Gipswände verspachteln und Fachwerk einbinden in der Küche

Nachdem nun die Fenster eingebaut, und die Wände alle mit Gipskarton verkleidet waren kamen wir in der Küche des Obergeschosses zum Finale. Die Fugen und Kanten der Gipswände mussten noch verspachtelt werden. Ebenso mußte das sichtbar bleibende Fachwerk in die neuen Wände eingebaut werden. Mit den Fliesen-, Maler- und Fussbodenarbeiten sollte unsere neue Küche dann fertig sein.

Doch der Reihe nach:  Der Trempel als auch die Dachschrägen, ebenso die Decke, wurde ja mittels Gipskarton verplankt. Die Wände wurden daher schön gerade. An den Stoßkanten befanden sich nun aber die berühmten Spalten und Lücken. Also wurden die Stöße zunächst mit Fugenspachtel verfugt. Mit Kelle und reichlich Spachtelmasse ging es hierbei ans Werk.

Nach dem Trocknem der ersten Spachtelschicht mußte natürlich ein zweites mal gespachtelt werden. Dies liegt unter anderem daran, das das Wasser aus der Spachtelmasse verdunstet und sich somit die Masse beim eintrocknen zusammenzieht. Auf Grund der großen Flächen entschieden wir uns auch dafür bei zweiten Spachteln ein Gewebeband in die Fugen einzuziehen. Dieses Band aus Glaswolle wurde hierfür zunächst mit Latexfarbe einfach in die Fugen gepinselt. Somit konnte es beim anschliessendem darüberspachteln nicht verrutschen.

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Auf den Bildern sieht man Alex und Lutz wie die beiden fleißig das Vlies kleben bzw. den zweiten Spachtel auftragen. An dieser Stelle möchte ich einmal mehr meinen Dank an die vielen Helfer wie die beiden aussprechen.

Nach dem Trocknen der zweiten Spachtelschicht kam dann wieder die richtige Drecksarbeit im wahrsten Sinne des Wortes…Das Schleifen. Mit Handschleifen, Flächenschleifern, Spitzschleifern und vielen anderen Utensilien wurde die Spachtel mit der Gipskartonplatte plan geschliffen. Bild gibt es hiervon leider nicht, man hätte bei dem ganzen Staub in der Luft aber eh nichts erkennen können. Daher mein Rat, unbedingt eine GUTE!! Atemmaske, Kopfschutz und ggf. Augenschutz beim Schleifen tragen. Insbesondere die Nase dankt es einem hinterher!

Somit war die Küche soweit fertig, lediglich Farbe an den Wänden fehlte noch. Da aber im Wohnzimmer direkt nebenan noch viel Dreck kommen sollte wurden alle Malerarbeiten auf das Ende der Bauphase verschoben. Außerdem sollte zunächst das Fachwerk noch in die neue Raumordnung integriert werden.

Das Fachwerk selber wurde ab ca. einem Meter Höhe komplett freigelegt so das es unterhalb einem Meter noch ausgemauert war, und darüber nur noch die Balken standen.

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Anschliessend wurden unten an den Balken Dachlatten mittels Justierschrauben aufgebaut und ausgerichtet. Nachdem nun auch die Elektrik gelegt war, ebenso wie die Kabel für eine spätere Surround-Anlage konnte der untere Bereich des Fachwerkes verplankt werden. Abschliessend noch die Eckprofile gesetzt und alles schön verspachtelt und geschliffen.

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Somit war die Küche, mal abgesehen von Farbe und Boden wirklich fertig. Und Teile des Wohnzimmers hatten wir auch schon mitgemacht. Übrigens habe ich die Hohlräume unter den waagerechten Platten im Fachwerk noch gut mit Bauschaum ausgeschäumt. Diese Ablagen werden zwar kaum belastet aber man kann ja nie wissen. Und mit einer abschliessenden Mamorierung der Ablagen war dieser Bereich auch gut gegen Abnutzungserscheinungen geschützt.

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