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Eine Pflastersteintreppe wird in den Hang zum Parkplatz gebaut

Lesezeit 3 Minuten

Eine Woche Urlaub ist gerade vergangen und wir können – neben den Ausflügen – auch auf einen guten Fortschritt auf unserer Baustelle blicken. Kellerfoyer und das Büro wurden teilweise neu verputzt und gemalert. Aber auch draußen haben wir einiges geschafft. Die Borden an der Hauswand geht nun über die Ostseite bis zur Mitte der Südseite. Und, ich habe eine Treppe in den Hang zum Parkplatz gebaut.

Mit dieser Treppe soll der große Doppelstellplatz neben der Einfahrt direkt mit dem neuem Pflastersteinweg zum Hintereingang verbunden werden.

 


 

Altstadtpflastersteine für die Gartentreppe

Zunächst haben wir uns beim örtlichen Baustoffhändler beraten lassen da wir dort große Treppenstufen der Firma RINN gesehen hatten. Allerdings wären diese bei einem Maß von 100x15x40 mit über 100kg deutlich zu unhandlich um hier alleine etwas machen zu können. Zweitens wären wir preislich bei über EUR 1000,- gelandet – und das für eine simple Gartentreppe.

Also wurde der Plan gefasst die Treppe mit Rasenborden und Pflastersteinen von RINN (Altstadtpflaster) selber zu bauen.

 


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Der Weg zur neuen Gartentreppe wird gepflastert

Wie immer bei solchen Projekten wurde zunächst vermessen und geplant. Um mein Maß zu bekommen musste ich zunächst den Pflastersteinweg hinter dem Einzelstellplatz bis zur Kante fertig bauen. Vieles war ja schon geschafft so das ich nur noch den Splitt abziehen musste und die Pflastersteine verlegen konnte.

 



 

Gartentreppe ausmessen und ausrichten

Anschließend hatte ich dann den Startpunkt für meine Treppe als auch den Winkel bzw. die Flucht. Die Stufen sollten eine genormte Höhe von 15cm bekommen und eine netto-Trittfläche von 35cm Tiefe – Dies entspräche zwei Reihen Pflastersteine plus Borde und Fugen.

Neben der Treppe sollte vorsorglich auch ein großes Leerrohr verlegt werden. Man weiß ja nie wann und wo man später mal Kabel ziehen möchte.

Ich zog also meine Richtschnüre und freute mich darauf in meiner Urlaubswoche den halben Hang wieder weg zu buddeln. Durch das nasskalte Wetter lies sich der lehmige Boden natürlich noch “besser” graben.

 


 

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Gartentreppe mit Betonborden bauen

Nachdem ich dann die ersten Meter gegraben habe begann ich mit dem Setzen der Borden. Ich vermaß also mein 15cm Schritthöhe und die Stärke der Pflastersteine plus dem Ausgleichssplitt und setzte in dieser Höhe die nächste Borde.

Um genügend “Fleisch” zum befestigen zu bekommen wählte ich an dieser Stelle die 30er Tiefborden. Diese setzte ich dann in ausreichend Beton – jedoch nicht zu viel damit die Pflastersteine später noch passen würden.

Anschließend setzte ich dann links und rechts angrenzend noch jeweils die Borden um der Treppen die nötige Stabilität zu geben. Um Stauwasser zu vermeiden, baute ich an den Ecken jeweils noch kleine Drainage ein.

Dann wurde das ganze mit Splitt aufgefüllt, in Wage abgezogen und die Pflastersteine verlegt. Die oberste Stufe ist übrigens leicht schief.

Da ich aber im oberen Gehweg bereits ein kleines Gefälle eingebaut habe, um Regen und Schnee abfließen zu lassen, lies sich das nicht vermeiden.

 



 

Ein Podest für die Gartentreppe

Stück für Stück ging es voran. Immer wieder buddelte ich in den Hang meinen Weg. Ursprünglich waren 11 Stufen geplant. Ich entschied mich aber zwischendurch am Ende noch ein Trittpodest zu bauen.

Dieses sollte leicht abfallend sein. Wenn die beiden Stellplätze später einmal fertig gebaut werden würden sollte sich dann hier auch eine Tritthöhe von ca. 15cm ergeben.

 


 

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Auf den Bildern kann man den Baufortschritt recht gut erkennen. Nachdem alle Steine verlegt waren bin ich oben auf dem Weg und unten auf dem kleinen Podest nochmal kräftig mit der Rüttelplatte drüber gefahren.

Die Steine in den Stufen habe ich mit einem Brett und Hammer eingeschlagen.

Abschließend habe ich noch großzügig Fugensplitt verteilt um die Fugen zu schließen.

Sicherlich ist nicht alles perfekt geworden. Aber wenn die Seiten verkleidet werden und der große Stellplatz fertig ist sieht man nur noch die Trittflächen – und die sehen richtig schick aus 🙂

 

 

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Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder. Achtung: Bei den verlinkten Produktlinks handelt es sich teilweise um Affiliatelinks. Sofern ihr die Produkte über die Links bestellt, werde ich mit einer Provision unterstützt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies hat auf euren Preis aber keine Auswirkungen.

3 Kommentare

  • Adrian G.

    Mein Garten hat ziemlich große Höhenunterschiede, ich wollte ihm mit Treppe teilen und so verschiedene Zonen haben. Vielen Dank für so eine gründliche Beschreibung von Anfang bis zu Treppenstufen. Ich glaube, ich kann jetzt auch selbst alles richtig pflastern.

  • clara grün

    Danke für den Beitrag. Vor allem interessant war für mich die Beschreibung des Gartentreppenbaus. Wir wollen uns auch eine ähnliche Treppe bauen lassen und daher waren die Informationen sehr hilfreich.

  • Anja

    Die Idee, eine Pflastersteintreppe in den Hang zum Parkplatz zu bauen, klingt wirklich interessant. Eine solche Böschungstreppe könnte nicht nur praktisch sein, sondern auch ästhetisch ansprechend. Sie könnte dem Garten einen ganz besonderen Charme verleihen und gleichzeitig eine sichere Möglichkeit bieten, den Höhenunterschied zu überwinden. Außerdem könnte man sie mit blühenden Pflanzen umgeben, die den Weg auflockern und noch attraktiver machen. Alles in allem, eine tolle Möglichkeit, den Außenbereich zu gestalten und zu nutzen.

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