Donnerstag, 24. September 2009
Wie bereits im letztem Beitrag angekündigt folgt hier nun ein neuer Beitrag rund um den Einbau unserer Dachfenster! Zunächst muß man wissen das es sich bei unserem Dach um ein Mansardendach handelt. Unsere Wohnung im Obergeschoss liegt direkt in der Mansarde. Über uns ist der große Dachboden und unter uns logischerweise das Erdgeschoss. Bereits bei der ersten Besichtigung und den Bestandsaufnahmen haben wir besonderes Augenmerk auf die insgesamt sechs Gaubenfenster gelegt.
Schauen wir uns zunächst an wie die Gauben zuvor aussahen bzw. die Fenster in den Gauben…




Von Aussen waren diese alten Gauben noch richtig gut in Schuß – Zumindest optisch. Zum Teil wurden hier auch zu DDR und zu Nach-Wendezeiten neue Fenster eingebaut, zum Teil waren aber noch die “Original-Fenster” vorhanden. Die Gaben waren mit Holzbalken aufgebaut und an den Dachschrägen vermauert sowie nach aussen hin mit Bitumenschindeln gedeckt worden. Die Traufe zwischen Dach und Gaube war meisst nur weiter…
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Freitag, 21. August 2009
Bereits im ersten Teil zum Rohbau der Küche bin ich ja bereits auf auf die Dämmung, Isolierung und die Wasser und Elektroinstallationen eingegangen. Weiter geht es hier nun mit dem Aufbau des Trempels sowie dem Verplanken der Wände. Die raumhohe Nordwand war durch die bereits gestellten Profile das kleinere Problem. Viel aufwendiger sollten da die beiden Trempel werden und die Einarbeitug der bestehenden Trage- und Stützbalken. Weiterhin mußten in der Küche auch noch die beiden Dachfenster in die neuen Gipskartonwände integriert werden. Hier zeigte sich einmal mehr das die meisten Friemelarbeiten sich über Stunden hinzogen und man hinterher faktisch nichts vom großen Aufwand sah.
Beginnen wir an der Nordwand; die Profile standen und Elektrik als auch sämtliche Wasserrohre waren verlegt. Da hier aber später auch die Küchenzeile stehen sollte und natürlich auch die Hängenschränke, mußte die Unterkontruktion wesentlich stabiler sein als in den anderen Räumen. Durch den Rückbau des alten Flures hatten wir ja noch massig alte Pressspanplatten übrig. Diese waren ca. 2-3cm dick und sollten unter dem Gipskarton für die entsprechende Statik sorgen.
Also kramten wir die alten Platten wieder raus und vermaßen zunächste die Wand mit all den Bohrlöchern für Wasser und Elektro. Anschliessend wurden diese Maße auf die Holzplatten übertragen und mittels Lochkreissäge fein säuberlich zugeschnitten. Anschliessend konnten die Wände an den Profilen verschraubt werden. Um die Schwinkungen vom alten Holzfußboden nicht auf die Wände zu übertragen wurde zum Boden hin jeweils ein kleiner Spalt offen gehalten. Die Profile an sich waren ja durch das Profildichtband bereits entkoppelt. Diese Arbeit ging schön von statten. Endlich sah man mal effektiv den Vortschritt und die Wand war ruckzuck mit den Holzplatten verplankt. Leider hatte ich es hier zunächst versäumt diese Wand im weiter…
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Donnerstag, 20. August 2009
Nachdem nun das OG komplett entkernt war und das Material geliefert und eingelagert wurde konnte es weiter gehen. Zunächst wurde Annas Zimmer soweit vorbereitet damit hier ein neuer Lager und Auffendhaltsraum entstehen konnte. Anschliessend ging es in der neuen Küche los. Ziel war es die alte Tür zu verschliessen, die neue Elektrik zu verkabeln, die Wasserversorgung herzustellen und natürlich die Wände komplett mit Gipskarton zu verkleiden.
Die Besonderheit in diesem Raum bestand aus der Vielzahl an verschiedensten Gewerken und räumlichen Voraussetzungen. So hatten wir raumhohe Wände zu beplanken, Öffnungen zu verschliessen, die Dachschrägen nebst Trempel zu verkleiden und schliesslich auch zwei Dachfenster ein zu arbeiten.
Beginnen sollte alles an der raumhohen Wand der Nordseite der Küche. Hier befand sich früher der Zugang zum Raum. Auf dieser Seite sollte die Wasserver- und entsorgung hergestellt werden und auch die meisten der Elektrokabel verlegt werden.


Auf den beiden Bildern ist die gesamte Nordwand mit einer Länge von rund fünf Metern abgebildet. Die bisherige Tür ist natürlich noch gut sichtbar. Rechts unten am Boden zu den Dachschrägen hin wurde ein ca. 40x20cm großer Durchbruch zum EG hergestellt. Die Versorgung mit den Wasserrohren sollte von weiter…
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Sonntag, 2. August 2009
Nach gut einer Woche der Entkernung des Obergeschosses war soweit alles fertig. Der nächste Schritt konnte starten – der Trockenbau inkl. aller Installationen. Zunächst mußten wir uns jedoch ersteinmal um das entsprechende Material kümmern. Wir benötigten für den Trockenbau die Gipsplatten (bei welchen wir uns für Produkte von Rigips und Knauf entschieden), die Ständerprofile, die Schnellbauschrauben und natürlich jede Menge Spachtelmasse sowie Fugeneinlagen.
Darüber hinaus wälten wir neben den Metallständerprofilen auch Holzlatten für die Unterkonstruktion. Diese sollte mit speziellen Justierschrauben senk- und fluchtgerecht ausgerichtet werden. Den Großteil der Schrauben sowie der kleineren Materialen bestellten wir bei Ebay. Nach heutiger Berechnung haben wir dadurch trotz der Versandkosten gegenüber dem klassischen Baumarkt einige tausend EUR gespart.
Die Gipskartonplatten sowie die Ständerprofile bestellten wir vom weiter…
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Freitag, 26. Juni 2009
Mitte Herbst ging es in unserem Bauprojekt dann endlich mit den echten Arbeiten los. Die Planungen standen, die Ziele waren klar. Nun war Muskelkraft und Menpower gefragt. Zunächst mußte im gesamten Obergeschoss der alte Putz von den Wänden abgeklopft werden. Dieser war an vielen Stellen sehr marode bzw schon mit den Fingern abmachbar. An anderen Stellen wiederum hielt er noch bombenfest. Also begannen wir Wand für Wand, Zimmer für Zimmer den gesamten alten Putz ab zu klopfen.
Bei Temperatuen von 25c° und mehr sowie einer ziemlich trockenen Luft wurde das ganze zu einer ziemlich staubigen Angelegenheit. Gerade an Wänden wo man den Putz gleich quadratmeterweise abklopfen konnte entwickelte sich unwahrscheinlich viel Staub. Das Atmen viel schwer und Abends hatte jeder von uns ein kreideweises Gesicht. Abhilfe konnten hier zwar Staubmasken aus dem Baumarkt bringen, jedoch waren die nach gut einer halben Stunde komplett verstopft. Das Schwitzwasser in den Masken tat sein übriges so das hier pro Tag einige Masken draufgingen.
Das Abklopfen betraf jedoch nur die alte Küche und das Bad sowie die geraden Wände der Aussenzimmer. Die Dachschrägen waren eine besondere Herausforderung. Diese waren von Innen weiter…
Thema: Das Obergeschoss |
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Samstag, 20. Juni 2009
Ein wenig schockiert das die bisher größte Onlinepetition mit 134.014 in der Geschichte der BRD einfach ignoriert wurde. Das Gesetzt zur Einrichtung von Internetsperren wurde von unseren politischen Vertretern beschlossen. Von nun an werden Internetseiten mit einer geheimen Liste abgeglichen und bei Verdacht auf Kinderpornografie gesperrt. Diese Sperre jedoch ist für jedermann schnell und einfach zu umgehen. Es handelt sich hierbei also lediglich um ein Placebo.
Doch warum ist diese Sperre dann so schlimm? So schlimm, das der Aufschrei in den aufgeklärten Bevölkerungsschichten riesig ist? Ganz einfach, es ist der erste Schritt zur Internetzensur. Ein Gesetzt wurde verabschiedet welches nur besagte Webseiten sperren sollte. Doch bereits in der Debatte und auch außerhalb haben Politiker bereits eine Ausweitung auf andere Webseiten gefordert.
Noch vor wenigen Monaten war der Aufschreib bzgl. der (Internet)-Zensur während der Olympischen Spiele in China seitens unserer Politiker groß. Nunmehr ein Jahr später wird auch “unser” Netz kontrolliert und zensiert. Dem BKA soll hierbei ausführendes und überwachendes Organ darstellen. Die Gewaltenteilung, eine Grundsäule unserer Demokratie, wurde somit kurzerhand abgschaft. Niemand weiß wer auf diese Liste kommt, oder wieso? Man kann diese Liste nicht einmal weiter…
Thema: Allgemein, Politik national |
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Mittwoch, 10. Juni 2009
Gegen Oktober 2008 begann dann der eigentliche Bau im Haus. Die Planungen standen und die ersten Wände waren ausgebaut bzw. herausgerissen. Nach und nach hatten wir auch schon Werkzeug und Material ins Haus gebracht und dort gelagert.
Unser Haus war durch eine massive Holzeingangstür gesichert war aber innen nun komplett frei begehbar. Und so kam es wie es in unserer Gegend leider viel zu oft kommen musste. Wir erlebten unseren ersten Einbruch.
Was war passiert? An einem Montag nachmittag fuhr ich gleich nach der Arbeit wieder auf die Baustelle, parkte am Haus und ging zur Tür. Irgendwie fiel mir da schon auf das das Schloss der Haustür etwas anders aussah. Da aber alles verschlossen war machte ich mir keine Gedanken und ging zurück zum Auto um die Sachen aus dem Kofferraum zu holen. Da fiel es mir aber dann sofort auf das die Erde mit Glasscherben bedeckt war und eines der Kellerfenster eingeschlagen war. Also rannte ich schnell in den Keller und fand dort die Reste des eingetretenen Fensters vor sowie unzählige Scherben.


Daraufhin beging ich das komplette Haus in Richtung unseres Materiallagers in der Hoffnung dort alles unverändert vor zu finden. Aber nein, es wäre in dieser Situation auch zu schön gewesen. Aber alle Kabelrollen waren weg. Am Freitag zuvor weiter…
Thema: Geschichten vom Bau |
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Sonntag, 7. Juni 2009
Heute war es wiedermal soweit. In 27 EU-Staaten waren rund 375 Millionen Menschen aufgerufen das neue Europaparlament zu wählen. Es gilt 736 Sitze neu bzw. wieder zu besetzen. Deutschland stellt 99 Sitze.
Wir waren heute morgen eh schon gegen 0700 Uhr Wach und nutzen die Fahrt welche wir vorhatten um unsere größere Tochter vom Campinglager abzuholen um von unserem Wahlrecht gebrauch zu machen. Hier im Saale-Orla-Kreis stand dazu auch noch die Wahl zum Kreistag und zum Stadtrat an.
Als wir gegen 0900 im Wahllokal aufschlugen waren alle Wahlkabinen bereits besetzt. Also mußten wir kurz warten. In mir weckte sich die Hoffnung das die bisherigen Negativrekorde bei der Wahlbeteiligung endlich ein Ende haben würden. Nun gegen 1900 Uhr weiter…
Thema: Politik national, Politik regional |
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Sonntag, 7. Juni 2009
Bereits seit einiger Zeit war ich auf der Suche nach einem guten DVD Shop welcher mir als Kunde auch die Möglichkeit gibt DVDs in ungekürzter Fassung zu kaufen. Freilich gibt es unzählige Varianten von jedem Film; Uncut, Extendet, Special Extendet, Directors Cut und so weiter und so weiter.
Leider ist es auf dem deutschen Markt für Spielfilme jedoch üblich das die Filme trotzdessen geschnitten, also zensiert sind. Gerade bei Splatterfilmen wie SAW oder Hostel ist dies natürlich ärgerlich. Nicht zuletzt fühle ich mich als mündiger und volljähriger Bürger dieses Staates übergangen wenn ich mir immer noch vorschreiben lassen muß welche Filme ich wie in welcher Fassung mit welcher Zensur schauen darf.
Es hat sich bei meiner Suche nach einem passendem Shop jedoch leider gezeigt das sich die Suche schwieriger gestaltete als vermutet. Zwar gibt es auch in Deutschland weiter…
Thema: Webseiten-Tester |
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Freitag, 5. Juni 2009
Nachdem nun alle Etagen und Räume inspziert waren ging es an die Planung für den Aus- und Umbau des Hauses. Eines sollte hier jedem aber klar sein, man sollte nicht sehen was aktuell da ist sondern vielmehr das, was hinterher da sein würde. Man braucht zunächst grobe Ideen wie man welche Räume neu plant, welche Wände weg kommen und wo andere Wände neu hochgezogen werden sollen.
Diese Ideen haben wir zunächst auf Papierskizzen festgehalten. Anschliessend wurden die Wände auf ihre tragenden Funktionen hin geprüft. Schliesslich wäre es schlecht bzw. aber teurer tragende Wände abzutragen wenn es auch andere gute Raumlösungen für das Problem gibt.
Weiterhin sollte man sich vorher im Klaren sein wo die Installaionsräume und -Schächte am sinvollsten untergebracht werden können. Gerade bei den Wasser und Abwasserrohren aber auch den Heizungsrohren sind kurze Wege vorteilhaft. Auch die Verlegung der Elektik sollte bereits hier durchdacht werden. Ein Wartungsraum am äußersten Ende des Hauses wäre hier zwar praktisch weil man optisch keine Nachteile durch Schaltschränke oder sonstige Rohre hat, allerdings muß man dann auch alle Leitungen irgendwie zu diesem Wartungsraum bekommen.
Unsere Ideen passten aber zum großen Teil mit den Gegebenheiten und Machbaren im Haus überein. Mit zwei Wasserschächten direkt weiter…
Thema: Das Haus, Die Planung |
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