Reolink poe Kamera App client nvrYT3 - Reolink Kamera einrichten

Reolink Kamera einrichten

Lesezeit 13 Minuten

Die Reolink Überwachungskameras bieten viele Funktionen. Doch welche Einstellungen muss ich vornehmen um die besten Ergebnisse zu erzielen? Und wo liegt der Unterschied zwischen den Einstellungen am Netzwerk-Video-Rekorder (NVR) und der Kamera?

Das Setup und die Einrichtung meiner Reolink PoE IP Kamera möchte ich im folgenden Beitrag näher beschreiben. Gern könnt ihr euch den gesamten Installationsprozess auch in meinem Youtube-Video ansehen. Das Video bildet die Grundlage für diesen Blogeintrag.

 


 

Video – Reolink Kamera einrichten – NVR | App | Client

In meinem Video zeige ich euch wie ich meine Reolink Überwachungskameras konfiguriert habe und worauf ich dabei besonders geachtet habe.
Ich zeige euch zum Beispiel die Unterschiede zwischen den Funktionen der Alarmaufzeichnung am NVR und den Kameras.

Hier findet ihr meine Playliste mit weiteren Videos zur Installation und Einrichtung von Reolink Kamera und NVR.

Wenn ihr mehr von mir und meinen Projekten sehen wollt, schaut euch gern mal auf meinem Youtube Kanal um.

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Installation NVR und IP Kamera

Bevor ich die Einstellungen an der Kamera vornehmen kann, muss diese natürlich erst einmal installiert werden. Auch der Netzwerk-Video-Recorder, der NVR, muss zunächst eingerichtet werden.

In meinem Eintrag Reolink RLN36 NVR installieren | Festplatte einbauen und Kamera einrichten habe ich bereits beschrieben, wie ich den Reolink RLN36 NVR installiert habe. Ich habe eine neue Festplatte eingebaut und die Kameras eingefügt.

In einem anderen Beitrag konntet ihr lesen, wie ich meine alten Hikvision Kameras an der Hausfassade gegen neue Reolink IP Kameras ausgetauscht habe und wie ich mein PoE-Netzwerk aufgebaut habe.

 

Die passenden Videos findet ihr hier:

 


 

Reolink 4K Überwachungskamera Set, Videoüberwachung mit 8X 8MP PoE IP Kamera und 16CH 4TB HDD NVR, Personenerkennung und Fahrzeugerkennung, IP66, 30M IR Nachtsicht für Aussen, Innen, RLK16-800B8
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Reolink Client am Windows PC

Die Einrichtung der Kamera kann direkt über das Menu am NVR vorgenommen werden. Auch über die App (Android oder iOS) können die Einstellungen konfiguriert werden. Meiner Meinung nach ist das Setup am Computer jedoch deutlich effektiver.

Die App und das Benutzerhandbuch können kostenfrei herunter geladen werden. Zusätzlich gibt es eine bebilderte englische Anleitung zur Installation des NVR und zur Einrichtung am Monitor, per App oder Client.

Da ich die Alarmaufzeichnungen auf der Festplatte des NVR und zusätzlich auf den jeweiligen SD-Karten speichere, werden mir meine Kameras am Client zweimal angezeigt: Einmal als Einzelkamera und einmal unter der Verwaltung des NVR.

Obwohl ich meine Einstellungen direkt im Menu der Kamera vornehme, werden auch die Einstellungen am NVR automatisch angepasst. Auf die Unterschiede zwischen Kamera-Menu und NVR-Menu gehen ich später ein.

 


 

 


 

Geräteeinstellung

Display

Im Menu „Display“ kann ich das Bild drehen und auf den Kopf stellen. Ich kann das Bild spiegeln, also die linke mit der rechten Seite vertauschen.

Der Name der Kamera steht bereits unten rechts und das Datum wird oben in der Mitte angezeigt. Das Datum ändere ich auf “Oben rechts”. Das Reolink Wasserzeichen links oben deaktiviere ich da ich es nicht benötige.

Die Einstellungen für “Anti-Flackern” müssen in Europa auf 50Hz eingestellt werden. Das ist die Frequenz unseres Stromnetzes.

Mit dieser Einstellung wird das Videobild mit der Frequenz des Stromnetz synchronisiert. Dadurch wird das Flimmern und Flackern beim Filmen von Lampen und anderen elektrischen Lichtquellen verhindert.

Die Umschaltung für Tag und Nacht funktioniert sehr gut im automatischen Modus. Ab einer gewissen Dunkelheit schaltet die Kamera automatisch die Infrarot LEDs ein und wechselt auf die Schwarz-Weiß Ansicht. Die Details hierzu können in einem anderen Menü noch verfeinert werden.

Ich könnte mit diesem Parameter aber auch die dauerhafte Farbansicht oder die dauerhafte Schwarz-Weiß-Ansicht erzwingen.

 

 

Mit der Funktion Privatsphärenmaske können (und sollten) die Bereiche ausgeblendet werden die nicht gefilmt werden dürfen. Da ich in Deutschland nur mein eigenes Grundstück filmen darf, müssen alle anderen Bereiche geschwärzt werden.

Zum Maskieren ziehe ich mir ein Viereck mit der Maus. Das Viereck kann ich frei verschieben und in der Größe so anpassen, das alle fremden Bereiche verdeckt sind. Mit dem Speichern der Einstellung werden die geschützten Bereiche automatisch geschwärzt wird und nicht mehr aufgezeichnet.

 

 

Unter „Erweiterte Einstellungen“ kann die Helligkeit, der Kontrast, die Sättigung und die Bildschärfe individuell angepasst werden. Diese Einstellungen können angepasst werden um die Bildqualität zu optimieren.

Meiner Meinung nach passt der automatische Modus schon sehr gut und nur in extrem dunklen oder in sehr hellen Bereichen sollte hier eine Anpassung vorgenommen werden.stattfinden.

Die Umschaltwerte für den farbigen Tagesmodus, den Schwarz-Weiß Modus und den farbigen Nachtmodus können im Menu Lichter & Schatten angepasst werden. Tagsüber soll das Videobild in Farbe aufgezeichnet und wiedergegeben werden. In der Nacht soll die Kamera in schwarz-weiß mit der Infrarotbeleuchtung filmen.

Meiner Meinung nach passen auch hier die automatischen Einstellungen sehr gut. Damit hatte ich noch keine Probleme.

 


 

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  • 4K Ultra HD mit 5X optischem Zoom: Diese PoE IP-Kamera hat eine hohe Auflösung von 3840x2160. Sie ist 1,6X schärfer als 5MP und 4X klarer als 1080P. Mit dem 5-fachen optischen Zoom können Sie hineinzoomen, um ein detaillierteres Bild zu erhalten, und herauszoomen, um eine breitere Ansicht zu erhalten. Die detaillierten Informationen, die Sie rund um Ihr Haus oder Geschäft sehe, werden mit Live-Streaming und Wiedergabe perfekt dargestellt
  • Schnellere und vereinfachte PoE-Installation: Dank der PoE-Technologie (Power over Ethernet) kann diese Bullet Außenkamera über nur ein Netzwerkkabel Videos übertragen und sich mit Strom versorgen. Sie können diese Kamera schnell und einfach für eine zuverlässige Verbindung installieren. Kein Netzadapter im Lieferumfang enthalten
  • Vollfarbige Nachtsicht mit Spotlights: Diese 4K-Außenkamera ermöglicht Ihnen klare Bilder mit brillanten Farben bei Live-Video-Streaming und Wiedergabe. Wenn kein Tageslicht mehr vorhanden ist, zeichnet die 811A PoE-Kamera mit integrierten Spotlights weiterhin in voller Farbe auf. Dies bringt mehr visuelle Details, die bei der Erkennung von Personen und Fahrzeugen helfen, als Schwarz-Weiß-Videos
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Stream

Mit der Einstellung des „Stream“ wird die Auflösung und die Datenrate des Videobild eingestellt. Dabei gilt, je höher die Auflösung und die Datenrate gewählt wird, desto mehr Bandbreite und Speicherplatz wird beansprucht.

Dies sollte nicht nur bei der Größe der Festplatte berücksichtigt werden, sondern auch beim Aufbau des Netzwerks. Das Netzwerk muss schließlich in der Lage sein die Daten zu verarbeiten. Ein altes Ethernet-Netzwerk mit 100Mbit/s kommt da schnell an seine Grenzen.

Reolink bietet daher von Haus aus bereits 2 Streams mit einer unterschiedlichen Bandbreitennutzung an.

Es gibt den klaren Stream mit hoher Auflösung welcher optimal für die Nutzung am Computer oder NVR-Monitor innerhalb des LAN-Netzwerks ist.

Meine Reolink IP Kamera kann maximal 8 Megapixel mit einer maximalen Bitrate von 8.192 Kbps und 25 Bildern pro Sekunde verarbeiten. Das Video ist also annähernd ruckelfrei. Diese Einstellung für die bestmögliche Qualität wähle ich für den klaren Stream.

Wenn die Videobilder aber über das Smartphone in den mobilen Daten abgerufen werden, würde diese Datenmenge mein verfügbares Datenvolumen schnell ausschöpfen. Einschränkungen würde es natürlich auch bei der Nutzung eines langsamen Netzwerkes geben.

Genau dafür gibt es dann den flüssigen Stream. Dieser hat eine deutlich niedrigere Auflösung/ Bitrate und benötigt somit viel weniger Datenvolumen.

Die Frame Rate (FPS) gibt übrigens an, aus wie vielen Einzelbildern das Video pro Sekunde bestehen soll. Das menschliche Auge nimmt ab ca. 25 Bildern/ Sekunde (Frames per Second) einen flüssigen Film wahr.

 


 

Bewegungserkennung

Im Menu Alarmeinstellungen bzw. Bewegungserkennung werden die Parameter für die Alarmauslösung fest gelegt.

Abhängig von der Firmwareversion kann das Menu verschieden aussehen. Inhaltlich können jedoch immer die Empfindlichkeit, Alarmverzögerung, die Objektgröße und die Nicht-Erkennungszone bearbeitet werden. Die Bewegungserkennung wird zusätzlich durch eine intelligente Bewegungserkennung ergänzt.

Bei der Erstellung meines Videos befand sich die Haustiererkennung noch in der Beta-Phase. In der Firmware v8.14.2 ist die Haustiererkennung bereits fester Bestandteil. Dafür kam nun die Bewegungsmarkierung als Beta-Funktion neu dazu. Reolink entwickelt die Software also permanent weiter.

 

 

Mit der Haustiererkennung kann die Aufzeichnungen später zuverlässig nach Alarmaufnahmen filtern bei welchen Tiere erkannt wurden. Mittlerweile weiß ich auch, dass ich neben Füchsen, Mardern, Katzen, Waschbären auch einen Dachs habe.

Die Bewegungserkennung und die damit verbundene Alarmauslösung können über einen Zeitabschnitt zeitlich eingeschränkt werden. Ich bevorzuge eine 24/7 Überwachung.

Mit der Empfindlichkeit wird geregelt, ab wann die Kamera auf eine Bewegung reagieren soll. Wenn ich den Regler auf das Maximum von 50 einstelle, wird jede kleinste Bewegung erkannt, ein Alarm ausgelöst und je nach Einstellung das Video gespeichert.

Der Nachteil an dieser Lösung ist allerdings, dass zum Beispiel ein kleines Insekt, welches vor der Kamera fliegt, oder Regen und Schneeflocken, auch den Alarm auslösen. Die Anzahl der Fehlalarme nimmt mit steigender Empfindlichkeit also zu.

Setze ich den Schwellenwert zu tief, kann es passieren, das kein Alarm mehr ausgelöst wird. Dies passiert dann nur noch wenn sich ein sehr großes Objekt durch das Bild bewegt. Ich habe mit der Einstellung von 40 gute Erfahrungen gemacht für Bereiche die nicht sehr belebt sind.

Die intelligente Erkennung geht noch einen Schritt weiter und unterscheidet die Sensibilität für die Erkennung von Menschen, Fahrzeugen und Tieren. Da mit dieser Einstellung nur eindeutig zugeordnete Auslöser einen Alarm auslösen, habe ich diese Einstellung auf das Maximum von 100 eingestellt.

 


 

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Die Alarmverzögerung verzögert den Alarm, wenn ein Objekt erkannt wird und nicht sofort aufgezeichnet werden soll. Wozu diese Funktion tatsächlich da ist, kann ich nicht einschätzen. Ich starte die Videoaufnahme grundsätzlich sofort, sobald eine Bewegung erkannt wird.

Mit der Funktion „Dimension des Objektes“ kann ich zusätzlich noch Größenvergleiche anfertigen. Ich kann zum Beispiel festlegen wie große eine Person mindestens sein muss damit ein Alarm ausgelöst wird. Sollte das Objekt kleiner sein als dieses Viereck, dann ist es keine Person.

Diese Einstellung macht zum Beispiel dann dann Sinn, wenn mit der Kamera unterschiedliche Entfernungen aufgezeichnet werden und nur Personen im vorderen Bereich (mit einer bestimmten Größe) den Alarm auslösen sollen.

 

 

Die Bewegungszone ist der nächste Punkte in den Geräteeinstellungen. Mit diesem Parameter lege ich fest, wo überall eine Bewegung stattfinden darf, welche einen Alarm auslöst. Oder anders gesagt: ich schließe Zonen von der Bewegungserkennung aus.

Im Gegensatz zur Privatsphärenmaske werden diese Zonen jedoch nicht geschwärzt und sind somit im Live-Bild als auch in den Aufzeichnungen zu sehen. Dies betrifft z.B. Windräder oder Flaggen die mit ihren Bewegungen Fehlalarme auslösen könnten.

 


 

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Audio und Licht

Die Einstellungen von Audio und Licht sind relativ schnell erklärt. Die Kamera hat einen Lautsprecher und ein Mikrofon. Das Mikrofon kann aktiviert oder deaktiviert werden.

Der Wechsel am Abend und am Morgen zwischen der Farbansicht und der schwarz-weiß Ansicht mit der Infrarotbeleuchtung soll automatisch stattfinden. Bei Bedarf kann der Umschaltwert aber auch manuell angepasst werden.


 

Überwachung

Aufnahme

Unter Aufnahme werden die Parameter für die Videoaufzeichung eingestellt. Diese Aufzeichnungen können dann später im Wiedergabemodus angesehen werden. Hier gibt es nun auch den ersten Unterschied zwischen den Einstellungen der SD-Kartenspeicherung und der Datenspeicherung am NVR.

Der Menüpunkt „Überschreiben“ aktiviert das Überschreiben älterer Aufnahmen. Grundsätzlich wird hierbei die jeweils älteste Aufzeichnung überschrieben. Die Alternative wäre die Deaktivierung der Funktion. Bei voller Festplatte würde dann aber keine Aufzeichnung mehr stattfinden.

Je nach Größe der Festplatte im NVR oder der Speicherkarte in der Kamera wird durch das Überschreiben der maximal verfügbare Zeitraum der Alarmaufzeichungen zum Beispiel auf eine Woche, zwei Monate oder ein halbes Jahr eingeschränkt.

Die Kamera bzw. der NVR zeichnen das Livebild permanent auf und analysieren es auf Bewegungsmuster. Erst bei einer Alarmauslösung wird die entsprechende Aufnahme dann dauerhaft gespeichert.

Mit der Voraufzeichnung ist es möglich, nicht nur die Bilder ab dem Zeitpunkt der Bewegungserkennung dauerhaft zu speichern, sondern auch die 10 Sekunden vor dem Alarm. Diese Einstellung kann lediglich aktiviert oder deaktiviert werden. Eine Einstellung der Zeit ist leider nicht möglich.

Die Voraufzeichnungen sind wirklich sehr spannend und für mich durchaus relevant.Aus diesem Grunde ist diese Funktion bei mir aktiviert.

Das Verschieben der Aufzeichnung legt die zusätzliche Aufnahmedauer nach der letzten Alarmauslösung fest. Das Minimum sollten meiner Meinung nach 30 Sekunden sein. Solange es eine dauerhafte Alarmauslösung im Bild gibt, greift dieser Wert immer ab der letzten erkannten Bewegung.

Eine Menschenmenge, die sich über 2 Stunden im Bild bewegt, würde also für 2 Stunden und 30 Sekunden aufgezeichnet werden.

Die Dauer der Verschiebung kann beim NVR mit deutlich höheren Werten als bei der Kamera belegt werden. Der NVR speichert also bereits einen längeren Zeitraum vor der tatsächlichen Alarmauslösung.

 

 

Mit dem Zeitplan wird festgelegt wann die Kamera aufzeichnen soll. Die Aufnahme kann über den Timer, die Alarmauslösung oder beide Funktionen gleichzeitig erfolgen. Der Unterschied wird dann in der Wiedergabe der Aufzeichnungen sichtbar.

Die Aufnahme mittels Zeitplan/ Timer findet immer zu den aktivierten Zeiten statt. Dabei spielt es keine Rolle ob eine Alarmauslösung stattgefunden hat oder nicht.

Die Aufnahme mittels Bewegungserkennung findet nur bei der Alarmauslösung statt. Ein zusätzliches Zeitfenster wann die Alarmauslösungen eine Aufnahme bewirken kann aber ebenfalls festgelegt werden.

Der Zeitplan wird in beiden Fällen mittels Tage-Stunden Matrix aktiviert oder deaktiviert. Hierbei werden die Stunden in den entsprechenden Tagen ausgewählt oder abgewählt.

Bei der Bewegungserkennung kann ich zusätzlich noch unterscheiden, ob die Aufnahme getrennt nach Personenerkennung, Fahrzeugerkennung oder Haustiererkennung markiert werden soll.

Ich empfinde es als sinnvoll, die Aufzeichnungen mit der Alarmauslösung 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, zu steuern und alle zusätzlichen Marker für die Bewegungserkennung zu aktivieren.

 


 

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Die E-Mail-Adresse kann zum Empfang einer zusätzlichen Alarmmitteilung genutzt werden. Hierzu muss am NVR oder der Kamera ein Zugang zu einem Mailserver angelegt werden über den der Versand erfolgen soll.

Ich nutze hierfür die Funktion im NVR, da diese dann für alle Kameras zentral genutzt werden können.

In den FTP-Einstellung werden weitere Speicherorte für Videoaufzeichnungen festgelegt. Alternativ zum NVR oder der SD-Karte können hier zum Beispiel auch eine externe Festplatte, ein Computer, ein NAS oder einen Clouddienst hinterlegt werden.

Die Push-Benachrichtigung ist der letzte Punkt. Sofern die Funktion aktiviert wird, bekomme ich automatisch eine Push-Meldung auf mein Telefon sobald eine Bewegung erkannt wird. Diese Funktion kann aber auch mit der App des Telefons gesteuert werden.


 

Netzwerk

Im Menu Netzwerk werden mir das Netzwerk und die IP der Kamera angezeigt. Über die IP besteht dann die Möglichkeit direkt auf die Weboberfläche der Kamera zu zugreifen.

In den erweiterten Einstellungen kann es durchaus Einstellungsbedarf geben. Wenn auf die Kamera von außerhalb, über das Internet, zugegriffen werden soll, müssen die entsprechenden Ports am Router bzw. der Firewall freigegeben werden.

Das können die Kamera oder der NVR mit der aktiven UPnP-Funktion automatisch vornehmen. Alternativ müssen die Ports händisch eingerichtet werden.

Die vorbelegten NTP-Einstellungen können aus der Vorgabe übernommen werden. Über diese Einstellung wird die Uhrzeit automatisch mit dem Internet synchronisiert. Die automatische Synchronisation erfolgt im Beispiel alle 1.440 Minuten.

 


 

Speicher

Im Menu „Speicher“ ist die SD-Karte der Kamera oder die Festplatte des NVR zu sehen. Hat der NVR mehrere Festplatten, werden diese einzeln untereinander angezeigt. Zusätzlich wird der bereits genutzte und der maximal nutzbare Speicherplatz angezeigt.

Bei der ersten Nutzung ist häufig eine Fehlermeldung zu sehen da die Speichermedien noch nicht formatiert sind. Das Formatieren kann bequem über das Menu der Kamera oder des NVR vorgenommen werden.

Hierzu wird das entsprechende Speichermedium angeklickt und ein Kontext-Menu öffnet sich. In diesem Menu kann die Formatierung gestartet werden. Nach der Formatierung startet die Kamera bzw. der NVR neu und das Speichermedium wird korrekt angezeigt.

ACHTUNG: Alle bereits gespeicherten Daten auf dem Speichermedium gehen dabei verloren!

 


 

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System

Benutzer Management

Unter Benutzer Management werden die Nutzer, welche direkt auf die Kamera zugreifen dürfen verwaltet. Neue Benutzer können angelegt, gelöscht und gesperrt werden. Auch das Ändern der Kennwörter ist möglich.

 

Datum & Zeit

Im Menupunkt Datum und Zeit besteht die Möglichkeit, das Zeitformat von 24h auf 12h umzuschalten. Auch das Format des Datums kann in dieser Einstellung geändert werden.

Mit einem Klick auf das Untermenu neben der aktuellen Zeitangabe gibt es die Möglichkeit weitere Einstellungsoptionen für die Auswahl der Zeitzone, die Programmierung der Umschaltung zwischen Sommer- und Normalzeit und die Aktivierung der automatischen Synchronisierung der Uhrzeit.

Die Uhrzeit lasse ich über das Internet automatisch synchronisieren. Durch diese Einstellung macht die DST-Einstellung (Wechsel zwischen Sommerzeit und Normalzeit) nicht allzu viel Sinn, aber es schadet auch nicht.

 

 

Wartung

Die Einstellungen im Menu Wartung befassen sich mit der Pflege der Kamera.

Das Auto Upgrade ist automatisch hinterlegt. Die Kamera prüft regelmäßig, ob es neue Firmware-Version gibt und installiert diese selbstständig. Die Kamerasoftware ist somit immer auf dem aktuellen Stand.

Das Überprüfen der Firmware kann auch manuell gestartet werden. Sollte es ein Update geben welches sich nicht automatisch installiert, kann das dann manuell installiert werden.

Leider funktioniert nach meiner Erfahrung weder das automatische Update nach das manuelle Update über die Benutzeroberfläche zuverlässig. Ich empfehle daher, im Reolink Download-Center regelmäßig nach der neusten Firmware zu prüfen.

 

Der automatische Neustart sorgt dafür, dass die Kamera zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch neu gestartet wird. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn die Kamera nach langer Laufzeit nicht mehr richtig reagiert.

Mit dem Neustart wird die Kamera zurückgesetzt. Die Einstellungen gehen dabei aber nicht verloren. Ein Neustart dauert ungefähr 20 bis 30 Sekunden.Während dieser Zeit finden keine Alarmaufzeichnungen statt.

Die Standarteinstellung ist: Sonntag um 02:00. Da diese Einstellung bei jeder Reolink Kamera identisch ist, empfehle ich eine Anpassung auf einen anderen (unkritischen) Zeitpunkt.

Die Funktion „Wiederherstellen“ setzt die Kamera auf die Werkseinstellung zurück. Dabei werden alle Daten gelöscht!

Neu starten“ erzwingt einen Kamera-Neustart. Hierbei gehen keine Daten verloren.

 


 

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Unterschiede zwischen NVR und SD-Karte

Die Einstellungen die in den Einstellungen der Kamera vorgenommen wurden, werden auch im NVR angewendet:

  • Im Menü „Überwachen“ kann die Aufnahmedauer in der Einstellung „Aufzeichnung verschieben“ bis zu 10 Minuten betragen
  • Die Größe der Videodateien beträgt am NVR bis zu 60 Minuten bevor eine zweite Datei geschrieben wird
  • Die Timer und Alarmeinstellung können am NVR mit einem Klick auf alle Kameras angewendet werden

 

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Blogeintrag und meinem Video das Einrichten der Reolink Kameras näher bringen.

Wenn ihr Fragen habt und euch mit mir austauschen wollt, dann schreibt einfach eine Antwort oder nutzt die Kommentarspalte unter meinem Youtube-Video. Ich antworte euch so schnell wie ich kann.

 

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: English Deutsch

Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder. Achtung: Bei den verlinkten Produktlinks handelt es sich teilweise um Affiliatelinks. Sofern ihr die Produkte über die Links bestellt, werde ich mit einer Provision unterstützt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies hat auf euren Preis aber keine Auswirkungen.

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