Blog,  Das Haus,  Das Obergeschoss

Das Material ist da!

Nach gut einer Woche der Entkernung des Obergeschosses war soweit alles fertig. Der nächste Schritt konnte starten – der Trockenbau inkl. aller Installationen. Zunächst mußten wir uns jedoch ersteinmal um das entsprechende Material kümmern. Wir benötigten für den Trockenbau die Gipsplatten (bei welchen wir uns für Produkte von Rigips und Knauf entschieden), die Ständerprofile, die Schnellbauschrauben und natürlich jede Menge Spachtelmasse sowie Fugeneinlagen.

Darüber hinaus wählten wir neben den Metallständerprofilen auch Holzlatten für die Unterkonstruktion. Diese sollte mit speziellen Justierschrauben senk- und fluchtgerecht ausgerichtet werden. Den Großteil der Schrauben sowie der kleineren Materialen bestellten wir bei Ebay. Nach heutiger Berechnung haben wir dadurch trotz der Versandkosten gegenüber dem klassischen Baumarkt einige tausend EUR gespart.

Die Gipskartonplatten sowie die Ständerprofile bestellten wir vom Großmarkt. Über einen guten Bekannten bekamen wir die entsprechenden Tipps und Liefermöglichkeiten. Nach der Bestellung traf hier die Lieferung mittels 40t LKW nach 2 Tagen schon direkt vor unserer Tür ein.

Auch bei der Dämmung hatten wir gute Kontakte. So bekamen wir eine ausführliche Beratung vom Geschäftsführer einer Ortsansässigen Isolierfirma sowie das dafür benötigte Material. Hier entschieden wir uns für ISOVER Klemmfilz. Und auch bei dieser Lieferung mußten wir nicht lange warten.

Schliesslich kamen dann 2 LKWs an einem Mittwoch Nachmittag im Abstand von einer halben Stunde und lieferten uns die Dämmung und das Trockenbaumaterial. Die Elektroinstallationen haben wir im übrigen auch via Ebay gekauft. In damaligen Zeiten der Kupferhöchstpreise konnten wir so die Meterpreise um ein gutes Drittel senken.

Jedoch nütze uns all das Material nichts auf unserer Einfahrt wo es abgeliefert wurde. Verbaut sollte es schliesslich im Obergeschoss werden. Aus Jugendzeiten (in den Ferien arbeitete ich öfters in Baufirmen) wußte ich wie unhandlich und schwierig das Tragen der Gipsplatten mit der Zeit werden würde, es handelte sich hier schliesslich um das 250x125er Format, zum Teil auch ausgelegt in Feuchtraum-, Brandschutz- und Einbruchschutzplatten. Gott sei dank konnten wir an diesem Tag auf die Familie und natürlich gute Freunde zurück greifen. So muß und möchte ich mich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei meinem Papa, Hoschi, meiner Schwester und Udo für die großartige Hilfe bedanken.

Und hier noch ein paar Bilder von der Materiallieferung.

dscn52671dscn5268

Auf diesen Bildern sieht man einen Teil der gelieferten Materialien. Neben Trockenbauplatten und der Dämmung wurde noch ein Stapel Ständerwandprofile sowie Dachlatten geliefert.

dscn5273dscn5270

Meine Schwester Nancy mit ihrer Tagesaufgabe. So leicht die einzelnen Profile auch sind, in der Menge wird es dann doch recht schwer.

dscn5276dscn52771dscn5278dscn5279

Zum Glück ist das neue Treppenhaus mit dem eines Wohnblockes nicht vergleichbar. Es gab ausreichend Platz um auch die Ecke auf dem Treppenpodest zu meistern. Die Platten selber wurde nach Räumen dann bereits vorsortiert. Man sollte hier aber aufgrund des Gewichtes eines solchen Plattenstapels in Wandnähe aufbauen bzw. die Stapel im Raum gut verteilen. Andernfalls rauschen die Platten einfach durch die Decke.

dscn5272dscn5274

Bei allem Zeit- und Arbeitsdruck sollte man, wie wir, aber die entsprechenden Pausen nicht vergessen. Schliesslich ist die Motivation alles was einen vorantreibt.

dscn5280dscn5282

Nach getaner Arbeit gab es für jeden noch ein oder mehr frische kühle Biers als Dankeschön. Alle Platten und die Profile sowie die Dämmung waren nun im Obergeschoss in den einzelnen Zimmern verteilt. Es zeigte sich nun folgendes Bild:

dscn5283dscn5285dscn5289dscn5290dscn5286dscn5287

Unterm Strich war dies natürlich ein wahnsinnig anstrengender Tag. Und in Voraussicht auf die unteren Wohneinheiten sollten das auch nicht die letzten Gipskartonplatten sein die wir zu tragen hatten. Dazu aber später mehr!

© 2008 – 2014, commaik. Alle Rechte liegen beim Autor.

Suchbegriffe für diesen Beitrag:

Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.