Blog,  Der Garten

Vom Rasenanlegen und Aufbringen der Abdecksteine auf die Gartenmauern

Da sich die Baggerarbeiten im Rahmen der Trockenlegung unseres Hauses nun um zwei Wochen verschoben hatten, mußte ich meine Urlaubswoche anderweitig nutzen. Ich habe daher in den ersten Tagen das (provisorische) Schuhzimmer meiner Mädels gebaut, und im zweiten Teil der Woche mich den Aussenanlagen gewidmet. Heute nun neue Bilder zum zweiten Teil der Woche – den Aussenanlagen.

Mit einem Schnitt des Rasens auf der Stufe 1 meines Mähers wurde mir wieder einmal klar das der Rasen hinter dem Haus auf der Südseite noch immer recht hügelig und uneben war. Zwar hatte ich die Fläche bereits mehrfach durch das Aufbringen frischer Erde versucht anzugleichen, jedoch sackte diese regelmäßig und vor allem stärker als erwartet ab.

Mein Plan war es daher die Erde aus dem Aushub an der Nordseite zu sieben, und diese Erde dann auf dem Rasen aus zubringen. Diese Erde sollte dann mit der Rüttelplatte verdichtet werden um das Nachsacken zu vermeiden. Anschliessend sollte dann frischer Rasen gesaet werden.

Los ging es also in der Woche nach Ostern bei prallen Sonnenschein. Insgesamt habe ich gut 15-20 Schubkarren voll durch gesiebt. Die Erde dann gleichmäßig direkt auf den alten Rasen aufgebracht und dann gerüttelt.

Leider kam es nach ein paar Stunden zu ungewollten Komplikationen. Einer der beiden Keilriemen in meiner Rüttelplatte rutschte von der Rolle und leierte völlig aus. Ich habe dann die Keilriemen neu gespannt, allerdings hielt das nicht lange. Plötzlich riss der ausgeleierte Keilriemen und nahm den zweiten dann auch gleich mit in den Tod. So stand ich dann plötzlich mitten im Projekt ohne Rüttelplatte da. Meine Wege zum Baumarkt blieben was einen Ersatzkeilriemen anging ohne Erfolg. Ein guter Freund (Danke dir Frank!) empfahl mir dann es doch mal in einer KFZ Werkstatt zu versuchen. Dort konnte man mir einen Ersatzkeilriemen zum nächsten Werktag bestellen. Ärgerlich war es dann nur das mir dies ausgerechnet an einem Freitag passieren m

usste und die Lieferung zum Montag erfolgte…Murphy`s Gesetze eben.

Nichts desto trotz habe ich das Teilstück noch händisch fertig gemacht. Die Oberfläche habe ich dann mit einer Harke angeraut und den Grassamen ausgebracht. Zum Schluß noch reichlich Wasser und nun heisst es warten das er wächst!

Da ich am nun folgenden Samstag ohne Rüttelplatte nichts weiter tun konnte, entschied ich mich meine Gartenmauern gegen das Regenwasser zu schützen. Hierfür kaufte ich im Baumarkt Betonabdecksteine jeweils in grau und in rot. Die Abdecksteine auf der Mauer meiner Gartenküche dienen hierbei nur als Übergangslösung. Hier habe ich vorher später einmal ein großes Carport bis über die Gartenküche zu ziehen womit der Regenschutz der Mauer hinfällig wäre.

Die Steine selbst habe ich auf der Mauer ausgerichtet und die Fugen mit grauen Acryl verschlossen. Die Seitenbereiche werden nach wie vor von übrig gebliebenen Dachziegeln geschützt. Mit den ersten Regengüssen an diesem Wochenende gab es dann auch gleich die Regentaufe.

Für die Klinkerziegelmauer auf neben der WPC-Gartenterrasse habe ich dann die roten Abdecksteine genutzt. Leider gab es hierzu aber kein rotes oder braunes Acryl, so das ich mich dann für ein transparentes Abdichtharz entschieden habe.

© 2014 – 2015, commaik. Alle Rechte liegen beim Autor.

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Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder.

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