Bestandsaufnahme – erste Schäden

Nachdem der Hauskauf beschlossene Sache war ging es ans eingemachte. Gemeinsam mit verschiedenen Handwerkern, Spezialisten und anderen Bauherren wurde das Haus genauer besichtigt. Es galt alle Mängel zu finden und die Schäden finanziell zu beziffern.

Zu unserem Erstaunen war der 108 Jahre alte Dachstuhl in einem mehr als einwandfreiem Zustand. Keine Würmer, Pilze oder andere Schäden waren zu sehen. Auch die anderen Etagen waren zwar zum Teil sehr abgewohnt und heruntergekommen aber von der Substanz her völlig in Ordnung.

Einige Schäden gab es dann aber doch. Das Obergeschoss des Hauses hat einen etwa meterhohen Trempel auf welchem dann der Dachstuhl aufsetzt. Alle Fenster waren daher als Gauben ausgelegt wurden. Gerade Gauben sind meiner Meinung nach aber immer ein Schwachpunkt in der Nässedichtung und nicht zuletzt bei der Wärmedämmung.

An einer Stelle wurden wir sogleich hinter dem alten Putz auch fündig. Der Stützbalken an der Gaube war komplett weggefault. dies musste nach Gutachten eines Sachverständigen aber bereits seit Jahren passiert sein. Aber mit der Dachneueindeckung in den 1970ern sollte der Grund für die Fäulniss auch beseitigt wurden sein.

Hier ein paar Bilder:

Durch diese offensichtliche Mängel prüften wir natürlich auch die anderen Gauben. Und wie wir es geahnt hatten wurden wir auch dort fündig. Neben weiteren verfaulten Balken fanden wir auch Ameisen- und Wespennester.

Zum Glück beschränkte sich dieser Zerfall aber nur auf die Balken rund um die alten Gauben. Diese mussten also im Rahmen des Umbaus komplett weggerissen und durch Dachfenster ersetzt werden.

Darüber hinaus fanden wir (bisher) keine weiteren nennenswerten Schäden. Mal vom ziemlich kaputten Putz an der Nordwestseite (Wetterseite) und den stark mitgenommenen Kellerfenstern abgesehen. Doch dazu dann später…

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