
Beatbot Sora 30 im Test: Wie gut reinigt der kabellose Poolroboter wirklich?
Der Beatbot Sora 30 soll als kabelloser Poolroboter den Boden, die Wände, die Wasserlinie und sogar flache Podeste reinigen. Ich habe den Roboter deshalb mehrere Stunden in meinem eigenen Folienpool getestet und dabei Reinigungsleistung, Navigation, Akku, Filter und App genau beobachtet.
Im ausführlichen Praxistest zeige ich, wie gründlich der Sora 30 Sand, Blätter und Insekten aufnimmt, ob er das erhöhte Podest erreicht und wo seine Grenzen bei schmalen Treppen liegen. Außerdem vergleiche ich das Modell mit dem günstigeren Beatbot Sora 10 und dem größeren Beatbot Sora 70 mit zusätzlicher Oberflächenreinigung.
Auf einen Blick: Das erwartet der Blogbeitrag
- Beatbot Sora 30 im Praxistest: Reinigung von Boden, Wänden, Wasserlinie und erhöhtem Podest in meinem eigenen Folienpool
- Technik und Reinigungsleistung: Wasserdurchsatz, Rollenbürsten, Filterkorb, Akku und intelligente Navigation verständlich erklärt
- Einrichtung per App: Reinigungsmodi, Laufzeit, Statusanzeige, Wassertemperatur und wichtige Einschränkungen der WLAN-Verbindung
- Ergebnis der Boden- und Wandreinigung: Erfahrungen mit Sand, Blättern, Insekten, Pollen und feinen Ablagerungen
- Flachwasserbereiche und Treppen: Warum der Poolroboter mein Podest reinigen konnte, an schmalen Stufen aber seine Grenzen erreichte
- Filter und Filterballs: Möglichkeiten, um die Aufnahme feiner Schwebstoffe und abgestorbener Algenreste zu verbessern
- Vergleich der Modelle: Unterschiede zwischen Beatbot Sora 10, Beatbot Sora 30 und Beatbot Sora 70 mit aktiver Oberflächenreinigung
- Persönliches Fazit: Stärken, Schwächen und die Frage, für welche Pools sich der kabellose Poolroboter eignet
Warum ein Poolroboter die regelmäßige Poolreinigung erleichtert
Ein eigener Pool sorgt im Sommer für Abkühlung und Erholung, bringt aber auch regelmäßige Arbeit mit sich. Blätter und Insekten, Sand, Pollen und anderer Schmutz sammeln sich schnell auf dem Boden. Zusätzlich können sich Ablagerungen an den Wänden und entlang der Wasserlinie bilden. Ohne regelmäßige Reinigung sieht der Pool nicht nur ungepflegt aus – die Verschmutzungen belasten auch die Wasserqualität und erhöhen langfristig den Pflegeaufwand.
Ein Poolroboter übernimmt einen großen Teil dieser Arbeit automatisch. Während der Roboter den Boden und – abhängig vom Modell – auch die Wände und Wasserlinie reinigt, bleibt mehr Zeit für die eigentliche Nutzung des Pools. Besonders bei größeren Pools oder schwer zugänglichen Bereichen kann ein kabelloser Poolroboter die laufende Pflege deutlich erleichtern.
Entscheidend sind dabei nicht allein eine hohe Saugleistung und eine lange Akkulaufzeit. Auch die Navigation, der Filter und die verfügbaren Reinigungsmodi müssen zum jeweiligen Pool passen. In meinem Praxistest habe ich deshalb geprüft, wie gründlich der Beatbot Sora 30 meinen Pool reinigt und wie gut er mit Boden, Wänden, Wasserlinie, Podest und Treppen zurechtkommt.
Beatbot Sora 30: Ein kabelloser Poolroboter für Boden, Wand und Wasserlinie
Beatbot positioniert den Sora 30 zwischen dem günstigeren Beatbot Sora 10 und dem größeren Sora 70. Der kabellose Poolroboter reinigt den Boden, die Wände und die Wasserlinie. Darüber hinaus kann er ausreichend große Flachwasserbereiche wie ein Podest erfassen. Das unterscheidet ihn von vielen Modellen, die in flachen Bereichen schnell an ihre Grenzen kommen.
Eine aktive Oberflächenreinigung besitzt der Beatbot Sora 30 allerdings nicht. Nach dem Ende eines Reinigungsprogramms fährt der Roboter zwar selbstständig an die Wasseroberfläche, schwimmende Blätter, Pollen oder Insekten sammelt er dort jedoch nicht ein. Dafür wird weiterhin ein Kescher, ein separater Skimmer-Roboter oder ein entsprechend ausgestatteter Poolroboter benötigt.
Beatbot Sora 70 reinigt sogar die Wasseroberfläche
Der größere Beatbot Sora 70 geht an dieser Stelle einen Schritt weiter. Neben der Reinigung von Boden, Wänden und Wasserlinie besitzt dieses Modell eine zusätzliche Oberflächenreinigung. Der Roboter kann damit auch schwimmenden Schmutz von der Wasseroberfläche aufnehmen und soll einen separaten Skimmer-Roboter weitgehend ersetzen.
Ich habe dieses Modell noch unter seiner ursprünglichen Bezeichnung Beatbot Sora P7 ausführlich in meinem Pool getestet. Im Beitrag zum Beatbot Sora 70 beziehungsweise Sora P7 im Praxistest zeige ich, wie gut die kombinierte Reinigung von Boden, Wänden, Wasserlinie und Wasseroberfläche funktioniert.
Kabelloser Betrieb ohne Stromkabel am Pool
Der Sora 30 ist ein vollständig kabelloser Poolroboter. Während der Reinigung befinden sich somit weder ein Stromkabel noch ein externes Steuergerät am Becken. Das erleichtert die Handhabung und verhindert, dass sich ein Kabel im Pool verdreht oder den Roboter bei der Navigation behindert.
Der integrierte Akku wird vor dem Einsatz über einen geschützten Anschluss direkt am Roboter geladen. Anschließend kann der Sora 30 unabhängig von einer Steckdose seine Reinigungsprogramme abarbeiten.
Die wichtigsten technischen Daten des Beatbot Sora 30
| Eigenschaft | Technische Angabe |
|---|---|
| Reinigungsbereiche | Boden, Wände, Wasserlinie und Flachwasserpodeste |
| Wasserdurchsatz | 25.700 Liter pro Stunde |
| Akkukapazität | 10.000 mAh |
| Laufzeit Bodenreinigung | bis zu 5 Stunden |
| Laufzeit Boden, Wände und Wasserlinie | bis zu 4,5 Stunden |
| Maximale Poolfläche | bis zu 300 m² |
| Filterkorb | etwa 5 Liter |
| Filterfeinheit | 150 Mikrometer |
| Optionaler Feinfilter | 3 Mikrometer |
| Rollenbürsten | 4 |
| Ultraschallsensoren | 2 |
| Gewicht | 8,9 kg |
| Ladezeit | etwa 4,5 Stunden |
| Verbindung | WLAN und Bluetooth |
| Flachwasserbereich | ab 20 cm Wassertiefe |
| Mindestgröße des Podests | etwa 1 × 1 Meter |
- Beeindruckende Saugleistung von 25700 LPH: Die HydroBalance-Technologie ermöglicht eine besonders hohe Saugkraft – so werden in jedem Durchgang grobe Verschmutzungen wie Laub aufgenommen, ohne dass das System verstopft. Ergebnisse auf Profi-Niveau – ganz ohne Wartezeit.
- Reinigung von Flachwasserbereichen und Plattformen: Unser Poolroboter reinigt alle Arten von Pools und erkennt mit Hilfe von Ultraschall-Sensoren Vorsprünge, Plattformen und Flachwasserbereiche ab einem Wasserstand von 20 cm. Keine manuellen Nacharbeiten mehr erforderlich.
- 3-Zonen-Reinigung: Der Sora 30 führt eine gründliche Reinigung von Boden, Wänden und Wasserlinie durch und entfernt dabei Blätter, Ölrückstände, Algen und anderen Schmutz. Ohne zusätzliche Geräte. Ohne Anstrengung. Einfach beste Ergebnisse auf Profi-Niveau.
- Intelligentes Parken an der Wasseroberfläche & Rückkehr auf Tastendruck: Kehrt automatisch an die Wasseroberfläche zurück, parkt am Beckenrand, lässt für leichteres Herausheben das Wasser im Inneren ab und bleibt an der Wasseroberfläche. Anschließend steuern Sie den Roboter per Fingertipp in der Beatbot App über die Wasseroberfläche zurück.
- Reinigt auch große Pools in einem Durchgang: Der Akku mit 10.000 mAh ermöglicht unserem Poolreinigungsroboter eine bis zu 5 Stunden ununterbrochene Bodenreinigung und deckt pro Akkuladung bis zu 300 m² Fläche ab. Ohne Unterbrechung.
- Filterkorb 5 L mit 150 µm: Nimmt pro Reinigungszyklus mehr Schmutz auf und braucht seltener geleert zu werden. Der Filter mit 150 µm hält alltägliche Verschmutzungen effizient zurück und sorgt für einen sauberen und klaren Pool.
- 4 Reinigungsmodi & smarte Bodenreinigung: Intelligente Reinigungsmodi ermöglichen beispielsweise eine schnelle Auffrischung oder eine gründliche Reinigung. Optimierte Reinigungswege in S-Form verbessern die Abdeckung und minimieren übersehene Stellen.
- App-Steuerung & zwei Verbindungsoptionen: In der Beatbot App können Sie den Reinigungsmodus auswählen, die Reinigung starten und stoppen sowie den Status der Reinigung sehen. Über Bluetooth lässt sich der Roboter aus bis zu 20 m Entfernung zuverlässig bedienen.
- 2 Jahre Rundum-Schutz: Unser Schutzversprechen für Ihre Investition – damit Sie sich entspannt zurücklehnen können. Der Sora 30 ist für den dauerhaften Einsatz gebaut – das zeigen strenge Tests und weltweit 15 Zertifizierungen.
Lieferumfang und erster Eindruck
Zum Lieferumfang gehören neben dem Beatbot Sora 30 das Ladegerät, ein Haken zur Entnahme des Roboters und die notwendigen Unterlagen.
Der Haken lässt sich an einer Teleskopstange befestigen. Normalerweise wird er nicht benötigt, da der Roboter nach Abschluss der Reinigung selbstständig an die Wasseroberfläche fährt. Sollte er dort einmal nicht erreichbar sein oder ein Programm vorzeitig beendet werden, bleibt der Haken dennoch eine sinnvolle Absicherung.
Bereits beim Auspacken fällt auf, dass der Sora 30 trotz seiner umfangreichen Technik relativ kompakt gebaut ist. Mit 8,9 Kilogramm ist er kein Leichtgewicht, lässt sich aber noch gut zum Pool tragen.
Auf der Unterseite befinden sich vier Rollenbürsten. Sie lösen den Schmutz von den Oberflächen, bevor dieser über den mittig angeordneten Ansaugkanal in den Filterkorb transportiert wird.
HydroBalance und die vier Rollenbürsten
Bei der sogenannten HydroBalance-Konstruktion sitzt die Pumpe zentral im Gehäuse. Dadurch soll sich das Gewicht gleichmäßiger verteilen und der Roboter stabiler am Boden sowie an den Wänden arbeiten.
Im Test war diese Konstruktion vor allem bei der Wandreinigung zu erkennen. Der Roboter bewegte sich kontrolliert nach oben und hielt sich auch an den senkrechten Folienwänden stabil. Die vier Rollenbürsten lagen dabei an der Oberfläche an und lösten sichtbare Ablagerungen.
Die Reinigungsbreite der Bürsten liegt bei ungefähr 25 Zentimetern. Der eigentliche Ansaugkanal ist mit rund 17 Zentimetern etwas schmaler. Für die Reinigung von Boden und Wand ist deshalb entscheidend, dass der Poolroboter die Flächen systematisch und mit ausreichender Überlappung abfährt.
Beatbot-App einrichten und den Poolroboter per App steuern
Vor dem ersten Einsatz habe ich den Sora 30 mit der Beatbot-App verbunden. Die Kopplung erfolgt über Bluetooth und WLAN.
Dafür wird der Roboter zunächst eingeschaltet und anschließend in der App als neues Gerät hinzugefügt. Die Einrichtung war in meinem Test schnell abgeschlossen.
Die Beatbot-App steht für Android und iOS zur Verfügung:
Diese Funktionen bietet die Beatbot-App
Die Beatbot-App ist funktional und übersichtlich aufgebaut. Sie verzichtet auf unnötig komplizierte Menüs und bietet genau die Funktionen, die für die Einrichtung und die tägliche Reinigung des Pools erforderlich sind.
Über die App stehen unter anderem folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- Reinigungsmodus auswählen: Je nach Verschmutzung und gewünschtem Einsatzbereich kann festgelegt werden, ob der Sora 30 nur den Boden oder zusätzlich die Wände und Wasserlinie reinigen soll. Dadurch muss nicht bei jedem Einsatz das komplette Reinigungsprogramm durchlaufen werden.
- Laufzeit festlegen: Die Dauer der Reinigung lässt sich an die Größe des Pools und den aktuellen Verschmutzungsgrad anpassen. Bei einer leichten Verschmutzung reicht häufig ein kürzerer Durchgang aus, während für eine gründliche Boden- und Wandreinigung mehr Zeit eingeplant werden kann.
- Aktuellen Status kontrollieren: Die App zeigt an, ob sich der Poolroboter im Standby-Modus befindet, gerade reinigt oder ein Programm bereits abgeschlossen hat. Damit lässt sich der Betriebszustand schnell überprüfen.
- Voraussichtliches Ende der Reinigung anzeigen: Aus der ausgewählten Laufzeit berechnet die App, wann das aktuelle Programm voraussichtlich beendet sein wird. Das erleichtert die Planung, wenn der Roboter anschließend aus dem Pool genommen und der Filterkorb gereinigt werden soll.
- Wassertemperatur ablesen: Der Sora 30 misst die Temperatur des Poolwassers und überträgt den Wert an die App. Damit steht nebenbei eine schnelle Kontrolle der aktuellen Wassertemperatur zur Verfügung.
- Reinigungsverlauf anzeigen: Abgeschlossene Einsätze werden in einer Historie gespeichert. So lässt sich nachvollziehen, wann und wie lange der Roboter zuletzt im Pool gearbeitet hat.
- Wartungshinweise kontrollieren: Die App erinnert an erforderliche Pflege- und Wartungsarbeiten. Das hilft dabei, den Filter rechtzeitig zu reinigen und den technischen Zustand des Roboters im Blick zu behalten.
- Firmware aktualisieren: Beatbot kann über Firmware-Updates Fehler korrigieren und Funktionen oder die Navigation optimieren. Die Aktualisierung wird über die App gestartet, während sich der Roboter außerhalb des Wassers in Reichweite des WLANs befindet.
- Roboter an die Wasseroberfläche rufen: Über die entsprechende Funktion kann das Oberflächenparken ausgelöst werden, sofern eine Verbindung zum Sora 30 besteht. Nach dem Auftauchen lässt sich der Roboter leichter erreichen und aus dem Pool herausheben.
Warum die App-Verbindung unter Wasser nicht funktioniert
Sobald sich der Beatbot Sora 30 vollständig unter Wasser befindet, ist keine WLAN-Verbindung mehr möglich. Dabei handelt es sich nicht um einen Fehler der App oder des Roboters. WLAN arbeitet mit hochfrequenten Funksignalen, die vom Wasser sehr stark absorbiert werden. Schon eine vergleichsweise geringe Wassertiefe reicht aus, um die Verbindung zwischen Smartphone, Router und Poolroboter zu unterbrechen.
Die Reinigungsmodi, die gewünschte Laufzeit und weitere Einstellungen nehme ich deshalb vor, bevor ich den Roboter ins Wasser setze. Anschließend arbeitet der Sora 30 sein Programm selbstständig ab. Neue Befehle oder Änderungen können während der Unterwasserreinigung nicht per WLAN übertragen werden.
Einige andere Poolroboter umgehen diese Einschränkung mit einer zusätzlichen Kommunikationstechnik. Beim WYBOT S2 Solar – nicht Beatbot S2 – werden beispielsweise Ultraschall- beziehungsweise Sonarsignale für die Kommunikation unter Wasser eingesetzt. Die oberhalb beziehungsweise am Beckenrand positionierte Station übernimmt dabei die Verbindung zwischen App und Roboter. In meinem Beitrag zum WYBOT S2 Solar im Praxistest zeige ich diese Technik und die dazugehörige Solarladestation ausführlicher.
Funktionaler Umfang ohne unnötige Komplexität
Eine detaillierte Karte des Pools oder eine vollständige manuelle Steuerung bietet die Beatbot-App beim Sora 30 nicht. Aus meiner Sicht ist das im täglichen Betrieb jedoch kein großer Nachteil. Die App ist übersichtlich, reagiert nachvollziehbar und stellt genau die Funktionen bereit, die für die regelmäßige Poolreinigung benötigt werden.
Reinigungsmodus, Laufzeit, Akkustand, Statusinformationen, Wartungshinweise und Firmware-Updates sind schnell erreichbar. Nach der ersten Einrichtung beschränkt sich die Bedienung dadurch meist auf wenige Schritte, bevor der Poolroboter seine Reinigung selbstständig beginnt.
- Aluminium Teleskopstange drei-teilig, 1,20 - 3,60 m
- Hochwertiges Aluminiumprofil
- Schnellverschluss für eine einfache Verstellung der Länge
- Komfortabler und breiter Griff für angenehmes Arbeiten
- Aufnahme für alle handelsüblichen Bodensauger, Bürsten, Kescher, etc.
Welche Reinigungsmodi gibt es?
Für den Sora 30 stehen mehrere Programme zur Verfügung. Dazu gehören die reine Bodenreinigung, die Wandreinigung, ein Standardprogramm für mehrere Bereiche und ein ECO-Modus.
Für meinen Test habe ich die Reinigung bewusst aufgeteilt:
- drei Stunden reine Bodenreinigung
- Kontrolle des Reinigungsergebnisses und des Filterkorbs
- zwei Stunden Wand- und Wasserlinienreinigung
- Test des Podests und der Treppen
Diese Aufteilung machte es leichter, die Ergebnisse der einzelnen Bereiche getrennt zu beurteilen.
ECO-Modus für die regelmäßige Poolpflege
Der ECO-Modus ist für eine regelmäßige Unterhaltsreinigung gedacht. Dabei arbeitet der Roboter nicht dauerhaft, sondern in mehreren kürzeren Intervallen.
Das kann sinnvoll sein, wenn der Pool im Garten nur leicht verschmutzt ist und der Sora 30 regelmäßig kleinere Mengen Sand, Staub oder Insekten aufnehmen soll. Einen Langzeittest dieses Modus habe ich allerdings nicht durchgeführt. Meine Bewertung bezieht sich daher vor allem auf die zusammenhängende Boden- und Wandreinigung.
Bodenreinigung mit dem Beatbot Sora 30 im Test
Für den ersten Durchgang stellte ich eine Laufzeit von drei Stunden ein und setzte den Roboter anschließend in den Pool.
Nach dem Entlüften sank der Sora 30 auf den Boden und begann automatisch mit der Reinigung. In den ersten Minuten war für mich noch kein eindeutiges Muster zu erkennen. Nach etwas längerer Beobachtung zeigte sich jedoch, dass der Roboter den Pool in systematischen Bahnen abfuhr.
Zwei Ultraschallsensoren unterstützen die intelligente Navigation. Ein Sensor erkennt Hindernisse und Begrenzungen vor dem Roboter. Der zweite Sensor überwacht den Untergrund und hilft beim Erkennen von Höhenunterschieden und flachen Bereichen.
Systematische Navigation statt zufälliger Fahrt
Im weiteren Verlauf waren die S-förmigen Reinigungswege gut zu erkennen. Der Roboter fuhr eine Bahn ab, versetzte sich seitlich und setzte die Reinigung mit einer gewissen Überlappung fort.
Diese Navigation funktionierte in meinem Pool sehr gut. Der Sora 30 fuhr nicht einfach wahllos durch das Becken, sondern deckte den Boden nach und nach ab.
Bereits nach fünf bis zehn Minuten waren die ersten gereinigten Bereiche sichtbar. Nach Abschluss des dreistündigen Programms war der Boden meines Pools gleichmäßig sauber.
Was landete im Filterkorb?
Der Pool war vor dem Test bewusst länger nicht gereinigt worden. Im Filterkorb befanden sich anschließend unter anderem:
- Sand und feine Ablagerungen
- Kellerasseln
- Mücken
- Ameisen und andere Insekten
- kleinere organische Verschmutzungen
Blätter und Insekten stellen für den relativ großen Ansaugkanal kein Problem dar. Auch der feine Sand wurde in meinem Test zuverlässig aufgenommen.
Der Schmutz sammelte sich hauptsächlich im hinteren Bereich des Filterkorbs. Das ist durch die interne Wasserströmung bedingt und kein Hinweis darauf, dass der Filter nur teilweise genutzt wird.
Akkustand nach drei Stunden Bodenreinigung
Nach dem dreistündigen Reinigungsprogramm zeigte die App noch 46 Prozent Akkukapazität an.
Das passt gut zur maximalen Laufzeit von bis zu fünf Stunden. Für meinen Pool war die verfügbare Akkukapazität mehr als ausreichend. Selbst nach der ausführlichen Bodenreinigung blieb genügend Reserve für einen weiteren kürzeren Einsatz.
Die Herstellerangabe von bis zu 300 m² ist ein unter Laborbedingungen ermittelter Maximalwert. Die tatsächliche Reichweite hängt von der Poolform, der Verschmutzung, Hindernissen, Steigungen und dem ausgewählten Programm ab. Für die meisten privaten Pools dürfte die Laufzeit dennoch großzügig bemessen sein.
Filterkorb entnehmen und nach der Reinigung säubern
Der Filterkorb wird von oben aus dem Roboter herausgenommen. Dafür lässt sich die große Abdeckung öffnen, ohne dass der Beatbot Sora 30 umgedreht werden muss. Das erleichtert die Handhabung besonders dann, wenn sich nach der Reinigung noch Wasser und Schmutz im Roboter befinden.
Anschließend kann der Filterkorb mit einem Gartenschlauch ausgespült werden. In meinem Test funktionierte das schnell und unkompliziert. Blätter, Insekten, Sand und andere Verschmutzungen ließen sich ohne großen Aufwand aus dem Filter entfernen.
Der serienmäßige Filter besitzt eine Filterfeinheit von 150 Mikrometern. Für die normale Unterhaltsreinigung ist das ein guter Kompromiss aus Filterleistung und ausreichendem Wasserdurchfluss. Typische Verschmutzungen wie Sand, Blätter, Insekten und gröbere Ablagerungen wurden in meinem Pool zuverlässig zurückgehalten.
Sehr feiner Staub, Pollen und abgestorbene Algenreste können allerdings kleiner sein und den serienmäßigen Filter teilweise passieren. Für solche Verschmutzungen ist ein optionaler 3-Mikrometer-Filter erhältlich. Dieser hält deutlich feinere Partikel zurück, kann den Wasserdurchfluss jedoch stärker reduzieren und muss entsprechend häufiger gereinigt werden.
Filterleistung mit Filterballs erhöhen
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zusätzlich einige Filterballs in den Filterkorb zu legen. Filterballs werden normalerweise in größeren Filterkesseln eingesetzt. Durch ihre feine Faserstruktur können sich kleinere Schwebstoffe, Pollen, Algenreste und andere feine Partikel darin festsetzen, die vom serienmäßigen 150-Mikrometer-Filter nicht vollständig erfasst werden.
Ich habe die Filterballs in einen kleinen Waschsack gefüllt und diesen in den Filterkorb gelegt. Dadurch konnten sich die einzelnen Filterballs nicht im Korb verteilen oder in Richtung des Ansaugbereichs gelangen. Bei meinem Test hat diese Ergänzung die Filterleistung nochmals deutlich erhöht. Besonders feine Verschmutzungen wurden sichtbar besser aus dem Wasser aufgenommen.
Wichtig ist allerdings, den Filterkorb nicht vollständig mit Filterballs auszufüllen. Eine zu große Menge kann den Wasserdurchfluss einschränken und damit die eigentliche Reinigungsleistung des Poolroboters verschlechtern. Der Roboter muss weiterhin genügend Wasser durch den Filter fördern können. Ich habe deshalb nur eine kleine Menge verwendet und darauf geachtet, dass der Waschsack locker im Filterkorb liegt.
Nach der Reinigung können die Filterballs aus dem Korb genommen und gründlich ausgespült werden. Bei einer stärkeren Verschmutzung lassen sie sich im verschlossenen Waschsack auch waschen. Die Filterballs ersetzen allerdings keine korrekte Wasserpflege. Bei Algen müssen weiterhin die Wasserwerte überprüft und die Ursache mit einer passenden Wasseraufbereitung beseitigt werden. Sie helfen lediglich dabei, feine Schwebstoffe und abgestorbene Algenreste anschließend besser aus dem Pool zu entfernen.
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Video: Beatbot Sora 30 im ausführlichen Praxistest
Im Video zeige ich den Beatbot Sora 30 bei der Reinigung meines eigenen Folienpools. Neben der Einrichtung über die App sind die Boden-, Wand- und Wasserlinienreinigung sowie der Einsatz auf meinem flachen Podest zu sehen. Außerdem zeige ich das Reinigungsergebnis, den gesammelten Schmutz im Filterkorb und die Grenzen des Poolroboters auf meinen schmalen Treppenstufen.
Hier findet ihr meine Playliste mit weiteren Videos: Projekt Pool
Wenn ihr mehr von mir und meinen Projekten sehen wollt, schaut euch gern mal auf meinem Youtube Kanal um.
Zuletzt aktualisiert am 7. November 2026 um 07:15 . Ich weise darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. (*) Bei den verwendeten Produktlinks handelt es sich um Affiliate Links. Ich bin nicht der Verkäufer des Produktes. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dein Preis ändert sich jedoch nicht.
Automatisches Parken an der Wasseroberfläche
Nach Abschluss der Bodenreinigung fuhr der Beatbot Sora 30 selbstständig an den Beckenrand und stieg dort bis zur Wasseroberfläche auf. Diese Funktion bezeichnet Beatbot als Smart Surface Parking. Der Roboter bleibt dadurch gut erreichbar und muss normalerweise nicht mit dem mitgelieferten Haken vom Poolboden geholt werden.
Beim Anheben läuft ein großer Teil des im Gehäuse befindlichen Wassers über SmartDrain direkt zurück in den Pool. Das reduziert das Gewicht spürbar. Bei einem Poolroboter mit fast neun Kilogramm Eigengewicht erleichtert diese Entwässerung das Herausheben erheblich.
Bleibt der Schmutz beim Herausheben im Filterkorb?
Bei Poolrobotern wird häufiger darauf hingewiesen, dass angesaugter Schmutz zusammen mit dem ablaufenden Wasser wieder in das Becken gelangen könnte. Bei meinem Test des Sora 30 konnte ich dieses Problem nicht feststellen. Sand, Insekten und die weiteren aufgenommenen Verschmutzungen blieben beim Anheben und Entleeren im Filterkorb.
Auch während das Wasser über SmartDrain aus dem Gehäuse lief, wurde kein sichtbarer Schmutz zurück in meinen Pool gespült. Der gefüllte Filterkorb ließ sich anschließend von oben herausnehmen und getrennt reinigen. Für den Beatbot Sora 30 kann ich daher nicht bestätigen, dass die aufgenommenen Verschmutzungen beim Herausheben wieder im Becken landen.
Wichtig bleibt die Abgrenzung zur aktiven Oberflächenreinigung: Der Sora 30 fährt nach dem Reinigungsprogramm zwar an die Wasseroberfläche und parkt dort, er sammelt währenddessen aber keine schwimmenden Blätter oder Insekten ein.
Wände und Wasserlinie reinigen
Nach dem sehr guten Ergebnis auf dem Boden folgte die Reinigung der Wände und Wasserlinie. Der Beatbot Sora 30 fuhr die senkrechten Folienwände kontrolliert nach oben. An der Wasserlinie bewegte er sich seitlich und bearbeitete den Übergang zwischen Wasser und Beckenrand mit den vorderen Rollenbürsten.
Die Bürsten blieben dabei zuverlässig in Kontakt mit der Folie. Auch das anschließende Abtauchen und der Wechsel zum nächsten Wandabschnitt funktionierten in meinem Pool ohne Probleme.
Wandreinigung im N-Muster
Bei der Navigation an den Wänden verwendet der Sora 30 ein sogenanntes N-Muster. Der Roboter fährt zunächst gerade an der Wand nach oben. Anschließend lässt er sich ein Stück absinken und bewegt sich schräg nach rechts, bevor er erneut gerade bis zur Wasserlinie hochfährt.
Dieses Manöver wiederholt er ungefähr vier- bis fünfmal. Dadurch entsteht eine versetzte Bahn, mit der der Roboter nach und nach einen größeren Bereich der Poolwand abdeckt. Danach lässt er sich bis auf den Beckenboden zurückfallen und beginnt an der nächsten geeigneten Position erneut mit der Wandreinigung.
Das N-Muster wirkte während meines Tests zunächst etwas ungewöhnlich. Bei längerer Beobachtung war jedoch gut zu erkennen, dass der Sora 30 die Wand nicht zufällig abfuhr. Die einzelnen Bahnen ergänzten sich und deckten schrittweise die unterschiedlichen Bereiche meines Pools ab.
Verhalten in den Poolecken
Auch an den Ecken meines Pools arbeitete die Navigation nachvollziehbar. Der Roboter reinigte zunächst die erste Wand bis unmittelbar an die seitliche Begrenzung. Als er bemerkte, dass eine weitere Bewegung nach rechts nicht mehr möglich war, ließ er sich auf den Boden zurückfallen und wendete dort.
Anschließend begann er an der folgenden Wand wieder möglichst weit links mit der nächsten Bahn. Dadurch wurden beide Seiten der Poolecke weitgehend gereinigt. Die eigentliche Fuge in der Ecke konnte der Poolroboter konstruktionsbedingt allerdings nicht vollständig erreichen.
Der verbleibende ungereinigte Bereich entsprach ungefähr der Breite der Raupen, da die Rollenbürsten dort keinen direkten Kontakt mehr zur Folie herstellen konnten. Das ist keine Besonderheit des Sora 30, sondern eine typische Einschränkung breiter Poolroboter in rechtwinkligen und engen Beckenecken.
Ergebnis der Boden- und Wandreinigung
Nach den zusätzlichen zwei Stunden waren die Wände sauber und die sichtbaren Ablagerungen an der Wasserlinie entfernt. Auch die versetzten Bahnen des N-Musters waren im Gesamtergebnis nicht mehr erkennbar. Der Roboter hatte die zugänglichen Flächen gleichmäßig bearbeitet.
Insgesamt absolvierte der Sora 30 an diesem Tag drei Stunden Bodenreinigung sowie weitere zwei Stunden Wand- und Wasserlinienreinigung. Die Akkuleistung reichte damit für einen sehr ausführlichen Reinigungsdurchgang aus. Boden, Wände und Wasserlinie meines Pools waren anschließend sichtbar sauber.
- 3-Zonen-Abdeckung & Reinigung von Flachwasserbereichen: Unser Poolreinigungsroboter reinigt Boden, Wände & Wasserlinie sowie Plattformen mit einer Wassertiefe ab 30 cm. Beseitigt Blätter, Ölrückstände, Algen und andere Verschmutzungen.
- Beeindruckende Saugleistung von 25700 LPH: Die HydroBalance-Konstruktion sorgt für eine branchenführende Saugleistung, mit der Blätter, Sand und andere starke Verschmutzungen entfernt werden, ohne dass der Filter verstopft. Für Sauberkeit auf Profi-Niveau – bei jedem Durchgang.
- Intensive Reinigung von Wand & Wasserlinie: Der Sora 10 bürstet die Wasserlinie 8 Sekunden lang – so werden Flecken und Algen gründlich entfernt. Zwei vordere Walzenbürsten sorgen bei der Reinigung unterschiedlicher Oberflächen für eine starke Traktion.
- Intelligentes Parken an der Wasserlinie: Kehrt am Ende vom Reinigungszyklus automatisch zur Wasserlinie zurück, parkt dort und bleibt 10 min lang in dieser Position. Müheloses Herausholen. Kein schweres Heben. Kein umständliches Herausfischen.
- 5 L Fassungsvermögen & Filtrierung auf Profi-Niveau: Fasst bis zu 650 Blätter, wodurch das Gerät seltener geleert werden muss. Der 150 µm Filter nimmt den alltäglichen Schmutz auf, der Feinfilter à 3 µm (optional erhältlich) kleinste Partikel.
- Bis zu 5 Stunden Bodenreinigung: Der leistungsstarke 7800 mAh Akku ermöglicht die Reinigung auch großer Pools in einem einzigen Durchgang und deckt pro Aufladung bis zu 300 m² ab.
- Reinigt jede Pooloberfläche: Von PVC-Folien und Beton bis hin zu GFK, Mosaikfliesen und PP – für Aufstell- und Einbaupools jeder Art geeignet. Ein Poolreinigungsroboter für alle Poolarten- und Oberflächen.
- App-Steuerung & zwei Verbindungsoptionen: Wählen Sie den gewünschten Reinigungsmodus aus, starten und stoppen Sie die Reinigung und überwachen Sie den Reinigungsstatus. Ermöglicht durch die Verbindung über WLAN mit 5/2,4G oder Bluetooth zusätzliche Bedienfunktionen.
- Intelligente Hindernisvermeidung: Die Hinderniserkennung SonicSense erkennt mit einem Ultraschall-Sensor vorne in Echtzeit Hindernisse, die sich im Pool befinden – dies ermöglicht die unterbrechungsfreie Navigation und Reinigung.
- 2 Jahre Rundum-Schutz: Unser Schutzversprechen für Ihre Investition – damit Sie sich entspannt zurücklehnen können. Der Sora 10 wurde für den dauerhaften Einsatz gebaut – das zeigen strenge Tests und weltweit 15 Zertifizierungen.
Kann der Poolroboter ein flaches Podest reinigen?
Das erhöhte Podest gehört zu den schwierigsten Bereichen meines Pools. Viele Poolroboter erkennen solche Flachwasserzonen entweder nicht oder schaffen den Übergang vom tieferen Hauptbecken auf das höher gelegene Podest nicht.
Beatbot nennt für die Reinigung flacher Podeste eine Mindestwassertiefe von 20 cm und eine zusammenhängende Fläche von ungefähr 1 × 1 Meter. Mein Podest liegt je nach Wasserstand etwa 30 bis 40 cm unterhalb der Wasseroberfläche und erfüllt damit grundsätzlich beide Voraussetzungen.
Aufbau von Treppe und Podest in meinem Pool
Auf einer Längsseite meines Pools befindet sich eine Treppe, die direkt auf das erhöhte Podest führt. Die einzelnen Stufen besitzen eine Tiefe von ungefähr 20 cm und eine Höhe von jeweils etwa 25 cm.
Neben der Treppe befindet sich ein rund 2,5 Meter breiter Wandbereich. Diese Wand reicht nicht bis zur Wasserlinie, sondern endet am höher gelegenen Podest. In diesem Wandabschnitt ist auch mein LED-Poolscheinwerfer eingebaut.
Der Sora 30 gelangte nicht über die schmalen Treppenstufen auf das Podest. Stattdessen fuhr er vom tieferen Hauptbecken an dieser breiten Wand nach oben. Nachdem er die obere Kante erreicht hatte, setzte er seine Bewegung fort und wechselte direkt auf die Fläche des Podests.
Oben angekommen begann der Roboter tatsächlich mit der Reinigung. Er bewegte sich vorwärts und rückwärts über die Fläche, während die Rollenbürsten in Kontakt mit dem Boden blieben und den dort liegenden Schmutz lösten. Das Podest wurde somit nicht nur zufällig überfahren, sondern als eigener Bereich erfasst und sichtbar gereinigt.
Für die Podestreinigung muss die Komplettreinigung aktiviert sein
Damit der Sora 30 das Podest selbstständig erreicht, muss in der Beatbot-App die vollständige Reinigung von Boden und Wänden ausgewählt werden. Bei einer reinen Bodenreinigung bleibt der Roboter auf der Bodenfläche des Hauptbeckens.
Das Podest wird vom Sora 30 zunächst über die Wand erreicht. Ist die Wandreinigung nicht aktiviert, versucht der Roboter deshalb nicht, den Höhenunterschied zu überwinden. Erst im vollständigen Reinigungsmodus fährt er den entsprechenden Wandbereich hoch und kann anschließend auf das Podest wechseln.
Für meinen Pool ist diese Einstellung daher entscheidend. Soll nur der Boden des tiefen Beckens gereinigt werden, reicht das Bodenprogramm aus. Soll der Poolroboter zusätzlich das höher gelegene Podest reinigen, muss immer die Komplettreinigung einschließlich der Wände aktiviert werden.
Die zuverlässige Reinigung dieses Flachwasserbereichs war für mich einer der stärksten Punkte des gesamten Tests. Gerade an solchen Stellen kommen viele andere Poolroboter in meinem Becken an ihre konstruktionsbedingten Grenzen.
Wo liegen die Grenzen bei Treppen und sehr flachen Bereichen?
Während der Sora 30 mein Podest über den breiten Wandbereich erreichen konnte, waren die eigentlichen Treppenstufen zu schmal für eine gründliche Reinigung. Mit einer Tiefe von ungefähr 20 cm bieten sie dem fast neun Kilogramm schweren Roboter nicht genügend Platz, um sich vollständig auszurichten und seine Rollenbürsten sinnvoll einzusetzen.
Der Roboter konnte den Treppenbereich zwar erkennen und teilweise überqueren, eine systematische Reinigung der einzelnen Stufen war jedoch nicht möglich. Das lag weniger an der grundsätzlichen Kletterfähigkeit als an den schmalen Trittflächen.
Auf der obersten Stufe beträgt die Wassertiefe je nach Wasserstand lediglich etwa 10 bis 15 cm. Dieser Bereich ist für den Sora 30 zusätzlich zu flach. Beatbot nennt eine Mindestwassertiefe von 20 cm. In meinem Test erkannte der Roboter den Übergang, versuchte den Bereich zu erreichen und brach den Vorgang anschließend ab. Er blieb dabei nicht auf der Stufe hängen.
Mein praktischer Umgang mit den schmalen Treppen
Die Treppen bleiben deshalb ein Bereich für die manuelle Reinigung. Ich löse den dort angesammelten Schmutz mit einem Poolbesen und kehre ihn von den Stufen in das tiefere Hauptbecken. Anschließend kann der Poolroboter die heruntergefallenen Verschmutzungen während der Bodenreinigung aufnehmen.
Diese Einschränkung betrifft nicht nur den Beatbot Sora 30. Schmale Treppenstufen, enge Rundungen und Bereiche mit sehr geringer Wassertiefe sind für viele Poolroboter schwierig. Entscheidend ist für mich deshalb auch, ob ein Roboter solche Stellen rechtzeitig erkennt, den Reinigungsversuch kontrolliert abbricht und sich nicht festfährt.
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- Langlebiger 45° abgewinkelter Griff für optimale Reinigung: Der verstärkte Aluminiumgriff der Reinigungsbürste für Schwimmbad ist in einem 45°-Winkel für eine ideale Positionierung konzipiert, Reinigungsbürste für die Poolreinigung während der rostfreie Aluminiumrahmen und bürste pool reinigung die strapazierfähigen Nylonborsten eine lange Lebensdauer gewährleisten
- Sichere und einfache Installation: Die EZ-Clip-Funktion verhindert das Einklemmen der Finger beim Anbringen oder Entfernen der Stange und ermöglicht so eine sichere und problemlose Verwendung mit den meisten Standard-1-1/4-Zoll-Poolstangen (Stange nicht im Lieferumfang enthalten).
- Vielseitiger Einsatz: Schnelle und sichere Befestigung mit dem EZ-Clip-System. Befestigen Sie den Kopf der pool bürste einfach an der Verlängerungsstange und schon ist sie einsatzbereit! Poolbürsten als pool zubehör, poolbesen aber auch zum Schrubben von Wänden, Fliesen, Badezimmerböden in Häusern und Hotels und sogar zum Entfernen von Laub auf dem Dach
Wie gut ist die Reinigungsleistung insgesamt?
Mein Test zeigt: Der Beatbot Sora 30 reinigt die großen Flächen meines Pools sehr gründlich.
Besonders überzeugt haben mich:
- das gleichmäßige Ergebnis auf dem Boden
- die systematische Navigation
- die zuverlässige Aufnahme von Sand und Insekten
- die stabile Wandreinigung
- die Reinigung der Wasserlinie
- die gute Laufzeit des Akkus
- das automatische Parken an der Wasseroberfläche
- die erfolgreiche Reinigung des erhöhten Podests
- der leicht zugängliche Filterkorb
Die größte Schwäche sind schmale Treppenstufen. Sehr flache Bereiche unterhalb der vorgeschriebenen 20 cm Wassertiefe kann der Sora 30 ebenfalls nicht reinigen.
Eine aktive Reinigung der Wasserlinie und Oberfläche sind zwei unterschiedliche Funktionen. Die Wasserlinie bearbeitet der Roboter mit seinen Bürsten. Schwimmender Schmutz auf der Oberfläche wird dagegen nicht eingesammelt.
Beatbot Sora 10, Beatbot Sora 30 und Beatbot Sora 70 im Vergleich
Beatbot bietet den Sora derzeit in mehreren Ausführungen an. Der Beatbot Sora 10 bildet den günstigeren Einstieg, der Sora 30 liegt in der Mitte und der größere Sora 70 deckt zusätzlich die Wasseroberfläche ab.
Beatbot Sora 10: Der günstigere Poolroboter
Der Beatbot Sora 10 richtet sich eher an kleinere Pools und an Käufer, die einen günstigeren Poolroboter für Boden, Wände und Wasserlinie suchen.
Als Sora 10 Poolroboter besitzt er einen kleineren Akku und erreicht flache Podeste erst ab einer größeren Wassertiefe. Der Roboter parkt nach der Reinigung außerdem nicht dauerhaft schwimmend an der Wasseroberfläche.
Der größte Unterschied zum Sora 30 liegt damit bei der Akkukapazität, der Flachwasserreinigung und der komfortableren Entnahme.
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Beatbot Sora 70 im Test: Wann lohnt sich das größere Modell?
Der Beatbot Sora 70 reinigt zusätzlich die Wasseroberfläche. Während der Sora 30 nur zum Parken aufsteigt, fährt der Sora 70 aktiv über die Oberfläche und sammelt schwimmenden Schmutz ein.
Wenn regelmäßig Blätter, Pollen und Insekten auf dem Wasser liegen, kann der Sora 70 dadurch einen separaten Skimmer-Roboter ersetzen. Er reinigt Boden, Wände, Wasserlinie und sogar die Wasseroberfläche.
Dafür ist das Modell deutlich teurer. Bei Pools mit Abdeckung oder wenig Oberflächenschmutz bietet der Sora 30 aus meiner Sicht das interessantere Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Der Hersteller bestätigt ebenfalls, dass die aktive Wasseroberflächenreinigung der entscheidende Unterschied zwischen Sora 30 und Sora 70 ist.
Video: Beatbot Sora P7 beziehungsweise Sora 70 im Praxistest
Ich habe den baugleichen Roboter bereits unter seiner früheren Bezeichnung Beatbot Sora P7 ausführlich in meinem Pool getestet. Im Video zeige ich, wie die kombinierte Reinigung von Boden, Wänden, Wasserlinie und Wasseroberfläche funktioniert. Besonders ausführlich gehe ich darauf ein, wie zuverlässig der Poolroboter schwimmende Blätter und Insekten einsammelt und wo die Unterschiede zu einem klassischen Poolroboter ohne Oberflächenreinigung liegen.
Hier findet ihr meine Playliste mit weiteren Videos: Projekt Pool
Wenn ihr mehr von mir und meinen Projekten sehen wollt, schaut euch gern mal auf meinem Youtube Kanal um.
- Poolreinigung für verschiedene Bereiche & Flachwasserzonen: Unser Poolroboter reinigt Oberfläche, Wasserlinie, Boden, Wände und Flachwasserzonen mit geringer Wassertiefe ab 20 cm.
- Leistungsstarke Oberflächenreinigung: Das branchenweit erste JetPulse-System erzeugt mit zwei Wasserdüsen vier Wasserstrahlen, die Blätter, Insekten, Pollen und anderen Schmutz an der Oberfläche direkt zur Saugöffnung leiten – für eine besonders effiziente Reinigung.
- Beeindruckende Saugleistung von 25700 LPH: Die HydroBalance-Konstruktion ermöglicht eine besonders hohe Saugkraft – so werden in jedem Durchgang große Schmutzmengen aufgenommen, ohne dass der Filter verstopft.
- Intelligentes Parken an der Oberfläche & Rückkehr auf Tastendruck: Kehrt automatisch an die Oberfläche zurück, parkt am Beckenrand, lässt für leichtes Rausheben das Wasser im Inneren ab und bleibt an der Wasseroberfläche. Der Rückruf erfolgt per Fingertipp in der Beatbot-App.
- Reinigt auch große Pools in einem Durchgang: Ein leistungsstarker Akku von 10000 mAh ermöglicht unserem Poolreinigungsroboter bis zu 5 Stunden ununterbrochene Bodenreinigung und deckt pro Akkuladung bis zu 300 m² ab – das Gerät muss also seltener aufgeladen werden.
- Großes Fassungsvermögen von 6L: Nimmt bei jedem Durchgang mehr Schmutz auf und muss seltener geleert werden. Der 150 µm Filter hält alltägliche Verschmutzungen effizient zurück und sorgt für einen sauberen und klaren Pool.
- 6 Reinigungsmodi & intelligente Bodenreinigung: Smarte Reinigungsmodi für jeden Reinigungsbedarf – von der schnellen Kurzreinigung bis zur gründlichen Tiefenreinigung. Optimierte Reinigungswege in S-Form sorgen für eine herausragende Bodenabdeckung mit weniger übersehenen Stellen.
- App-Steuerung & zwei Verbindungsoptionen: Wählen Sie in der Beatbot-App den gewünschten Reinigungsmodus aus, überwachen Sie die Reinigung und steuern Sie den Poolroboter per Fernbedienungsfunktion über die Oberfläche. Über eine stabile Bluetooth-Verbindung lässt sich das Gerät mit einer großen Reichweite von bis zu 20 Metern steuern.
- 3 Jahre Rundum-Schutz: Unser Versprechen für Ihre Investition – damit Sie sich entspannt zurücklehnen können. Der Sora 70 ist für den dauerhaften Einsatz gebaut – das zeigen strenge Tests und weltweit 15 Zertifizierungen.
Für welche Pools eignet sich der Beatbot Sora 30?
Der Sora 30 eignet sich grundsätzlich für Aufstell- und Einbaupools aus Folie, Fliesen, Beton oder Glasfaser. Die Form des Beckens ist weniger entscheidend als die Zugänglichkeit der einzelnen Bereiche.
Besonders interessant ist der Poolroboter für Pools mit:
- größeren zusammenhängenden Bodenflächen
- senkrechten oder leicht geneigten Wänden
- einer erreichbaren Wasserlinie
- einem ausreichend großen Flachwasserpodest
- einer Fläche bis zu 300 m²
- regelmäßigem Eintrag von Sand, Staub und Insekten
Bei einem großen Pool ist die lange Laufzeit ein deutlicher Vorteil. Für sehr kleine Becken kann dagegen bereits ein kompakteres Modell ausreichen.
Naturpools, sehr verwinkelte Becken und Pools mit vielen schmalen Stufen verlangen eine genauere Prüfung. Auch stark ausgeprägte Rundungen oder besondere Einbauten können die Navigation beeinflussen.
Mein Fazit zum Beatbot Sora 30
Der Beatbot Sora 30 hat in meinem Pool ein sehr überzeugendes Ergebnis abgeliefert.
Nach drei Stunden war der Boden gleichmäßig sauber. Sand, Insekten und andere typische Verschmutzungen landeten zuverlässig im Filterkorb. Auch die anschließende Reinigung der Wände und der Wasserlinie funktionierte sehr gut.
Besonders positiv überrascht hat mich das Flachwasserpodest. Genau an dieser Stelle waren andere Poolroboter in der Vergangenheit häufig gescheitert. Der Sora 30 erreichte die Fläche und konnte sie tatsächlich reinigen.
Die schmalen Treppen bleiben dagegen Handarbeit. Das ist schade, aufgrund der geringen Tiefe und der schmalen Trittflächen aber technisch nachvollziehbar.
Auch eine aktive Oberflächenreinigung fehlt. Wer nicht ständig mit einem Kescher arbeiten möchte und einen Roboter für Wasserlinie und Wasseroberfläche sucht, muss zum teureren Sora 70 oder zu einem separaten Skimmer greifen.
Für rund 600 Euro bietet der Sora 30 dennoch erstaunlich viel. Die Reinigungsleistung liegt aus meiner Sicht auf einem sehr hohen Niveau, während der Preis deutlich unter vielen Premium-Poolrobotern bleibt.
Der Beatbot Sora 30 ist deshalb besonders interessant, wenn ein kabelloser Poolroboter für Boden, Wand, Wasserlinie und flache Podeste gesucht wird, auf die aktive Oberflächenreinigung aber verzichtet werden kann.
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Zusammenfassung: Beatbot Sora 30 als kabelloser Poolroboter im Praxistest
Der Beatbot Sora 30 hat in meinem Praxistest den Boden, die Wände und die Wasserlinie sehr gründlich gereinigt. Die intelligente Navigation führte den Poolroboter systematisch durch mein Becken. Sand, Blätter und Insekten wurden zuverlässig aufgenommen und blieben auch beim Herausheben im leicht zugänglichen Filterkorb.
Besonders überzeugt hat mich die Reinigung des erhöhten Podests. Bei aktivierter Komplettreinigung fuhr der Roboter über die Wand auf den Flachwasserbereich und reinigte die Fläche zuverlässig. Schmale Treppen und Bereiche mit weniger als 20 cm Wassertiefe bleiben dagegen konstruktionsbedingt Handarbeit.
Der große Akku bietet eine lange Laufzeit und reicht auch für eine ausführliche Boden- und Wandreinigung aus. Die Beatbot-App ist übersichtlich und stellt alle wichtigen Reinigungsmodi und Statusinformationen bereit. Mit zusätzlichen Filterballs ließ sich die Aufnahme feiner Schwebstoffe, Pollen und Algenreste in meinem Test nochmals verbessern.
Eine aktive Oberflächenreinigung besitzt der Sora 30 nicht. Schwimmender Schmutz auf der Wasseroberfläche muss weiterhin mit einem Kescher, einem separaten Skimmer-Roboter oder dem größeren Beatbot Sora 70 entfernt werden. Wer darauf verzichten kann, erhält mit dem Beatbot Sora 30 einen leistungsfähigen kabellosen Poolroboter für Boden, Wände, Wasserlinie und ausreichend große Flachwasserbereiche.
Häufige Fragen zum Beatbot Sora 30
Reinigt der Beatbot Sora 30 den Boden und die Wände?
Ja. In meinem Test reinigte der Roboter sowohl den Boden als auch die senkrechten Folienwände sehr gründlich. Die Bereiche können je nach ausgewähltem Programm gemeinsam oder getrennt gereinigt werden.
Kann der Sora 30 die Wasserlinie reinigen?
Ja. Der Roboter fährt die Wand bis zur Wasserlinie hinauf und bewegt sich dort seitlich. Die vorderen Rollenbürsten lösen dabei Ablagerungen am Übergang zwischen Wasser und Beckenrand.
Reinigt der Beatbot Sora 30 auch die Wasseroberfläche?
Nein. Der Sora 30 fährt nach dem Ende der Reinigung zwar an die Wasseroberfläche, sammelt dort aber keinen schwimmenden Schmutz ein. Diese Oberflächenreinigung bietet innerhalb der Serie erst der Beatbot Sora 70.
Wie lange hält der Akku?
Beatbot gibt bis zu fünf Stunden für die reine Bodenreinigung und bis zu 4,5 Stunden für die kombinierte Reinigung von Boden, Wänden und Wasserlinie an. Nach meinem dreistündigen Bodenprogramm zeigte die App noch 46 Prozent Restkapazität.
Wie groß darf der Pool sein?
Die maximale Herstellerangabe liegt bei Pools bis zu 300 m². Die tatsächlich erreichbare Fläche hängt von Poolform, Verschmutzung, Hindernissen und dem gewählten Programm ab.
Kann der Sora 30 flache Podeste reinigen?
Ja, sofern das Podest ausreichend groß und tief ist. Beatbot nennt mindestens 20 cm Wassertiefe und ungefähr 1 × 1 Meter Fläche. Mein Podest mit etwa 30 bis 40 cm Wassertiefe wurde erfolgreich erreicht und gereinigt.
Kann der Poolroboter Treppen reinigen?
Breite und ausreichend tiefe Stufen können grundsätzlich erreichbar sein. Bei meinen schmalen Pooltreppen hatte der Roboter jedoch nicht genügend Platz, um sich auszurichten und sinnvoll zu reinigen. Diese Bereiche säubere ich weiterhin mit einem Poolbesen.
Wie fein filtert der Sora 30?
Der serienmäßige Filter besitzt eine Filterfeinheit von 150 Mikrometern. Damit nahm der Roboter in meinem Test Sand, Insekten und typische Ablagerungen zuverlässig auf. Für sehr feine Partikel und Pollen ist ein optionaler 3-Mikrometer-Filter vorgesehen.
Lässt sich der Beatbot Sora 30 per App steuern?
Die Reinigungsmodi, Laufzeit, Statusinformationen und Firmware-Updates können per App verwaltet werden. Eine vollständige manuelle Fernsteuerung während der Unterwasserfahrt bietet der Sora 30 jedoch nicht.
Ist der Beatbot Sora 30 sein Geld wert?
In meinem Pool war das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut. Die gründliche Reinigung, die lange Akkulaufzeit, die intelligente Navigation und die funktionierende Podestreinigung sind klare Stärken. Einschränkungen bestehen bei schmalen Treppen und der fehlenden aktiven Oberflächenreinigung.
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