Ein Lymow One Plus Rasenmähroboter mit panzerähnlichen Raupen sitzt auf grünem Gras, leicht verschmutzt vom Gebrauch, in einem Außenbereich. www.commaik.de

Lymow One Plus im Test: RTK Mähroboter für große Flächen & schwieriges Gelände

Inhaltsverzeichnis

Lesezeit 32 Minuten

Im Lymow One Plus im Test zeige ich, wie sich dieser Mähroboter ohne Begrenzungskabel auf einer großen und anspruchsvollen Fläche in der Praxis schlägt. Mit RTK-Navigation, Kettenantrieb, 45° Steigung und einer Schnittbreite von 40 cm geht der Lymow einen deutlich anderen Weg als klassische Mähroboter. Ich habe den neuen Lymow One Plus ausführlich getestet und direkt mit dem Lymow One verglichen. Im Fokus stehen Leistung, Navigation, Geländegängigkeit und die Frage, ob sich dieses System wirklich für große Grundstücke lohnt. Der Beitrag liefert einen detaillierten Einblick in Technik, Einrichtung, Praxistest und meine Erfahrungen – inklusive Stärken, Schwächen und klarer Einordnung im aktuellen Segment der Mähroboter.

 

Was dich in diesem Blogbeitrag erwartet

• Überblick über den Lymow One Plus im Test und die Einordnung im Segment der Mähroboter
• Unterschiede zwischen Lymow One und Lymow One Plus im direkten Vergleich
• Technische Daten wie Akku, Schnittbreite (40 cm), Drehzahl und Flächenleistung
• Einsatzbereiche: große Grundstücke, Hanglagen und anspruchsvolle Flächen
• Kettenantrieb und Geländegängigkeit bei Steigungen von bis zu 45°
• Navigation ohne Begrenzungskabel mit RTK, VSLAM und Sensorik
• Einrichtung, Installation und Kartierung per App im Detail
• LYCUT 2.0 Mähwerk: Funktionsweise, Vorteile und mögliche Schwächen
• Hinderniserkennung mit AI-Kamera und Ultraschallsensoren im Praxistest
• Steuerung, Schnitthöhe und Mähparameter direkt über die App
• Wartung, Reinigung und Alltagstauglichkeit auf großen Flächen
• Meine persönlichen Erfahrungen im Testeinsatz auf einer großen Wiese
• Für wen sich der Lymow One Plus wirklich lohnt – und für wen nicht
• Bezugsquellen, Zubehör und aktuelle Angebote im Überblick

 


 

Lymow One Plus im Test: Für wen ist dieser Mähroboter gedacht?

Der neue Lymow One Plus richtet sich klar an große und anspruchsvolle Einsatzbereiche. Im Vergleich zu klassischen Mährobotern, die vor allem für kleine bis mittlere Rasenflächen konzipiert sind, setzt Lymow hier auf ein deutlich leistungsstärkeres Konzept. Der Fokus liegt nicht auf Komfort im kleinen Garten, sondern auf maximaler Flächenleistung, robuster Bauweise und echter Geländegängigkeit.

Ich konnte bereits im Vorjahr den Lymow One im Test ausführlich einsetzen und habe dadurch eine sehr gute Vergleichsbasis zum neuen Lymow One Plus. Die Erfahrungen aus dem ersten Modell zeigen deutlich, in welche Richtung sich das System entwickelt hat. Der neue Lymow One Plus baut konsequent auf diesen Stärken auf und erweitert sie vor allem im Bereich Leistung, Schneidsystem und Navigation. Einen detaillierten Einblick in den Vorgänger gibt es im Blogeintrag
Lymow One im Test: Mähroboter ohne Begrenzungskabel mit RTK-Navigation und Kettenantrieb

 

Große Flächen, kein Begrenzungskabel und maximale Leistung

Der Lymow One Plus ist laut Hersteller für Flächen von bis zu 7.000 m² pro Tag ausgelegt. Damit bewegt sich der Mähroboter klar außerhalb des klassischen Segments der Mähroboter. Gerade bei großen Grundstücken entfällt durch die RTK-Navigation das sonst übliche Begrenzungskabel vollständig.

Im direkten Vergleich zu vielen anderen Systemen zeigt sich hier ein klarer Unterschied: Während viele Mähroboter auf einfache Navigation und möglichst leisen Betrieb ausgelegt sind, setzt der Lymow One auf Durchsatz und Effizienz. Genau diesen Ansatz habe ich auch bei anderen Modellen untersucht. Beim Dreame A1 Pro lag der Fokus beispielsweise stark auf kabelloser Navigation und einfacher Einrichtung, während der Ecovacs GOAT A1600 RTK vor allem durch seine präzise RTK-Steuerung überzeugt hat. Der Anthbot Genie wiederum setzt auf eine sehr flexible und kamerabasierte Navigation ohne Begrenzungskabel.

Der Lymow One Plus geht hier einen anderen Weg: Er kombiniert diese Technologien mit einem deutlich leistungsstärkeren Gesamtsystem und positioniert sich damit klar für große Flächen und anspruchsvolle Bedingungen.

 

Steigungen von bis zu 45° und schwieriges Gelände

Ein zentrales Merkmal ist der Kettenantrieb. Der Mäher ist ein echter Mähroboter mit Kettenantrieb und unterscheidet sich damit deutlich von klassischen Geräten mit Rädern. Die breiten Raupenketten sorgen für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und deutlich mehr Traktion auf unebenem Gelände.

Steigungen von bis zu 45° (100 %) sind laut Hersteller möglich. Gerade im Hang oder auf unebenem Untergrund zeigt sich die Stärke dieses Konzepts. Während viele klassische Mähroboter bei solchen Bedingungen an ihre Grenzen kommen, bleibt der Lymow One Plus stabil und kontrollierbar.

Genau hier wird der Unterschied deutlich: Der Lymow One ist kein typischer Mähroboter für gepflegte Rasenflächen, sondern ein robustes Arbeitsgerät für große und anspruchsvolle Flächen.

 



 

Design, Kettenantrieb und Lieferumfang beim Lymow One Plus

Robustes Gehäuse und Raupenantrieb

Das Gehäuse des Lymow One Plus wirkt massiv und klar auf den Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen ausgelegt. Mit rund 35 kg gehört dieser Mähroboter nicht zu den leichten Vertretern im Segment der Mähroboter – was sich jedoch direkt positiv auf Stabilität und Traktion auswirkt.

Der Kettenantrieb mit breiten Raupenketten sorgt für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf der Fläche. Gerade auf unebenem Gelände, bei feuchtem Untergrund oder im Hang zeigt sich die Geländegängigkeit deutlich. Während viele Mähroboter mit klassischen Rädern bei solchen Bedingungen an ihre Grenzen kommen, bleibt der Lymow One Plus stabil und kontrollierbar.

Ein weiterer Vorteil ist die robuste Bauweise. Das Gehäuse des Lymow One ist so ausgelegt, dass auch der Einsatz auf großen und weniger gepflegten Rasenflächen problemlos möglich ist. Genau hier unterscheidet sich der Lymow One Mähroboter deutlich von klassischen Geräten, die eher für gleichmäßige und gepflegte Flächen optimiert sind.

 

Lieferumfang im Überblick und Einordnung

Der Lieferumfang des neuen Lymow One Plus ist umfangreich und klar auf eine Installation ohne Begrenzungskabel ausgelegt:

  • Lymow One Plus Mähroboter
  • Ladestation inkl. Netzteil
  • RTK-Antenne mit Halterung oder Erdspieß
  • Kabelset für Stromversorgung und Verbindung
  • Montagematerial für flexible Installation
  • Bluetooth-Anbindung für die Erstkonfiguration

 

Zubehör im Detail

Die Ladestation bildet die zentrale Basis im System. Der Roboter fährt nach dem Mähen automatisch zur Ladestation zurück und lädt dort den Akku. Das mitgelieferte Netzteil sorgt für eine stabile Stromversorgung im Dauerbetrieb und ist für den Außeneinsatz ausgelegt.

Ein zentraler Unterschied zu klassischen Mährobotern ist die RTK-Antenne. Während viele Systeme auf ein Begrenzungskabel setzen, nutzt der Lymow One Plus eine satellitengestützte Navigation. Die RTK-Antenne stellt dabei ein präzises Referenzsignal bereit, das für die exakte Positionsbestimmung notwendig ist. Nur mit korrekt platzierter Antenne kann der Lymow die Fläche sauber kartieren und zuverlässig navigieren.

Gerade bei großen Grundstücken ist das ein entscheidender Vorteil. Das aufwendige Verlegen eines Begrenzungskabels entfällt vollständig. Gleichzeitig reduziert sich der Wartungsaufwand, da typische Fehlerquellen wie Kabelbrüche oder Unterbrechungen nicht mehr auftreten.

Das mitgelieferte Kabelset und das Montagematerial ermöglichen eine flexible Installation. Je nach Gegebenheiten auf dem Grundstück kann die RTK-Antenne fest montiert oder über einen Erdspieß positioniert werden. Diese Flexibilität ist besonders bei komplexen oder großen Flächen relevant.

Die erste Verbindung erfolgt per Bluetooth. Das ist bei vielen Mährobotern üblich, beim Lymow One Plus jedoch besonders wichtig, da hier die initiale Einrichtung und die spätere Kartierung vorbereitet werden.

 

Abgrenzung zu klassischen Mährobotern

Bereits beim Lieferumfang zeigt sich, dass der Lymow One Plus ein anderes Konzept verfolgt als klassische Mähroboter:

  • kein Begrenzungskabel erforderlich
  • Fokus auf RTK-gestützte Navigation
  • deutlich robustere Bauweise
  • ausgelegt für große und anspruchsvolle Flächen

Diese Kombination macht den Lymow One Plus zu einem System, das sich klar vom klassischen Mähroboter abgrenzt und eher als leistungsstarkes Arbeitsgerät für große Flächen verstanden werden kann.

 



 

Bezugsquellen und Verfügbarkeit des Lymow One Plus

Der Lymow One Plus ist aktuell hauptsächlich über den offiziellen Vertrieb erhältlich. Eine Verfügbarkeit über große Marktplätze wie Amazon ist derzeit nur eingeschränkt oder noch nicht gegeben, weshalb der Direktkauf über den Hersteller die wichtigste Bezugsquelle darstellt.

Für den Kauf stehen folgende Optionen zur Verfügung:

Lymow One Plus:
🔗 https://lymowtradecolimited.pxf.io/E0EnyX
🔗 Rotationsklingensatz: https://lymowtradecolimited.pxf.io/6kyaEN
🔗 528 Wh Zusatz-Akku: https://lymowtradecolimited.pxf.io/NG9dbO

 

Lymow One (Vorgängermodell):
🔗 https://lymowtradecolimited.pxf.io/2a4gL0
🔗 Mulch Messer Set: https://lymowtradecolimited.pxf.io/GKLQkn
🔗 Super Swing-Klingensatz: https://lymowtradecolimited.pxf.io/YRZjve
🔗 Ersatz-Akku: https://lymowtradecolimited.pxf.io/Z6gmzK

Gerade beim Lymow One Plus zeigt sich, dass der Fokus aktuell klar auf dem Direktvertrieb liegt. Zubehör wie Messer oder ein zusätzlicher Akku können direkt passend zum System bestellt werden. Für Nutzer mit großen Flächen ist das besonders interessant, da sich Ersatzteile und Erweiterungen unkompliziert nachrüsten lassen.

 



 

Technische Daten: Leistung, Akku und Schnittbreite

Leistungsdaten des Lymow One Plus im Überblick

Beim Blick auf die technischen Daten wird schnell klar, dass der Lymow One Plus nicht mit klassischen Mährobotern für kleine Gärten konkurriert, sondern für große und anspruchsvolle Flächen ausgelegt ist. Genau das zeigt sich an mehreren zentralen Spezifikationen des Systems.

Der Lymow One Plus arbeitet mit einem LiFePO₄-Akku mit 15 Ah Kapazität und einer Nennspannung von 35,2 Volt. Die Ladezeit liegt je nach Netzteil bei etwa 90 Minuten mit dem 10A-Ladegerät beziehungsweise 150 Minuten mit dem 5A-Ladegerät. Die maximale Laufzeit beträgt laut Hersteller bis zu 3 Stunden. Als Flächenleistung nennt Lymow bis zu 2.300 m² pro Ladung und bis zu 7.000 m² pro Tag.

Gerade der LiFePO₄-Akku ist ein wichtiger Punkt. Im Vergleich zu vielen anderen Akku-Technologien gilt er als langlebiger, thermisch stabiler und besser für häufige Ladezyklen geeignet. Laut Hersteller sind rund 2.000 Ladezyklen möglich. Für ein Gerät, das auf große Flächen und regelmäßigen Einsatz ausgelegt ist, ist das ein klarer Vorteil.

 

Schnittbreite, Drehzahl und Mähwerk

Ein zentrales Merkmal beim Lymow One Plus ist das neue LYCUT 2.0 Mähwerk. Es arbeitet mit zwei rotierenden Messern aus SK5-Werkzeugstahl, einer Schnittbreite von 400 mm und einer Messerdrehzahl von bis zu 6.000 Umdrehungen pro Minute. Hinzu kommt ein beweglich gelagertes Mähdeck, also ein Floating Deck, das sich dem Untergrund anpassen kann.

Die große Schnittbreite von 40 cm bringt in der Praxis einen klaren Vorteil: Pro Durchgang wird deutlich mehr Fläche bearbeitet als bei vielen kleineren Mährobotern. Das reduziert die Anzahl der Fahrwege und erhöht den Flächendurchsatz spürbar. Gleichzeitig sorgt die hohe Drehzahl dafür, dass das Schnittgut sauberer zerkleinert wird. Vor allem bei dichterem oder höherem Bewuchs wirkt das Mähwerk dadurch deutlich leistungsstärker.

Auch die Schnitthöhe ist breit ausgelegt. Sie lässt sich im Bereich von 30 bis 100 mm anpassen. Damit deckt der Lymow One Plus sowohl eher kurz gehaltene Rasenflächen als auch höhere und gröbere Flächen ab. Das ist besonders für Grundstücke interessant, auf denen nicht überall derselbe Pflegezustand herrscht.

 

Motorleistung und Flächeneffizienz

Laut Hersteller liegt die Nennleistungsabgabe bei 680 Watt, die Spitzenleistung sogar bei 1.785 Watt. Zusätzlich wird eine maximale Flächenleistung von 930 m² pro Stunde angegeben. Diese Werte zeigen recht deutlich, dass der Lymow One Plus nicht auf möglichst kleine, leichte und leise Bauweise optimiert wurde, sondern auf Durchsatz, Traktion und Mähleistung.

Der bürstenlose Motor des Lymow One sorgt dabei für eine hohe und konstante Leistung. Das ist vor allem dann relevant, wenn der Mähroboter nicht nur auf gleichmäßigem Zierrasen, sondern auf große und anspruchsvolle Flächen trifft. Die Kombination aus hoher Drehzahl, großer Schnittbreite und kräftigem Antrieb macht den Lymow One Plus deutlich robuster gegenüber dichterem Gras als viele klassische Mähroboter.

 

Steigung, Hindernisse und Geländegängigkeit

Neben dem Mähwerk ist auch die Geländegängigkeit technisch klar definiert. Der Lymow One Plus ist für Steigungen von bis zu 45° beziehungsweise 100 % ausgelegt. Zusätzlich soll er Hindernisse bis 70 mm Höhe überwinden können. Genau hier zeigt sich die Stärke des Raupen- beziehungsweise Kettenantriebs. Die breiten Ketten verteilen das Gewicht besser auf dem Untergrund und verbessern die Traktion deutlich.

Der Vorteil dieser Bauweise liegt auf der Hand: Auf unebenem Gelände, im Hang oder auf weichem Untergrund bleibt der Roboter stabiler, kontrollierbarer und spurtreuer als viele Mähroboter mit klassischem Radantrieb. Gerade bei großen Grundstücken mit wechselnden Bodenverhältnissen ist das ein relevanter Unterschied.

 

Navigation, Konnektivität und Sensorik

Technisch interessant ist auch die Kombination aus RTK, VSLAM, AI-Hinderniserkennung, 5 Ultraschallsensoren und 2 Hall-Sensoren. Dazu kommen Bluetooth, WLAN und 4G als Konnektivitätsoptionen. Die Kartenspeicherkapazität liegt bei bis zu 60.000 m², verwaltet werden können bis zu 80 Zonen. Ohne RTK soll der Lymow One Plus im Notbetrieb noch etwa 100 bis 150 m² beziehungsweise bis zu 10 Minuten weiterarbeiten können.

Der praktische Vorteil dieser technischen Ausstattung liegt vor allem in der höheren Autarkie. Der Lymow One Plus ist damit nicht nur für eine einzelne, einfache Rasenfläche gedacht, sondern für komplexe Flächenstrukturen mit mehreren Bereichen, wechselnden Bedingungen und anspruchsvoller Navigation.

 

Technische Einordnung

Unterm Strich zeigen die technischen Daten sehr klar, in welchem Segment der Lymow One Plus spielt. Große Schnittbreite, hoher Leistungsdurchsatz, kräftiger Akku, robuste Geländegängigkeit und eine aufwendige Sensorik ergeben zusammen ein System, das sich deutlich von klassischen Mährobotern absetzt. Genau diese Kombination macht den Lymow One Plus für große Flächen, schwierige Steigung und anspruchsvolle Einsatzbedingungen so interessant.

 

 

Technische Daten des Lymow One Plus im Überblick

Die technischen Spezifikationen zeigen sehr deutlich, in welche Richtung der Lymow One Plus entwickelt wurde. Statt auf kompakte Bauweise und minimale Lautstärke setzt Lymow hier konsequent auf Leistung, Durchsatz und Geländegängigkeit. Gerade bei großen und anspruchsvollen Flächen spielen Faktoren wie Schnittbreite, Akkukapazität, Steigung und Navigation eine entscheidende Rolle.

Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten technischen Daten des Lymow One Plus kompakt zusammen und gibt eine gute Grundlage für die Einordnung im Vergleich zu klassischen Mährobotern.

 

Eigenschaft Spezifikation
Modell Lymow One Plus
Einsatzbereich Große und anspruchsvolle Flächen
Flächenleistung Bis zu 7.000 m² pro Tag
Fläche pro Ladung Bis zu ca. 2.300 m²
Max. Geschwindigkeit Bis zu ca. 930 m² pro Stunde
Akku LiFePO₄, ca. 35,2 V / 15 Ah
Laufzeit Bis zu 3 Stunden
Ladezeit Ca. 90–150 Minuten (je nach Ladegerät)
Schnittbreite 400 mm (40 cm)
Schnitthöhe Ca. 30–100 mm
Messersystem 2 rotierende SK5-Stahlmesser (LYCUT 2.0)
Messerdrehzahl Bis zu 6000 U/min
Mähdeck Floating Deck (beweglich gelagert)
Antrieb Kettenantrieb (Raupenketten)
Max. Steigung Bis zu 45° (100 %)
Hindernisüberwindung Bis zu ca. 70 mm
Navigation RTK + VSLAM + AI
Sensoren Kamera, Ultraschallsensoren, Lift- & Regensensor
Konnektivität Bluetooth, WLAN, optional 4G
Zonenverwaltung Bis zu 80 Zonen
Kartenspeicher Bis zu 60.000 m²
Gewicht Ca. 35 kg
Schutzklasse IPX6 (wasserfest)

 


 

Lymow One vs. Lymow One Plus – die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Da ich den Lymow One bereits im Test hatte, ist der direkte Vergleich besonders spannend. Der neue Lymow One Plus ist keine komplette Neuentwicklung, sondern eine konsequente Weiterentwicklung des bestehenden Systems. Der Fokus liegt dabei klar auf mehr Leistung, einem verbesserten Schneidsystem und einer insgesamt höheren Effizienz auf großen Flächen.

Die wichtigste Veränderung betrifft das LYCUT 2.0 Mähwerk. Durch die höhere Drehzahl und die optimierte Messergeometrie wird das Gras sauberer geschnitten und gleichzeitig feiner zerkleinert. In der Praxis führt das zu einem gleichmäßigeren Schnittbild, besonders bei dichterem oder unebenem Bewuchs.

Auch der Motor wurde deutlich verstärkt. Laut Hersteller liegt die Leistung beim neuen Lymow One Plus bis zu 2,6-mal höher. Das macht sich vor allem bei schwierigen Bedingungen bemerkbar – also bei hohem Gras, unebenem Gelände oder bei großen Flächen, die effizient abgearbeitet werden müssen.

Ein weiterer Punkt ist die optimierte Navigation. Während der Lymow One bereits auf RTK und VSLAM gesetzt hat, wurde das Zusammenspiel der Systeme im neuen Modell weiter verbessert. Das sorgt für eine stabilere Navigation, insbesondere in Bereichen mit eingeschränktem Satellitenempfang.

Zusätzlich wurde auch der Kettenantrieb überarbeitet. Die integrierte Reinigungsfunktion sorgt dafür, dass sich weniger Schmutz ansammelt und die Traktion langfristig konstant bleibt. Gerade bei wechselnden Bedingungen auf großen Grundstücken ist das ein spürbarer Vorteil.

Unterm Strich wird deutlich: Der Lymow One Plus ist stärker auf große und anspruchsvolle Flächen ausgelegt und bietet mehr Reserven in allen relevanten Bereichen.

 

Technischer Vergleich: Lymow One vs. Lymow One Plus

Eigenschaft Lymow One Lymow One Plus
Einsatzbereich Große Flächen Große und anspruchsvolle Flächen
Flächenleistung Bis zu ca. 5.000–6.000 m²/Tag Bis zu 7.000 m²/Tag
Motorleistung Standard Bis zu 2,6x stärker
Schneidsystem LYCUT 1.0 LYCUT 2.0
Messer Rotationsmesser (ältere Geometrie) Optimierte SK5-Rotationsmesser
Schnittbreite ca. 40 cm 40 cm
Drehzahl Niedriger Bis zu 6000 U/min
Mähdeck Teilweise flexibel Floating Deck (beweglich gelagert)
Mulchleistung Gut Deutlich verbessert
Navigation RTK + VSLAM RTK + VSLAM + optimierte AI
Hinderniserkennung Basis AI Verbesserte AI + Sensorik
Antrieb Kettenantrieb Optimierter Kettenantrieb
Kettenreinigung Manuell Automatisch integriert
Steigung Bis zu 45° Bis zu 45°
Einrichtung App + RTK App + RTK (verbessert)
Zielgruppe Große Flächen Große und anspruchsvolle Grundstücke

 

 


 

Einrichtung, RTK und Kartierung per App beim Lymow One Plus

Installation der Ladestation und RTK-Antenne

Die Einrichtung des Lymow One Plus beginnt mit der Positionierung der Ladestation und der RTK-Antenne. Beide Komponenten sind entscheidend für eine stabile Navigation und den späteren autonomen Betrieb des Mähroboters.

Die Ladestation wird an einer geeigneten Stelle auf dem Grundstück platziert, idealerweise gut zugänglich und mit ausreichend Freiraum für das sichere Andocken. Da der Roboter regelmäßig zur Ladestation zurückfährt, sollte dieser Bereich möglichst eben und frei von Hindernissen sein.

Das Netzteil wird anschließend angeschlossen und sorgt für die dauerhafte Stromversorgung. Wichtig ist hierbei eine wettergeschützte, aber dennoch gut erreichbare Installation.

Die RTK-Antenne übernimmt beim Lymow One Plus eine zentrale Rolle. Sie dient als Referenzpunkt für die satellitengestützte Navigation. Damit das RTK-Signal stabil funktioniert, ist eine freie Sicht zum Himmel entscheidend. Gebäude, Bäume oder andere Hindernisse können das Signal beeinflussen und sollten möglichst vermieden werden.

Je nach Gegebenheiten auf dem Grundstück kann die Antenne entweder fest an einer Wand montiert oder flexibel über einen Erdspieß positioniert werden. Gerade bei großen Flächen ist es sinnvoll, die Position der RTK-Antenne bewusst zu wählen, um eine möglichst gleichmäßige Abdeckung der gesamten Fläche zu erreichen.

 

Ersteinrichtung und Verbindung mit der App

Nach der physischen Installation erfolgt die Verbindung mit der App. Die erste Kopplung läuft in der Regel per Bluetooth. Dadurch wird der Lymow One Plus zunächst lokal erkannt und in das System eingebunden.

Im nächsten Schritt wird die WLAN-Verbindung eingerichtet. Diese ist notwendig, um den Mähroboter später auch remote steuern zu können und Updates zu erhalten. Die Steuerung des Lymow One erfolgt anschließend vollständig per App.

Die App fungiert dabei als zentrale Steuerungseinheit. Hier werden alle relevanten Einstellungen vorgenommen – von der Flächenverwaltung bis zur Zeitsteuerung.

 

Kartierung der Fläche ohne Begrenzungskabel

Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Mährobotern ist die Kartierung der Fläche ohne Begrenzungskabel. Beim Lymow One Plus entfällt das aufwendige manuelle Verlegen komplett.

Stattdessen wird die Fläche aktiv und smart eingelernt. Der Roboter fährt dabei die gewünschte Fläche ab und erfasst die Grenzen digital. Dieser Vorgang erfolgt halbautomatisch und wird über die App gesteuert.

Während der Kartierung definiere ich die äußeren Grenzen der Fläche sowie mögliche Zonen innerhalb des Grundstücks. Das können zum Beispiel getrennte Rasenflächen, Wege oder unterschiedliche Bereiche mit individuellen Anforderungen sein.

Gerade bei großen Grundstücken ist das ein enormer Vorteil. Änderungen lassen sich jederzeit direkt über die App anpassen, ohne dass physische Kabel verlegt oder angepasst werden müssen.

 

Zonen, Zeitpläne und Steuerung im Alltag

Nach der Kartierung können einzelne Zonen definiert und individuell konfiguriert werden. Für jede Zone lassen sich Mähzeiten, Schnitthöhe und Prioritäten festlegen.

Die Steuerung des Mähroboter Lymow One erfolgt vollständig digital. Das System arbeitet nach der Einrichtung weitgehend autonom. Der Roboter startet automatisch, bearbeitet die definierten Flächen und kehrt anschließend selbstständig zur Ladestation zurück.

Durch diese Kombination aus RTK, VSLAM und App-Steuerung entsteht ein System, das besonders für große und komplexe Flächen geeignet ist. Die Einrichtung erfordert zwar etwas mehr Planung als bei einfachen Mährobotern, bietet dafür aber deutlich mehr Flexibilität und langfristige Vorteile.

 



 

Navigation mit RTK und VSLAM beim Lymow One Plus

Hybrid-Navigation für anspruchsvolle Bedingungen

Der Lymow One Plus nutzt ein hybrides Navigationssystem aus RTK, VSLAM (Visual Simultaneous Localization and Mapping) und zusätzlicher Sensorik. Dieses Zusammenspiel ist der zentrale Unterschied zu vielen klassischen Mährobotern, die entweder nur zufällig fahren oder ausschließlich auf einfache GPS- oder Kabelsysteme setzen.

 

RTK: Präzise Positionierung auf Zentimeter-Niveau

Das RTK-System (Real Time Kinematic) bildet die Grundlage der Navigation. Dabei empfängt der Lymow One Plus Satellitensignale, die durch die RTK-Antenne auf dem Grundstück korrigiert werden.

Technisch funktioniert das so:
Die RTK-Antenne dient als Referenzpunkt mit bekannter Position. Sie vergleicht die empfangenen Satellitensignale mit ihrer tatsächlichen Position und berechnet daraus Korrekturdaten. Diese Korrekturen werden an den Roboter übertragen, wodurch die Positionsbestimmung deutlich präziser wird – im Idealfall auf wenige Zentimeter genau.

 

Vorteile:

  • sehr hohe Genauigkeit
  • saubere, parallele Fahrspuren
  • effizienter Flächenabtrag ohne Zufallsprinzip

 

Nachteile und Grenzen:

  • abhängig von freier Sicht zum Himmel
  • anfällig bei starkem Bewuchs, Bäumen oder Gebäuden
  • Einrichtung der RTK-Antenne entscheidend für die Qualität

Gerade bei großen Grundstücken ist RTK jedoch ein klarer Vorteil gegenüber einem Begrenzungskabel, da sich die Fläche flexibel anpassen lässt.

 

VSLAM: Visuelle Orientierung bei schwierigen Bedingungen

Zusätzlich setzt der Lymow One Plus auf VSLAM (Visual Simultaneous Localization and Mapping). Dabei handelt es sich um ein kamerabasiertes System, das die Umgebung visuell erfasst und daraus eine Karte erstellt.

Technisch analysiert die Kamera kontinuierlich Bildpunkte und Strukturen in der Umgebung. Daraus berechnet das System Bewegungen und Positionen relativ zur Umgebung. Das ist besonders dann hilfreich, wenn das RTK-Signal ungenau wird oder kurzzeitig ausfällt.

 

Vorteile:

  • stabilisiert die Navigation bei eingeschränktem Satellitenempfang
  • funktioniert auch unter Bäumen oder nahe an Gebäuden
  • ergänzt die RTK-Daten sinnvoll

 

Nachteile und Grenzen:

  • abhängig von Lichtverhältnissen
  • bei sehr homogenen Flächen (z. B. große gleichmäßige Wiesen) weniger Referenzpunkte
  • kann allein keine RTK-Genauigkeit ersetzen

 

Sensorik und Hinderniserkennung im Zusammenspiel

Ergänzt wird das System durch verschiedene Sensoren. Dazu gehören unter anderem Ultraschallsensoren, die Abstände messen und Hindernisse frühzeitig erkennen.

Diese Sensoren arbeiten unabhängig von RTK und VSLAM und sorgen dafür, dass der Lymow One Plus im Alltag sicher navigiert. Hindernisse wie Äste, Spielzeug oder andere Objekte werden erkannt und umfahren.

Zusätzlich kommen weitere Sicherheitsmechanismen zum Einsatz, wie ein Lift-Sensor und ein Regensensor, die den Betrieb bei bestimmten Bedingungen automatisch anpassen.

 

Zusammenspiel der Systeme in der Praxis

Der entscheidende Vorteil liegt im Zusammenspiel aller Komponenten. RTK liefert die exakte Position, VSLAM stabilisiert die Navigation in kritischen Bereichen, und die Sensorik sorgt für Sicherheit im direkten Umfeld.

Dadurch entsteht eine Navigation, die nicht nur auf idealen Flächen funktioniert, sondern auch unter realen Bedingungen auf großen und anspruchsvollen Grundstücken.

Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Die Qualität der Navigation hängt stark von der Installation und den Umgebungsbedingungen ab. Eine sauber platzierte RTK-Antenne und eine durchdachte Kartierung sind entscheidend für ein stabiles System.

Unterm Strich bietet der Lymow One Plus hier eine deutlich komplexere und leistungsfähigere Navigation als viele klassische Mähroboter – mit klaren Vorteilen bei großen Flächen, aber auch mit höheren Anforderungen an die Einrichtung.

 



 

Video: Lymow One Plus im Test – Mähroboter mit Kettenantrieb, RTK und 45° Steigung

In meinem Video zeige ich den Lymow One Plus im ausführlichen Praxistest auf einer großen und anspruchsvollen Fläche. Dabei wird schnell deutlich, dass es sich hier nicht um einen klassischen Mähroboter handelt, sondern um ein leistungsstarkes System für große Grundstücke ohne Begrenzungskabel.

Ich gehe Schritt für Schritt auf die Einrichtung ein – von der Installation der Ladestation und der RTK-Antenne bis hin zur Kartierung der Fläche per App. Dabei zeige ich sowohl die automatische als auch die manuelle Erfassung der Fläche und die Einrichtung einzelner Zonen.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schneidsystem LYCUT 2.0, der Schnittqualität sowie der Leistung auf unebenem Gelände und im Hang. Durch den Kettenantrieb und die breiten Raupenketten kann der Lymow One Plus auch Steigungen von bis zu 45° bewältigen. Genau diese Geländegängigkeit habe ich im Video gezielt getestet.

Zusätzlich werfe ich einen detaillierten Blick auf die Navigation mit RTK, VSLAM und Sensorik und zeige die Hinderniserkennung im realen Einsatz. Auch Themen wie Wartung, Reinigung und die Steuerung direkt per App werden praxisnah dargestellt.

Das Video gibt einen umfassenden Einblick in die Leistungsfähigkeit des Lymow One Plus und zeigt, für welche Einsatzbereiche sich dieser Mähroboter wirklich eignet – insbesondere bei großen und anspruchsvollen Flächen.

Weitere Videos zu meinen Projekten rund um Mähroboter, Gartenpflege und Technik gibt es auf meinem YouTube-Kanal COMMAIK oder in der Videoübersicht meines Blogs.

 

YouTube player

 

Lymow One Plus kaufen – aktuelle Angebote und Zubehör

Wer sich nach dem Video einen eigenen Eindruck vom Lymow One Plus verschaffen möchte, findet das System aktuell direkt über den offiziellen Vertrieb. Gerade bei neuen Modellen wie dem Lymow One Plus ist das häufig der schnellste und zuverlässigste Weg, um an das Gerät zu kommen.

Neben dem Mähroboter selbst lohnt sich auch ein Blick auf das passende Zubehör. Gerade bei großen Flächen kann ein zusätzlicher Akku oder ein Ersatz-Klingensatz sinnvoll sein, um die Einsatzzeiten zu verlängern und Wartungsintervalle zu reduzieren.

👉 Lymow One Plus & Zubehör:
🔗 Lymow One Plus: https://lymowtradecolimited.pxf.io/E0EnyX
🔗 Rotationsklingensatz: https://lymowtradecolimited.pxf.io/6kyaEN
🔗 528 Wh Zusatz-Akku: https://lymowtradecolimited.pxf.io/NG9dbO

 

👉 Vorgängermodell Lymow One & Zubehör:
🔗 Lymow One: https://lymowtradecolimited.pxf.io/2a4gL0
🔗 Mulch Messer Set: https://lymowtradecolimited.pxf.io/GKLQkn
🔗 Super Swing-Klingensatz: https://lymowtradecolimited.pxf.io/YRZjve
🔗 Ersatz-Akku: https://lymowtradecolimited.pxf.io/Z6gmzK

Gerade beim Lymow One Plus zeigt sich, dass der Fokus klar auf große und anspruchsvolle Flächen gelegt wurde. Wer ein entsprechendes Grundstück hat und eine Alternative zu klassischen Mährobotern sucht, bekommt hier ein System, das gezielt für hohe Leistung und maximale Flächenabdeckung entwickelt wurde.

 


 

LYCUT 2.0 Schneidsystem und Mähwerk im Detail

Rotierende Messer und hohe Drehzahl

Das neue LYCUT 2.0 System des Lymow One Plus setzt auf zwei rotierende Messer aus SK5-Stahl, die mit einer Drehzahl von bis zu 6000 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Im Vergleich zu vielen klassischen Mährobotern mit kleinen Klingen verfolgt Lymow hier einen deutlich leistungsorientierten Ansatz.

Der Vorteil dieser Bauweise liegt vor allem in der Schnittqualität. Durch die hohe Drehzahl und die größere Schnittbreite von 40 cm wird das Gras nicht nur gekürzt, sondern aktiv geschnitten und gleichzeitig fein zerkleinert. Gerade bei dichterem oder höherem Bewuchs zeigt sich, dass der Lymow One hier deutlich mehr Reserven hat als viele andere Mähroboter.

Ein weiterer Vorteil ist die Mulchleistung. Das Schnittgut wird sehr fein verteilt, wodurch es schneller verrottet und dem Boden wieder Nährstoffe zuführt. Besonders auf großen Flächen reduziert das den Pflegeaufwand zusätzlich.

In der Praxis zeigt sich jedoch auch ein Nachteil dieses Systems. Durch die hohe Drehzahl und die starke Auslegung ist das Mähwerk weniger auf leisen Betrieb optimiert. Der Lymow One Plus ist damit hörbar präsenter als viele kleinere Mähroboter. Zudem steigt bei sehr grobem oder steinigem Untergrund das Risiko für erhöhten Verschleiß an den Messern.

 

Floating Mähdeck für unebenes Gelände

Ein zentrales Element beim Lymow One Plus ist das beweglich gelagerte Mähdeck, das sogenannte Floating Deck. Dieses passt sich während der Fahrt automatisch dem Untergrund an und sorgt dafür, dass die Schnitthöhe auch bei unebenem Gelände möglichst konstant bleibt.

Der Vorteil zeigt sich vor allem auf großen und anspruchsvollen Flächen. Unebenheiten, kleinere Senken oder Wellen im Boden werden besser ausgeglichen, wodurch ein gleichmäßigeres Schnittbild entsteht. Gerade im Vergleich zu starren Systemen ist das ein deutlicher Unterschied.

Zusätzlich verbessert das Floating Mähdeck die Geländegängigkeit, da das Mähwerk nicht starr aufsetzt, sondern flexibel arbeitet. In Kombination mit dem Kettenantrieb bleibt der Lymow One auch auf schwierigem Untergrund stabil.

Auch hier gibt es jedoch Grenzen. Auf sehr unebenem Gelände kann das System physikalisch nicht alle Höhenunterschiede vollständig ausgleichen. In solchen Bereichen bleibt das Schnittbild trotz der Anpassung nicht immer perfekt gleichmäßig. Außerdem reagiert das System bei schnellen Fahrgeschwindigkeiten etwas sensibler, was in bestimmten Situationen zu leicht variierenden Ergebnissen führen kann.

 

Einordnung des Schneidsystems im Gesamtbild

Unterm Strich zeigt sich, dass das LYCUT 2.0 Schneidsystem klar auf Leistung und Effizienz ausgelegt ist. Der Lymow One Plus ist damit weniger ein klassischer, leiser Gartenhelfer, sondern ein leistungsstarkes Arbeitsgerät für große und anspruchsvolle Flächen.

Die Kombination aus hoher Drehzahl, großer Schnittbreite und beweglichem Mähdeck sorgt für ein starkes Gesamtpaket – insbesondere dort, wo viele andere Mähroboter an ihre Grenzen kommen. Gleichzeitig bringt dieses Konzept auch typische Eigenschaften eines leistungsorientierten Systems mit sich, die bei der Einordnung berücksichtigt werden sollten.

 



 

Hinderniserkennung und Sicherheit im Alltag

AI, Kamera und Ultraschallsensoren im Einsatz

Der Lymow One Plus setzt bei der Hinderniserkennung auf eine Kombination aus kamerabasierter AI-Erkennung und mehreren Ultraschallsensoren. Ergänzt wird das System durch weitere Sicherheitssensoren wie Lift- und Neigungssensoren, die den Betrieb bei ungewöhnlichen Situationen sofort unterbrechen.

Technisch arbeitet die Kamera mit einer KI-gestützten Objekterkennung. Dabei werden Bilddaten in Echtzeit analysiert, um typische Hindernisse wie Spielzeug, Gartenmöbel oder auch kleinere Objekte zu identifizieren. Parallel dazu messen die Ultraschallsensoren kontinuierlich Abstände im Nahbereich. Diese Kombination sorgt dafür, dass Hindernisse sowohl visuell als auch physikalisch erkannt werden.

Der Vorteil dieses Systems liegt im Zusammenspiel:
Während die Kamera komplexe Objekte erkennt und klassifiziert, reagieren die Ultraschallsensoren schnell auf Entfernungen und sorgen für eine zusätzliche Absicherung im direkten Umfeld des Mähroboters. Dadurch entsteht eine deutlich robustere Hinderniserkennung als bei einfachen Stoßsensoren, wie sie bei vielen klassischen Mährobotern eingesetzt werden.

Ein weiterer Vorteil ist die vorausschauende Reaktion. Der Lymow One Plus erkennt Hindernisse nicht erst beim Kontakt, sondern bereits im Vorfeld. Das reduziert Kollisionen und schont sowohl den Roboter als auch Objekte auf der Fläche.

 

Praxis-Test der Hinderniserkennung

Im Praxistest habe ich die Hinderniserkennung gezielt überprüft. Dazu habe ich unter anderem einen Plüschspielzeug-Igel auf der Rasenfläche platziert, um eine typische Alltagssituation zu simulieren.

Im Video ist gut zu erkennen, wie der Lymow One Plus auf dieses Hindernis reagiert. Der Roboter erkennt den Igel frühzeitig, reduziert seine Geschwindigkeit und umfährt ihn kontrolliert. Genau dieser Test zeigt sehr anschaulich, wie das System in der Praxis arbeitet.

Das Test zeigte, dass der Lymow One Hindernisse wie Äste oder Spielzeug zuverlässig erkennt und sinnvoll darauf reagiert. Gerade bei größeren Flächen, auf denen sich nicht immer alles perfekt kontrollieren lässt, ist das ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

 

Einordnung der Hinderniserkennung

Im Vergleich zu vielen anderen Mährobotern ist die Hinderniserkennung beim Lymow One Plus deutlich fortschrittlicher. Viele Mähroboter arbeiten noch mit einfachen Stoßsensoren, bei denen ein Hindernis erst beim Kontakt erkannt wird.

Der Lymow One Plus geht hier einen Schritt weiter und kombiniert mehrere Systeme miteinander. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern reduziert auch unnötige Unterbrechungen im Betrieb.

Trotzdem gibt es auch hier Grenzen. Sehr kleine oder flache Objekte können unter Umständen später erkannt werden. Auch stark wechselnde Lichtverhältnisse können die kamerabasierte Erkennung beeinflussen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass das System insgesamt zuverlässig arbeitet und den Alltag deutlich erleichtert.

 


 

Geschwindigkeit, Schnitthöhe und Steuerung

Individuelle Einstellungen per App

Die Steuerung des Lymow One Plus erfolgt vollständig per App und bietet deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als viele klassische Mähroboter. Neben der grundlegenden Konfiguration lassen sich zentrale Parameter gezielt an die jeweilige Fläche und die gewünschten Ergebnisse anpassen.

Die Schnitthöhe kann direkt in der App eingestellt werden und deckt einen breiten Bereich ab. Dadurch lässt sich der Lymow One Plus sowohl für gepflegte Rasenflächen als auch für höhere oder unregelmäßige Vegetation einsetzen.

Zusätzlich kann die Mähgeschwindigkeit angepasst werden. Eine geringere Geschwindigkeit sorgt in der Regel für ein saubereres Schnittbild, während höhere Geschwindigkeiten den Flächendurchsatz erhöhen. Gerade auf großen Flächen ist diese Anpassung ein wichtiger Faktor für die Effizienz.

Ein weiterer Punkt ist die Messerdrehzahl. Diese beeinflusst direkt die Schnittqualität und die Zerkleinerung des Schnittguts. Bei dichterem Gras oder anspruchsvollen Bedingungen kann eine höhere Drehzahl sinnvoll sein, während bei regelmäßiger Pflege auch niedrigere Einstellungen ausreichen.

 

Darüber hinaus bietet die App weitere Parameter wie:

  • Anpassung der Mähstrategie je Zone
  • Konfiguration von Arbeitszeiten und Zeitplänen
  • Definition von No-Go-Bereichen
  • Auswahl von Fahrmustern und Bearbeitungslogik

 

Die Steuerung erfolgt dabei direkt über die App, wodurch sich Änderungen jederzeit ohne physischen Eingriff am Gerät umsetzen lassen.

Wichtig ist an dieser Stelle der Hinweis: Während meines Tests waren noch nicht alle Funktionen vollständig freigeschaltet. Da ich den Lymow One Plus bereits deutlich vor dem offiziellen Verkaufsstart testen konnte, waren einige Features – wie beispielsweise das Teilen des Geräts oder erweiterte Smart-Funktionen – noch nicht verfügbar. Es ist davon auszugehen, dass diese Funktionen mit späteren Updates ergänzt werden.

 

Optimierung für große Flächen

Gerade bei großen Flächen zeigt sich der Vorteil dieser flexiblen Steuerung besonders deutlich. Der Lymow One Plus ist nicht nur leistungsstark, sondern lässt sich auch gezielt auf unterschiedliche Bereiche eines Grundstücks abstimmen.

Durch die Kombination aus einstellbarer Geschwindigkeit, variabler Schnitthöhe und anpassbarer Mähstrategie kann der Roboter effizient arbeiten und gleichzeitig auf unterschiedliche Bedingungen reagieren. Das ist besonders bei großen und anspruchsvollen Flächen entscheidend.

Während viele Mähroboter eher auf standardisierte Abläufe ausgelegt sind, bietet der Lymow One Plus hier deutlich mehr Möglichkeiten zur Feinabstimmung. Dadurch lässt sich der Durchsatz optimieren, ohne die Schnittqualität zu vernachlässigen.

Unterm Strich wird deutlich: Die App ist nicht nur ein Steuerungstool, sondern ein zentraler Bestandteil des gesamten Systems, insbesondere wenn es um große Flächen und individuelle Anforderungen geht.

 


 


 

Wartung, Reinigung und Alltagstauglichkeit

Automatische Reinigung der Ketten

Ein besonderes Detail beim Lymow One Plus ist das integrierte Reinigungssystem für die Raupenketten. Während des Betriebs werden anhaftender Schmutz, Grasreste und Erde kontinuierlich reduziert. Gerade bei unebenem Gelände oder feuchten Bedingungen ist das ein klarer Vorteil, da sich deutlich weniger Material in den Ketten festsetzt.

In der Praxis sorgt das dafür, dass die Traktion konstant bleibt und der Wartungsaufwand sinkt. Bei vielen Mährobotern mit klassischem Radantrieb muss Verschmutzung regelmäßig manuell entfernt werden, da sich sonst die Fahreigenschaften verschlechtern. Beim Lymow One Plus wird dieser Prozess teilweise automatisiert.

Trotzdem ersetzt das System keine vollständige Wartung. Gerade bei intensiver Nutzung auf großen Flächen oder bei schwierigen Bedingungen ist es sinnvoll, die Ketten regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf manuell zu reinigen. Das gilt insbesondere dann, wenn sich feuchter Boden oder stark klebender Schmutz ansammelt.

 

Reinigung des Mähwerks und der Unterseite

Auch das Mähwerk sollte regelmäßig überprüft werden. Durch die hohe Drehzahl und die leistungsstarke Auslegung können sich Grasreste unter dem Mähdeck sammeln. Eine gelegentliche Reinigung sorgt hier für eine gleichbleibende Schnittqualität und reduziert den Verschleiß der Komponenten.

Der Zugriff auf das Mähdeck ist dabei vergleichsweise einfach gelöst, sodass Wartungsarbeiten ohne großen Aufwand durchgeführt werden können. Gerade bei großen Flächen, auf denen der Mähroboter regelmäßig im Einsatz ist, spielt dieser Punkt eine wichtige Rolle für die langfristige Zuverlässigkeit.

 

Wasserfestigkeit und Reinigung im Alltag

Der Lymow One Plus ist für den Einsatz im Außenbereich ausgelegt und entsprechend gegen Wasser geschützt. Der Mähroboter selbst verfügt über eine Schutzklasse von IPX6. Das bedeutet, dass er gegen starkes Strahlwasser geschützt ist und sich problemlos mit einem Wasserschlauch reinigen lässt.

Die Ladestation inklusive der elektrischen Anschlüsse ist sogar nach IPX67 geschützt. Dadurch sind die empfindlichen Komponenten deutlich besser gegen Feuchtigkeit und eindringendes Wasser abgesichert, was gerade im Dauerbetrieb im Außenbereich ein wichtiger Vorteil ist.

In der Praxis bedeutet das: Regen stellt für den Lymow One Plus kein Problem dar, und auch die Reinigung lässt sich unkompliziert durchführen. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, keine Hochdruckreiniger direkt auf empfindliche Bereiche einzusetzen, um Dichtungen und Bauteile langfristig zu schonen.

 

Alltagstauglichkeit auf großen und anspruchsvollen Flächen

Gerade im Alltag zeigt sich, dass der Lymow One Plus auf dauerhaften Einsatz ausgelegt ist. Die Kombination aus automatischer Kettenreinigung, robuster Bauweise und wasserfestem System sorgt dafür, dass der Mähroboter auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig arbeitet.

Im Vergleich zu vielen klassischen Mährobotern reduziert sich der Wartungsaufwand zwar nicht vollständig, aber er verschiebt sich. Statt häufiger kleiner Eingriffe steht eher eine regelmäßige Kontrolle im Fokus, insbesondere bei intensiver Nutzung auf großen und anspruchsvollen Flächen.

 



 

App-Steuerung und Screenshots im Überblick

Zur besseren Veranschaulichung habe ich zusätzlich einige Screenshots aus der App eingefügt. Diese zeigen die Oberfläche, die Kartierung der Fläche, die Zoneneinteilung sowie zentrale Einstellungen wie Schnitthöhe, Geschwindigkeit und Mähstrategie. Gerade bei der Steuerung des Lymow One Plus wird deutlich, wie flexibel sich der Mähroboter konfigurieren lässt und wie stark sich das System von klassischen Mährobotern mit Begrenzungskabel unterscheidet.

 


 

Meine Erfahrungen: Lymow One Plus im Test auf großer Fläche

In meinem Testgebiet konnte der Lymow One Plus seine Stärken klar ausspielen. Gerade bei großen und anspruchsvollen Flächen zeigt sich sehr deutlich, dass dieses System anders arbeitet als klassische Mähroboter. Während viele Mähroboter bei unebenem Gelände, höherem Gras oder größeren Flächen an ihre Grenzen kommen, bleibt der Lymow One Plus stabil und leistungsfähig.

Besonders positiv ist mir die Flächenleistung aufgefallen. Durch die große Schnittbreite von 40 cm und die hohe Messerdrehzahl arbeitet der Roboter die Fläche sichtbar schneller ab als viele andere Systeme. Gerade auf großen Grundstücken macht sich das im Alltag deutlich bemerkbar.

Auch die Geländegängigkeit ist ein klarer Vorteil. Der Kettenantrieb sorgt dafür, dass der Lymow One Plus auch im Hang oder auf unebenem Untergrund zuverlässig arbeitet. Selbst bei schwierigen Bedingungen bleibt der Roboter stabil und verliert kaum Traktion.

Die Navigation hat im Test ebenfalls gut funktioniert. Die Kombination aus RTK, VSLAM und Sensorik sorgt dafür, dass der Lymow One Plus strukturiert und effizient über die Fläche fährt. Gerade im Vergleich zu zufällig fahrenden Mährobotern wirkt das deutlich kontrollierter und zielgerichteter.

Ein Punkt, der im Praxiseinsatz aufgefallen ist, betrifft das Mähwerk bei feuchtem Gras. Bei entsprechender Witterung kann es vorkommen, dass sich nasses Schnittgut im Bereich des Auswurfs sammelt und dort anhaftet. In einzelnen Situationen hat das dazu geführt, dass der Auswurf teilweise verstopft ist.

Das ist kein grundsätzliches Problem des Systems, sondern eher eine typische Eigenschaft bei leistungsstarken Mähwerken in Kombination mit feuchtem Material. Trotzdem sollte man diesen Punkt im Hinterkopf behalten.

Aus meiner Sicht lässt sich das relativ einfach optimieren. Für den langfristigen Einsatz würde ich in diesem Bereich die seitliche Schutzklappe am Mähwerk abschrauben, um einen freieren Auswurf des Schnittguts zu ermöglichen. Gerade bei größeren Flächen und wechselnden Bedingungen kann das die Betriebssicherheit zusätzlich verbessern.

Unterm Strich zeigt der Test sehr klar, dass der Lymow One Plus seine Stärken vor allem dort ausspielt, wo viele andere Mähroboter an ihre Grenzen kommen: auf großen, unebenen und anspruchsvollen Flächen.

 


 

Fazit: Lohnt sich der Lymow One Plus?

Der Lymow One Plus ist kein klassischer Mähroboter, sondern ein klar leistungsorientiertes System für große und anspruchsvolle Flächen. Im Test hat sich gezeigt, dass der Fokus nicht auf Komfort für kleine Gärten liegt, sondern auf Effizienz, Durchsatz und Geländegängigkeit.

Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus hoher Leistung, großer Schnittbreite von 40 cm und dem kraftvollen Mähwerk. Dadurch kann der Lymow One Plus auch größere Flächen in vergleichsweise kurzer Zeit bearbeiten. In Verbindung mit der RTK-Navigation entfällt zudem das klassische Begrenzungskabel, was die Installation deutlich vereinfacht und gleichzeitig mehr Flexibilität bei der Flächengestaltung ermöglicht.

Ein weiterer klarer Vorteil ist der Kettenantrieb. Gerade auf unebenem Gelände oder bei Steigungen von bis zu 45° zeigt sich, dass der Lymow One Plus deutlich mehr Reserven hat als viele klassische Mähroboter. Diese Geländegängigkeit macht ihn besonders interessant für Grundstücke, die nicht perfekt eben sind.

Auf der anderen Seite ist der Lymow One Plus für kleine, einfache Gärten schlicht überdimensioniert. Größe, Gewicht und Leistungsfähigkeit sind klar auf größere Flächen ausgelegt. Wer nur eine kleine, gepflegte Rasenfläche hat, wird die Möglichkeiten dieses Systems kaum ausschöpfen.

Unterm Strich ist der Lymow One Plus eine echte Alternative zu klassischen Mährobotern – allerdings nur dann, wenn die Rahmenbedingungen passen. Große Grundstücke, anspruchsvolle Flächen und ein Bedarf an hoher Flächenleistung sind die entscheidenden Faktoren, bei denen der Lymow seine Stärken voll ausspielen kann.

 

Pro- und Contra im Überblick

Vorteile Nachteile
Sehr hohe Flächenleistung für große Grundstücke Für kleine Gärten überdimensioniert
Große Schnittbreite (40 cm) für schnellen Arbeitsfortschritt Höheres Gewicht als klassische Mähroboter
Kein Begrenzungskabel dank RTK-Navigation Einrichtung aufwendiger als bei einfachen Systemen
Sehr gute Geländegängigkeit durch Kettenantrieb Abhängigkeit von guter RTK-Signalqualität
Leistungsstarkes Mähwerk auch für dichteres Gras Bei feuchtem Gras anfällig für Anhaftungen im Mähwerk
Flexible Steuerung und Anpassung per App Lautstärke höher als bei kleinen Mährobotern

 


 

Lymow One Plus kaufen – weitere Informationen und aktuelle Angebote

Wer sich intensiver mit dem Lymow One Plus beschäftigt und ein passendes System für große Flächen sucht, findet alle aktuellen Informationen sowie Preise direkt über den offiziellen Vertrieb. Gerade bei einem spezialisierten Mähroboter wie dem Lymow One Plus lohnt sich ein Blick auf die verfügbaren Optionen und das passende Zubehör.

Neben dem eigentlichen Gerät sind vor allem Verschleißteile wie Messer oder ein zusätzlicher Akku interessant, um die Einsatzdauer zu verlängern und den Betrieb langfristig effizient zu gestalten. Besonders bei großen Grundstücken kann sich ein zweiter Akku im Alltag deutlich bemerkbar machen.

👉 Hier geht’s direkt zum Lymow One Plus und Zubehör:
🔗 Lymow One Plus: https://lymowtradecolimited.pxf.io/E0EnyX
🔗 Rotationsklingensatz: https://lymowtradecolimited.pxf.io/6kyaEN
🔗 528 Wh Zusatz-Akku: https://lymowtradecolimited.pxf.io/NG9dbO

 

👉 Alternativ: Lymow One (Vorgänger) im Überblick:
🔗 Lymow One: https://lymowtradecolimited.pxf.io/2a4gL0
🔗 Mulch Messer Set: https://lymowtradecolimited.pxf.io/GKLQkn
🔗 Super Swing-Klingensatz: https://lymowtradecolimited.pxf.io/YRZjve
🔗 Ersatz-Akku: https://lymowtradecolimited.pxf.io/Z6gmzK

 

Gerade für große und anspruchsvolle Flächen bietet der Lymow One Plus ein Konzept, das sich deutlich von klassischen Mährobotern unterscheidet. Wer genau in diesem Bereich unterwegs ist, bekommt hier ein leistungsstarkes System mit klarer Ausrichtung auf Effizienz und Flächenleistung.


 

Zusammenfassung

Der Lymow One Plus ist ein Mähroboter für große und anspruchsvolle Flächen, der sich deutlich von vielen klassischen Mährobotern unterscheidet. Im Mittelpunkt stehen hohe Flächenleistung, RTK-gestützte Navigation ohne Begrenzungskabel, ein robuster Kettenantrieb und eine klare Ausrichtung auf schwierige Einsatzbedingungen. Durch die Schnittbreite von 40 cm, das neue LYCUT 2.0 Mähwerk, den kräftigen Akku und die hohe Drehzahl ist der Lymow auf Effizienz und Durchsatz ausgelegt.

Im Vergleich zum Lymow One, den ich bereits im Vorjahr im Test hatte, bietet der neue Lymow One Plus mehr Leistung, ein verbessertes Schneidsystem und eine optimierte Hinderniserkennung. Gerade auf große flächen, im Hang, bei Steigung und auf unebenem Gelände spielt der Mähroboter mit Kettenantrieb seine Stärken aus. Steigungen von bis zu 45° beziehungsweise 45 grad sind laut Hersteller möglich. Durch die breiten Ketten beziehungsweise Raupenketten bleibt der Roboter auch auf schwierigem Untergrund stabil und spurtreu.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die hybride Navigation aus RTK, VSLAM und Sensorik. Die Kartierung erfolgt per app, sodass kein Begrenzungskabel verlegt werden muss. Die Steuerung des Lymow One erfolgt vollständig digital, inklusive Zonenverwaltung, Zeitplänen, Schnitthöhe, Mähgeschwindigkeit und Mähstrategie. Gerade für große grundstücke bringt das klare Vorteile bei Flexibilität und Wartung.

Im Alltag überzeugt der Lymow One Mähroboter durch hohe Flächenleistung, robuste Bauweise und gute Geländegängigkeit. Auch die Hinderniserkennung mit AI-Kamera und Ultraschallsensoren funktioniert im Test praxisnah und sinnvoll. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Lymow One Plus kein Modell für kleine Gärten ist. Wer jedoch eine rasenfläche mit vielen Anforderungen hat, findet hier ein leistungsstarkes System, das im oberen segment der mähroboter eine sehr spezielle Rolle einnimmt.

Unterm Strich zeigt der Beitrag, dass der lymow one beziehungsweise der neuen lymow one plus vor allem dort überzeugt, wo klassische Systeme an Grenzen stoßen: auf große und anspruchsvolle Flächen, bei steigungen von bis zu 45, auf unebenem Untergrund und überall dort, wo ein aktueller mähroboter mehr können muss als nur einen kleinen Zierrasen pflegen.

 


 

FAQ: Lymow One Plus im Test – Häufige Fragen

1. Für welche Flächen ist der Lymow One Plus geeignet?
Der Lymow One Plus ist für große und anspruchsvolle Flächen ausgelegt. Laut Hersteller sind bis zu 7.000 m² pro Tag möglich. Besonders geeignet ist er für große Grundstücke, unebenes Gelände und Hanglagen.

2. Benötigt der Lymow One Plus ein Begrenzungskabel?
Nein, der Lymow One Plus arbeitet ohne Begrenzungskabel. Stattdessen nutzt er RTK-Navigation und erstellt die Fläche per App durch digitale Kartierung.

3. Wie funktioniert die Navigation mit RTK und VSLAM?
Die RTK-Technologie sorgt für eine sehr präzise Positionierung über Satelliten. VSLAM ergänzt das System durch visuelle Orientierung per Kamera. Zusammen ermöglichen sie eine stabile Navigation auch bei schwierigen Bedingungen.

4. Kann der Lymow One Plus auch bei schlechtem GPS-Empfang arbeiten?
Ja, eingeschränkt. Wenn das RTK-Signal schwächer wird, beispielsweise unter Bäumen, übernimmt das VSLAM-System teilweise die Orientierung. Eine saubere Installation der RTK-Antenne bleibt dennoch entscheidend.

5. Wie steil darf das Gelände für den Lymow One Plus sein?
Der Mähroboter ist für Steigungen von bis zu 45° ausgelegt. Durch den Kettenantrieb bleibt er auch auf steilen Hängen stabil und fahrfähig.

6. Was ist der Vorteil des Kettenantriebs gegenüber Rädern?
Der Kettenantrieb sorgt für bessere Traktion, eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und mehr Stabilität. Besonders auf unebenem oder rutschigem Untergrund ist er klassischen Radantrieben deutlich überlegen.

7. Wie gut ist die Hinderniserkennung im Alltag?
Der Lymow One Plus nutzt eine Kombination aus AI-Kamera und Ultraschallsensoren. Hindernisse wie Äste oder Spielzeug werden frühzeitig erkannt und umfahren. Sehr kleine oder flache Objekte können jedoch eingeschränkt erkannt werden.

8. Wie erfolgt die Einrichtung und Kartierung?
Die Einrichtung erfolgt über die App. Nach Installation der RTK-Antenne wird die Fläche einmal abgefahren und digital erfasst. Zonen, No-Go-Bereiche und Zeitpläne lassen sich anschließend flexibel anpassen.

9. Wie wartungsintensiv ist der Lymow One Plus?
Der Wartungsaufwand ist moderat. Die Ketten werden teilweise automatisch gereinigt, das Mähwerk sollte regelmäßig kontrolliert werden. Bei feuchtem Gras kann es zu Anhaftungen kommen, die gelegentlich entfernt werden müssen.

10. Für wen lohnt sich der Lymow One Plus wirklich?
Der Lymow One Plus lohnt sich vor allem für große, komplexe oder steile Grundstücke. Für kleine Gärten ist er deutlich überdimensioniert und wirtschaftlich meist nicht sinnvoll.

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Mein Name ist Maik und betreibe dieses Bautagebuch nun schon seit 2008. Neben Familie und Beruf ist der Aus- und Umbau unserer Jugendstilvilla ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Hier im Blog gebe ich meine Erfahrungen wieder. Achtung: Bei den verlinkten Produktlinks handelt es sich teilweise um Affiliatelinks. Sofern ihr die Produkte über die Links bestellt, werde ich mit einer Provision unterstützt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies hat auf euren Preis aber keine Auswirkungen.

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