren und reinigen.

Der zusätzliche Aufwand entsteht für mich beim Wiederaufbau. Die Halterung allein garantiert noch nicht, dass die Antenne anschließend wieder exakt an ihrer ursprünglichen Position sitzt. Je nach Befestigung lässt sie sich etwas höher, seitlich versetzt oder mit einer anderen Neigung montieren. Deshalb würde ich vor dem Abbau die Position fotografieren, Befestigungspunkte markieren und die feste Halterung möglichst unverändert lassen.

 

Warum die Antennenposition zur gespeicherten Karte passen muss

Die RTK-Basis dient dem Mähroboter als fester Bezugspunkt für seine satellitengestützte Positionsbestimmung. Bei der Einrichtung werden die Arbeitsflächen, Durchfahrten und virtuellen Grenzen passend zur vorhandenen Installation gespeichert.

Wie sich die Orientierung mit einer RTK-Referenzstation von der Umgebungserfassung per LiDAR unterscheidet, erkläre ich in meinem Vergleich von ANTHBOT M5 und M9 mit LiDAR und RTK. Diese Unterschiede beeinflussen auch, welche Komponenten ich bei der Wintervorbereitung berücksichtigen muss.

Wird die Referenzstation später versetzt, kann diese Zuordnung nicht mehr stimmen. Der Roboter fährt dann möglicherweise nicht mehr dort, wo die Grenze ursprünglich angelegt wurde. Wie das jeweilige System eine veränderte Antennenposition erkennt und verarbeitet, unterscheidet sich. Für mich ist deshalb entscheidend, nach einer Demontage nicht einfach von einer unverändert passenden Karte auszugehen.

Für meinen M9 PRO habe ich bei ANTHBOT nachgefragt: Wird die Antenne exakt an derselben Position wieder montiert, bleibt die gespeicherte Karte gültig. Das ist für mich ein weiterer Grund, die vorhandene Befestigung möglichst unangetastet zu lassen.

 

Meine Kontrolle beim Saisonstart

Auch eine draußen montierte Antenne kontrolliere ich im Frühjahr. Ich prüfe, ob die Halterung noch fest sitzt, die Kabel unbeschädigt sind und die RTK-Verbindung wieder aufgebaut wird. Anschließend lasse ich den Mäher unter Aufsicht fahren und schaue mir besonders die Randbereiche und engen Durchfahrten an.

An Pools, Mauern und Absturzkanten möchte ich mich nicht allein auf die Darstellung in der App verlassen. Entscheidend ist, ob der tatsächliche Fahrweg weiterhin zur eingerichteten Fläche passt. Bei einer erkennbaren Abweichung prüfe ich zuerst die Installation und korrigiere anschließend die Karte beziehungsweise richte sie bei Bedarf neu ein.

Die Antenne montiert zu lassen spart mir Arbeit – den Kontrolllauf im Frühjahr erspart es mir nicht.

 


 

Frühjahrsstart nach der Lagerung

Im Frühjahr gehe ich die Installation kontrolliert wieder durch. Eine montierte Antenne und neue Messer ersetzen diese Prüfung nicht.

Meine Reihenfolge sieht so aus:

  1. Gehäuse, Räder, Sensorflächen und Schneidwerk auf Schäden kontrollieren.
  2. Kabel, Anschlüsse und Kontaktflächen prüfen.
  3. Die Installation wiederherstellen und die Stromversorgung anschließen.
  4. Den Akku entsprechend der Herstellervorgabe laden.
  5. RTK-Verbindung, Einstellungen und verfügbare Firmware-Aktualisierungen prüfen.
  6. Einen beaufsichtigten Testlauf auf kleiner Fläche durchführen.

Bei diesem ersten Lauf interessieren mich besonders die gespeicherten Grenzen und die Rückkehr zur Station. Erst wenn die Zuordnung zur tatsächlichen Gartenfläche passt, folgt der normale Einsatz.

Zum Saisonstart kümmere ich mich außerdem um die Rasenfläche selbst. Laub, Äste und die Spuren des Winters entferne ich, bevor der regelmäßige Betrieb wieder beginnt. Meine weiteren Arbeiten vom Düngen bis zur Nachsaat habe ich im Beitrag zur Rasenpflege im Frühjahr zusammengefasst.

 


 

Winterservice selbst erledigen oder zum Fachbetrieb geben?

Für meinen Ablauf lassen sich Reinigung, Sichtkontrolle und der vorgesehene Messerwechsel gut selbst erledigen. Ich komme dabei mit überschaubarem Zubehör aus und kann die Unterseite gründlich kontrollieren.

Ein Winterservice beim Fachbetrieb wird für mich dann interessant, wenn eine reine Sichtprüfung nicht mehr ausreicht: etwa bei wiederkehrenden Fehlermeldungen, beschädigten Anschlüssen, auffälligem Ladeverhalten oder stark nachlassender Akkuleistung.

Ob ein Angebot zusätzlich eine Inspektion, Fehlerdiagnose, Aktualisierung von Software oder die Aufbewahrung bis zum Frühjahr enthält, würde ich vorab klären. Die Bezeichnung „Winterservice“ allein beschreibt noch keinen einheitlichen Leistungsumfang.

Für die Auswahl eines neuen Geräts würde ich außerdem auf gut zugängliche Verschleißteile, klare Pflegeanweisungen und verfügbare Ersatzmesser achten. Aus der hier gezeigten Wintervorbereitung leite ich jedoch keine Rangliste der Mähleistung verschiedener Produkte ab.

 

Zubehör aus meiner Wintervorbereitung

Die folgenden Links stammen aus meiner Videobeschreibung. Bei Ersatzmessern ist die passende Ausführung entscheidend; bei Reinigungsmitteln die Freigabe für das jeweilige Material.

 


 

Mein Fazit zur Wintervorbereitung

Den größten praktischen Nutzen sehe ich in der Verbindung aus gründlicher Reinigung und anschließender Kontrolle. Ohne die alten Messer erreiche ich die Aufnahmen besser, mit neuen Klingen ist die Vorbereitung für das Frühjahr bereits ein Stück erledigt.

Bei meinem M9 PRO halte ich mich an die bestätigte Akkuladung von über 80 Prozent und trenne die Versorgung der draußen verbleibenden Station. Dass ich die RTK-Antenne montiert lasse, ist dagegen eine persönliche Abweichung von der empfohlenen geschützten Unterbringung.

So kann ich den Roboter winterfest machen, ohne aus einer einzelnen Erfahrung eine Regel für sämtliche Geräte abzuleiten. Für mich zählen eine nachvollziehbare Reihenfolge, ein geeigneter Abstellplatz und die passenden Hinweise zum jeweiligen Modell.

 


 

Zusammenfassung – so mache ich meinen Mähroboter winterfest

Wenn im Herbst das Rasenwachstum nachlässt und die ersten Frostnächte bevorstehen, bereite ich meinen Mähroboter auf die Winterpause vor. Am ANTHBOT M9 PRO verbinde ich die gründliche Reinigung mit einer Wartung: Ich entferne Grasreste, kontrolliere Räder, Sensoren und Ladekontakte und wechsle die Messer bereits im Herbst. Nach dem Reinigen lasse ich das Gerät vollständig trocknen.

Für die Einlagerung lade ich den Akku meines M9 PRO auf über 80 Prozent und schalte den Roboter anschließend vollständig aus. Mein Lagerort ist der trockene, frostfreie Keller. Bei meinen Recherchen zu Robomow und Worx zeigen sich Unterschiede beim empfohlenen Ladestand und beim Nachladen. Die Akkupflege muss deshalb zum jeweiligen Modell passen.

Die Ladestation bleibt bei mir stromlos im Garten, ebenso die fest montierte RTK-Antenne. Ich schütze die Anschlüsse vor Feuchtigkeit und erspare mir dadurch den erneuten Aufbau. Beim Frühjahrsstart kontrolliere ich trotzdem die Installation, die gespeicherten Grenzen und das Andocken.

So kann mein Rasenroboter geschützt überwintern, und wichtige Arbeiten für die neue Saison sind bereits erledigt. Bei Ladeproblemen, beschädigten Bauteilen oder wiederkehrenden Fehlern kommt für mich ergänzend ein Winterservice beim Fachbetrieb infrage.

 


 

Häufige Fragen zur Wintervorbereitung des Mähroboters

Wann sollte ich meinen Mähroboter winterfest machen?

Ich beginne mit der Wintervorbereitung, sobald das Gras kaum noch wächst und die ersten Frostnächte bevorstehen. In meinem Garten ist das meist im Oktober, spätestens Anfang November ein Thema. Entscheidend sind das Wetter und die Temperaturgrenzen des Geräts. Für Reinigung und Einlagerung suche ich mir möglichst einen trockenen Tag aus.

Bei welcher Temperatur muss der Mähroboter ins Winterlager?

Beim ANTHBOT M9 PRO bereite ich die Einlagerung vor, sobald nachts 3 °C oder weniger angekündigt sind. Bei anderen Modellen können die Grenzen abweichen. Ich warte deshalb nicht grundsätzlich auf den ersten Frost, sondern berücksichtige die Bedingungen, unter denen das jeweilige Gerät betrieben werden darf.

Kann ein Mähroboter im Winter draußen bleiben?

Meine Roboter bringe ich für die Winterpause ins Haus. Während der langen Standzeit möchte ich Akku, Anschlüsse und bewegliche Teile vor unnötiger Kälte und anhaltender Feuchtigkeit schützen. Eine kleine Robotergarage hält zwar Niederschlag ab, schafft aber keinen frostfreien Lagerplatz.

Ist eine Garage oder ein Gartenhaus zum Überwintern geeignet?

Für mich kommt beides infrage, wenn es dort trocken und zuverlässig frostfrei bleibt. Eine unbeheizte Garage kann allerdings bei längeren Kälteperioden durchfrieren. Ich nutze deshalb meinen Keller und stelle den Mäher dort standsicher ab, ohne einen Durchgang zu blockieren.

Wie voll sollte der Akku vor der Einlagerung sein?

Den Akku meines M9 PRO lade ich auf über 80 Prozent und schalte das Gerät anschließend vollständig aus. Diese Empfehlung habe ich direkt für mein Modell eingeholt. Bei meinen Recherchen zu anderen Geräten bin ich sowohl auf eine volle Ladung als auch auf niedrigere Lagerladestände gestoßen. Eine Prozentzahl für alle passt deshalb nicht.

Muss der Akku im Winter kontrolliert und nachgeladen werden?

Für meinen ausgeschalteten M9 PRO wurde mir bestätigt, dass während der üblichen Winterpause kein regelmäßiges Nachladen erforderlich ist. Andere Geräte benötigen Zwischenladungen. Wenn das vorgesehen ist, würde ich mir beim Einlagern einen Kontrolltermin notieren. Mit fast leerem Akku stelle ich einen Roboter nicht für mehrere Monate ab.

Darf ich den Mähroboter mit dem Gartenschlauch reinigen?

Meinen M9 PRO reinige ich zuerst mit Bürsten und spüle verbliebene Grasreste anschließend mit einem sanften Wasserstrahl ab. Das Gerät ist dafür ausgelegt. Bei meinen älteren Robotern, die nicht mit Wasser abgespült werden durften, habe ich ergänzend Druckluft verwendet. Einen Hochdruckreiniger nutze ich nicht. Vor dem Einlagern lasse ich alles vollständig trocknen.

Muss die Ladestation im Winter abgebaut oder vom Strom getrennt werden?

Die Station meines M9 PRO bleibt draußen, wird aber von der Stromversorgung getrennt. Ich reinige sie und schütze die Anschlüsse vor eindringender Feuchtigkeit. Bei anderen Geräten kann dagegen ein angeschlossener Betrieb oder eine geschützte Aufbewahrung vorgesehen sein. Wird die Basis abgebaut, dokumentiere ich vorher Position, Ausrichtung und Kabelanschlüsse.

Muss die RTK-Antenne im Winter abgebaut und die Karte im Frühjahr neu erstellt werden?

Meine Antenne bleibt an der festen Wandhalterung. Damit habe ich bei meinen bisherigen Geräten gute Erfahrungen gemacht, obwohl ANTHBOT für den M9 PRO den Abbau nach Möglichkeit empfiehlt. Bei einer Demontage ist die ursprüngliche Position wichtig: Für meinen M9 PRO wurde mir bestätigt, dass die Karte bei exakt gleicher Montageposition erhalten bleibt. Die tatsächlichen Grenzen kontrolliere ich im Frühjahr trotzdem bei einem beaufsichtigten Testlauf.

Sollte ich die Messer im Herbst oder erst im Frühjahr wechseln?

Ich erledige den Messerwechsel bereits im Herbst. Ohne die alten Klingen kann ich die Aufnahmen gründlicher reinigen und Schrauben sowie Befestigungen kontrollieren. Nach dem Trocknen montiere ich neue Messer mit passenden neuen Schrauben. So ist die Arbeit bereits erledigt. Spätestens vor dem ersten Schnitt der neuen Saison ersetze ich abgenutzte Klingen, damit das Schnittbild sauber bleibt.

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Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder. Achtung: Bei den verlinkten Produktlinks handelt es sich teilweise um Affiliatelinks. Sofern ihr die Produkte über die Links bestellt, werde ich mit einer Provision unterstützt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies hat auf euren Preis aber keine Auswirkungen.

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