Montag, 5. April 2010
Neben den Gewerken in der Wohung fanden natürlich auch zahlreiche Aktivitäten außerhalb der Wohnung statt. Der Steinweg wurde freigelegt und eine 200m lange Tuja-Hecke gepflanzt. Ein Hauptakt war aber unter anderem auch die Fällung mehrerer Bäume im Garten. Durch die jahrelange Verwahrlosung der Grünanlagen sah es im Garten ja zunächst wie in einem Urwald aus. Dem hohem Gras, dem Gestrüpp und den kleineren Bäumen direkt am Haus konnten wir selber Herr werden. Jedoch gab es da auch einige größerer Bäume wie Tannen und Buchen die weg sollten.
Der Hauptgrund hierfür war der starke Schattenwurf auf die Wohnungen sowie die Grünflächen. Außerdem hatten viele der Bäume bereits Schäden und langfristig drohte der Umsturz.
Im Vorfeld holten wir uns mehrere Angebote zum Fällen ein. Von mehreren 1000 Euro bis kostenlos gegen Holzmitnahme war hier alles dabei. Unser Ziel war es jedoch auch das freiwerdende Holz später für unseren Kaminofen selber nutzen zu können. Durch gute Bekannte aus der dörflichen Umgebeung fanden wir dann die beiden passenden Männer. Gegen einen Anhänger voll mit Fällholz wollten uns die Beiden die besagten Bäume fällen.
Zunächst hies es aber eine Fällgenehmigung einzuholen. Hierzu nahmen wir Kontakt weiter…
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Sonntag, 21. März 2010
Der letzte Eintrag ist nun schon etwas her. Aktuell sind wir stark mit der Herstellung der ersten Mietwohnung beschäftigt. Trotzdessen soll auch weiterhin festgehalten werden was wir bereits im OG geschafft haben. Daher hier das Finale zur Küche!
Wie ich ja bereits in den anderen Beiträgen geschrieben habe wurde die Küche grundhaft saniert und neu gestaltet. Zunächst wurden die alten Wände und Deckenverkleidungen abgerissen. Anschliessend wurde mittels Trockenbau die Grundstruktur aufgebaut sowie die Dachgauben abgerissen und durch neue Dachflächenfenster ersetzt. Neue Sanitär- und Elektroleitungen wurden gelegt. Abschliessend wurde alles noch verplankt, gespachtelt, gemalert und natürlich die Küchenmöbel eingebaut.
Insgesamt zogen sich die Arbeiten über gut drei bis vier Monate hin. Wobei witterungsbedingt nicht ununterbrochen nur in der Küche gearbeitet wurde, sondern viele Arbeiten auch in anderen Teilen des Hauses parallel von statten gingen.
Schaut man nun auf das Ergebnis zurück können wir doch zu Recht etwas stolz auf uns sein. Letztlich entstanden rund 95% der gesamten Leistungen, von der Planung bis zum Einzug, durch uns selbst. Da wir nun seit ziemlich genau einem Jahr bereits eingezogen sind, vergisst man dazu auch viel zu schnell wie es hier vorher aussah und welche Leistungen wir tatsächlich vollbracht haben. weiter…
Thema: Das Obergeschoss |
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Donnerstag, 31. Dezember 2009
Nachdem nun die Fenster eingebaut, und die Wände alle mit Gipskarton verkleidet waren kamen wir in der Küche des Obergeschosses zum Finale. Die Fugen und Kanten der Gipswände mussten noch verspachtelt werden. Ebenso mußte das sichtbar bleibende Fachwerk in die neuen Wände eingebaut werden. Mit den Fliesen-, Maler- und Fussbodenarbeiten sollte unsere neue Küche dann fertig sein.
Doch der Reihe nach: Der Trempel als auch die Dachschrägen, ebenso die Decke, wurde ja mittels Gipskarton verplankt. Die Wände wurden daher schön gerade. An den Stoßkanten befanden sich nun aber die berühmten Spalten und Lücken. Also wurden die Stöße zunächst mit Fugenspachtel verfugt. Mit Kelle und reichlich Spachtelmasse ging es hierbei ans Werk.
Nach dem Trocknem der ersten Spachtelschicht mußte natürlich ein zweites mal gespachtelt werden. Dies liegt unter anderem daran, das das Wasser aus der Spachtelmasse verdunstet und sich somit die Masse beim eintrocknen zusammenzieht. Auf Grund der großen Flächen entschieden wir uns auch dafür bei zweiten Spachteln ein Gewebeband in die Fugen einzuziehen. Dieses Band aus Glaswolle wurde hierfür zunächst mit Latexfarbe einfach weiter…
Thema: Das Haus, Das Obergeschoss |
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Sonntag, 8. November 2009

So, nun möchte ich auch gerne mal etwas zu diesem Projekt beitragen.
Seit ca. 1 Jahr beschäftige ich mich nun mit unseren Altbeständen in unserem Haus. Das heißt, alles was mit Holz zu tun hat und auf jeden Fall erhalten bleiben soll. Unzählige Türen und Zargen habe ich nun schon mit diversen Methoden aufgearbeitet(unzählige Lackschichten entfernt).
Die effektivsten möchte ich kurz erläutern:
Methode 1: Bei vielen Lackschichten empfiehlt sich der Einsatz eines Heisluftföns und einer ganz normalen Spachtel. Die zu bearbeitende Stelle wird kurz erhitzt und die Spachtel wird genau an diese Stelle gesetzt. Durch leichtes schieben mit der Spachtel kann nun der Lack einfach abgeschoben werden.Bei mehreren Lackschichten ist natürlich mehr Kraft nötig.
Methode 2: Abbeizen mit einer Natronlauge. Aber Vorsicht, diese Lauge ist stark ätzend und es sind Schutzmaßnahmen notwendig, um unfallfrei fertig zu werden.
1. die Lauge: 1 Liter H2O, 3 Esslöffel Speisestärke und 6 Esslöffel Natronlauge (in der Apo erhältlich)
Aber bitte die Natronlauge in das Wasser geben nicht anders herum!!!! weiter…
Thema: Das Erdgeschoss, Das Haus, Das Obergeschoss, Dies und Das, Geschichten vom Bau |
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Dienstag, 29. September 2009
Nachdem ich heute unfreiwillig etwas mehr Zeit zur Verfügung habe, gibt es einige Neuerungen hier am Blog. Ich habe mal alle bisherigen Bilder von der DigiCam und den beiden Rechnern synchronisiert, sortiert und kategorisiert.
Anschliessend habe ich dann die Bildergalerie neu aufgebaut und viele neue Bilder eingefügt. Die Bilder gibt es dort jedoch ohne jegliche Kommentare aber dafür am Stück! Viel Spaß beim durchblättern!
Hier habe ich die Linkstruktur der Galerie einkopiert für einen schnellen Klick!
Thema: Allgemein |
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Donnerstag, 24. September 2009
Wie bereits im letztem Beitrag angekündigt folgt hier nun ein neuer Beitrag rund um den Einbau unserer Dachfenster! Zunächst muß man wissen das es sich bei unserem Dach um ein Mansardendach handelt. Unsere Wohnung im Obergeschoss liegt direkt in der Mansarde. Über uns ist der große Dachboden und unter uns logischerweise das Erdgeschoss. Bereits bei der ersten Besichtigung und den Bestandsaufnahmen haben wir besonderes Augenmerk auf die insgesamt sechs Gaubenfenster gelegt.
Schauen wir uns zunächst an wie die Gauben zuvor aussahen bzw. die Fenster in den Gauben…




Von Aussen waren diese alten Gauben noch richtig gut in Schuß – Zumindest optisch. Zum Teil wurden hier auch zu DDR und zu Nach-Wendezeiten neue Fenster eingebaut, zum Teil waren aber noch die “Original-Fenster” vorhanden. Die Gaben waren mit Holzbalken aufgebaut und an den Dachschrägen vermauert sowie nach aussen hin mit Bitumenschindeln gedeckt worden. Die Traufe zwischen Dach und Gaube war meisst nur weiter…
Thema: Das Haus, Das Obergeschoss, Der Abriss |
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Freitag, 21. August 2009
Bereits im ersten Teil zum Rohbau der Küche bin ich ja bereits auf auf die Dämmung, Isolierung und die Wasser und Elektroinstallationen eingegangen. Weiter geht es hier nun mit dem Aufbau des Trempels sowie dem Verplanken der Wände. Die raumhohe Nordwand war durch die bereits gestellten Profile das kleinere Problem. Viel aufwendiger sollten da die beiden Trempel werden und die Einarbeitug der bestehenden Trage- und Stützbalken. Weiterhin mußten in der Küche auch noch die beiden Dachfenster in die neuen Gipskartonwände integriert werden. Hier zeigte sich einmal mehr das die meisten Friemelarbeiten sich über Stunden hinzogen und man hinterher faktisch nichts vom großen Aufwand sah.
Beginnen wir an der Nordwand; die Profile standen und Elektrik als auch sämtliche Wasserrohre waren verlegt. Da hier aber später auch die Küchenzeile stehen sollte und natürlich auch die Hängenschränke, mußte die Unterkontruktion wesentlich stabiler sein als in den anderen Räumen. Durch den Rückbau des alten Flures hatten wir ja noch massig alte Pressspanplatten übrig. Diese waren ca. 2-3cm dick und sollten unter dem Gipskarton für die entsprechende Statik sorgen.
Also kramten wir die alten Platten wieder raus und vermaßen zunächste die Wand mit all den Bohrlöchern für Wasser und Elektro. Anschliessend wurden diese Maße auf die Holzplatten übertragen und mittels Lochkreissäge fein säuberlich zugeschnitten. Anschliessend konnten die Wände an den Profilen verschraubt werden. Um die Schwinkungen vom alten Holzfußboden nicht auf die Wände zu übertragen wurde zum Boden hin jeweils ein kleiner Spalt offen gehalten. Die Profile an sich waren ja durch das Profildichtband bereits entkoppelt. Diese Arbeit ging schön von statten. Endlich sah man mal effektiv den Vortschritt und die Wand war ruckzuck mit den Holzplatten verplankt. Leider hatte ich es hier zunächst versäumt diese Wand im weiter…
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Donnerstag, 20. August 2009
Nachdem nun das OG komplett entkernt war und das Material geliefert und eingelagert wurde konnte es weiter gehen. Zunächst wurde Annas Zimmer soweit vorbereitet damit hier ein neuer Lager und Auffendhaltsraum entstehen konnte. Anschliessend ging es in der neuen Küche los. Ziel war es die alte Tür zu verschliessen, die neue Elektrik zu verkabeln, die Wasserversorgung herzustellen und natürlich die Wände komplett mit Gipskarton zu verkleiden.
Die Besonderheit in diesem Raum bestand aus der Vielzahl an verschiedensten Gewerken und räumlichen Voraussetzungen. So hatten wir raumhohe Wände zu beplanken, Öffnungen zu verschliessen, die Dachschrägen nebst Trempel zu verkleiden und schliesslich auch zwei Dachfenster ein zu arbeiten.
Beginnen sollte alles an der raumhohen Wand der Nordseite der Küche. Hier befand sich früher der Zugang zum Raum. Auf dieser Seite sollte die Wasserver- und entsorgung hergestellt werden und auch die meisten der Elektrokabel verlegt werden.


Auf den beiden Bildern ist die gesamte Nordwand mit einer Länge von rund fünf Metern abgebildet. Die bisherige Tür ist natürlich noch gut sichtbar. Rechts unten am Boden zu den Dachschrägen hin wurde ein ca. 40x20cm großer Durchbruch zum EG hergestellt. Die Versorgung mit den Wasserrohren sollte von weiter…
Thema: Das Haus, Das Obergeschoss |
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Sonntag, 2. August 2009
Nach gut einer Woche der Entkernung des Obergeschosses war soweit alles fertig. Der nächste Schritt konnte starten – der Trockenbau inkl. aller Installationen. Zunächst mußten wir uns jedoch ersteinmal um das entsprechende Material kümmern. Wir benötigten für den Trockenbau die Gipsplatten (bei welchen wir uns für Produkte von Rigips und Knauf entschieden), die Ständerprofile, die Schnellbauschrauben und natürlich jede Menge Spachtelmasse sowie Fugeneinlagen.
Darüber hinaus wälten wir neben den Metallständerprofilen auch Holzlatten für die Unterkonstruktion. Diese sollte mit speziellen Justierschrauben senk- und fluchtgerecht ausgerichtet werden. Den Großteil der Schrauben sowie der kleineren Materialen bestellten wir bei Ebay. Nach heutiger Berechnung haben wir dadurch trotz der Versandkosten gegenüber dem klassischen Baumarkt einige tausend EUR gespart.
Die Gipskartonplatten sowie die Ständerprofile bestellten wir vom weiter…
Thema: Das Haus, Das Obergeschoss |
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