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Ein neuer Pflasterweg zum Hintereingang entsteht

Langsam aber sicher nehmen unsere Aussenanlagen Gestalt an. Und nachdem wir die Trockenlegung des Kellerbereiches und des Fundamentes erfolgreich absolviert haben können nun auch die Bereiche an der direkten Hauswand angegangen werden. Ein erstes Projekt folgte unmittelbar nach der Trockenlegung durch die Anlage eines neuen Pflasterweges welcher von der Einfahrt direkt zum Hintereingang des Hauses führen sollte. Somit kann man zukünftig mit sauberen Schuhen direkt in den Keller und auch das Maklerbüro ist nun direkt erreichbar.
Bei den Pflastersteinen entschieden wir uns für Altstadtpflaster in Orange um optisch ein einheitliches Bild mit unserer Einfahrt zu schaffen. Der Weg sollte direkt am Haus entlang führen und somit begann ich zunächst mit dem Spannen einer Richtschnur. Mit einem Abstand von 40cm zur Hauswand wurde zunächst die erste Bordenlinie gezogen.

Hierzu zog ich zunächst eine Furche entlang der Richtschnur und setzte die Borden dann in Flucht und Waage ein. Fixiert wurde das ganze dann mit Beton. Das Muster der Pflastersteine bestand aus drei verschieden großen Steinen welche sich im 7cm Format unterschieden. Die Breite des Gehweges musste also ein Vielfaches von 7cm sein und sollte auch alle drei verschiedenen Steinformate in etwa gleichmäßig aufnehmen. Ich setzte die zweite Borde dann auf ein Maß von 100cm. Somit hatte ich noch 2cm Toleranz für den Split.

Das ganze lies ich dann gute 2 Wochen aushärten bevor der Bereich zwischen den Borden mit Frostschutz ca. 10cm hoch aufgefüllt wurde. Anschliessend wurde der Frostschutz mit meiner Rüttelplatte verdichtet. Die Höhe der Pflastersteine betrug 8cm. Also füllte ich auf den verdichteten Frostschutz eine Schicht Split auf und zog diesen auf eine Höhe von 7 cm ab. Hierzu schraubte ich ein Stück einer MDF-Platte mit einer Breite von ca. 90cm und einem Überstand in der Höhe von 7cm auf eine 125cm breite massive Holzlei

ste. Die Holzleiste legte ich dann links und rechts auf die Borden und konnte dann den Split mit der MDF-Platte in der Mitte eben abziehen.

Anschliessend setzte ich die ersten Pflastersteine. Um Kreuzfugen oder wirre mathematische Konstrukte für einen wilden Verband zu vermeiden testete ich zunächst einige Verlegemuster. Relativ schnell ergab sich dann auch ein optisch ansprechendes Design bei welchem die Anzahl der unterschiedlichen Steine auch ziemlich gleichmäßig verbraucht wurden.

Stück für Stück ging es dann voran. Die Ecke zum Haus wurde dann wieder knifflig. Zum einen musste das Verlegemuster in der gesamten Länge zur abschliessenden Borde aufgehen, zum zweiten sollte das Muster aber im Abzweig zur Haustür nahtlos weiterlaufen und die Haustür auch mittig treffen. Da dieses Ziel natürlich nicht funktionierte und ich auch nicht die Möglichkeit oder die Lust hatte die Steine zu schneiden verbreiterte ich den kurzen Winkel kurzerhand um einige Zentimeter. Nachträglich sieht es sogar so aus als ob dies alles so geplant war. Zum Schluß rüttelte ich dann die ja noch 1cm überstehenden Steine mit der Rüttelplatte in den Split ein so das diese nun mit der Höhe der Borden übereinstimmen.

Abschliessende Bilder bekommt ihr in einem anderen Beitrag zu sehen. Ich habe nämlich angrenzend zum Gehweg einen Parkplatz mit Gabionen und Rasengitterelementen angelegt.

© 2014 – 2018, commaik. Alle Rechte liegen beim Autor.

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Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder.

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