Gipskarton im Wohnzimmer oder wie man einen Rundbogen verplankt

Mittwoch, 7. Juli 2010 | Autor: Maik

dscn5803Nachdem nun im Wohnzimmer die Kabel für die Elektrik eingezogen waren, ebenso wie die Unterkonstruktion für die Gipskartonplatten konnte es nun ans Verplanken gehen. Hierzu mußte man im Wohnzimmer zwei Bereiche und somit zwei völlig verschiedene Techniken unterscheiden. Der Innenbereich bestand aus geraden Wänden sowie einer Holz und Metall-Unterkonstruktion. Der Rundbogen hingegen war, wie der Name schon sagt, rund – also gewölbt in seiner Ausführung.

Beginnen möchte ich mit dem Innenbereich: Vom Prinzip her geht die Verplankung sehr schnell. Die Dachlatten waren ausgerichtet und so konnten die großen 250x125cm Platten wunderbar im Verbund angeschraubt werden. Verbund bedeutet hierbei übrigens weiter…

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Elektrik und Trockenbauunterkonstruktion im Wohnzimmer

Mittwoch, 7. Juli 2010 | Autor: Maik

dscn5590Und wieder habe ich einmal ein paar Minuten gefunden den Blog fortzuführen. Nachdem ich gestern die Entkernung des Wohnzimmers beschrieben hatte geht es heute um die Verlegung der elektrischen Leitung sowie die Einbringung der Unterkonstruktion für den folgenden Trockenbau. Die Arbeit an sich ist nicht sonderlich schwer, erfodert aber eine gute Planung und Vorstellungskraft. Insbesondere die Verlegung der elektrischen Leitungen ist nicht nur an bestimmte Vorschriften wie die Installationszonen gebunden sondern eben auch an die persönlichen Wünsche…zu gut Deutsch: Man muß wissen wo später einmal die Geräte stehen sollen und dahingehend die Steckdosen, Soundkabel oder auch Lichtschalter plazieren.

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Im Wohnzimmer wurden insgesamt zwei Stromkreise verlegt. Einmal einer für das Licht (gemeinsam mit Küche und Schlafzimmer) sowie ein seperater Kreis nur für den Strom. Die Zuführungskabel wurden hierbei über den Hauptkabelschacht vom Flur her eingebracht und dann im Kreis gegen den Uhrzeigersinn verlegt. Da wir auf Empfehlung unseres Elektrikers auf Verteilerdosen verzichten sollten, weil nunmehr weiter…

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Entkernen des Wohnzimmers – Trockenbauvorbereitungen

Dienstag, 6. Juli 2010 | Autor: Maik

dscn5108Heute habe ich mal wieder etwas Zeit gefunden hier im Blog weiter zu scheiben. Aktuell ist unsere erste Mietwohnung ja kurz vor dem Abschluss so das es leider an der nötigen Zeit für unser Tagebuch hier mangelt. Aber was sein muß muß sein! Nachdem ich im letzten Beitrag das Wohnzimmer im Obergeschoss ja nochmals vorgestellt hatte schreibe ich heute über die Entkernung und die Vorbereitungen für den Trockenbau!

Wie bereits erwähnt wurde das Wohnzimmer grundlegend umstrukturiert. Wände wurden komplett entfernt oder zum Teil auf Metermaß abgetragen. Neue Türen wurden gesetzt, andere widerum versetzt.

Beginnen möchte ich mit der Wand zur Küche. Diese Wand war zunächst komplett geschlossen. Eigentlich sollte hier ja nur eine Durchgangstür vom Wohnzimmer in die Küche geschaffen werden. Allerdings stiessen wir beim Durchbrechen weiter…

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Das Wohnzimmer vor Baubeginn

Sonntag, 20. Juni 2010 | Autor: Maik

dscn42701Nachdem der letzte Beitrag nun schon über 2 Monate her ist, will ich heute mal etwas neues hier im Baublog unterbringen. Aktuell sind wir bautechnisch voll mit der ersten Mietwohnung ausgelastet. Die Stuckarbeiten, der Holzboden sowie die alten Holztüren sind ungeheuer zeitaufwändig so das der Blog leider etwas leiden muß!

Nun aber zurück zum Obergeschoß! Nachdem die Küche blogtechnisch fertig ist kann es hier mit dem Wohnzimmer weitergehen. Sehen wir uns hierzu aber zunächst nochmal den vorgefundenen Bestand an:

Mittels dem bereits erwähntem VOX 3D Planer habe ich einen Grundriss des OG erstellt.

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Links sieht man den alten Bestand, wobei das Wohnzimmer als Raum Nummer 4 ausgewiesen ist. Die Grundfläche lag bei rund 22 qm. Es gab eine weiter…

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Die Küche ist fertig! Ein vorher – nacher Vergleich

Sonntag, 21. März 2010 | Autor: Maik

dscn6280Der letzte Eintrag ist nun schon etwas her. Aktuell sind wir stark mit der Herstellung der ersten Mietwohnung beschäftigt. Trotzdessen soll auch weiterhin festgehalten werden was wir bereits im OG geschafft haben. Daher hier das Finale zur Küche!

Wie ich ja bereits in den anderen Beiträgen geschrieben habe wurde die Küche grundhaft saniert und neu gestaltet. Zunächst wurden die alten Wände und Deckenverkleidungen abgerissen. Anschliessend wurde mittels Trockenbau die Grundstruktur aufgebaut sowie die Dachgauben abgerissen und  durch neue Dachflächenfenster ersetzt. Neue Sanitär- und Elektroleitungen wurden gelegt. Abschliessend wurde alles noch verplankt, gespachtelt, gemalert und natürlich die Küchenmöbel eingebaut.

Insgesamt zogen sich die Arbeiten über gut drei bis vier Monate hin. Wobei witterungsbedingt nicht ununterbrochen nur in der Küche gearbeitet wurde, sondern viele Arbeiten auch in anderen Teilen des Hauses parallel von statten gingen.

Schaut man nun auf das Ergebnis zurück können wir doch zu Recht etwas stolz auf uns sein. Letztlich entstanden rund 95% der gesamten Leistungen, von der Planung bis zum Einzug, durch uns selbst. Da wir nun seit ziemlich genau einem Jahr bereits eingezogen sind, vergisst man dazu auch viel zu schnell wie es hier vorher aussah und welche Leistungen wir tatsächlich vollbracht haben. weiter…

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Gipswände verspachteln und Fachwerk einbinden in der Küche

Donnerstag, 31. Dezember 2009 | Autor: Maik

dscn5586Nachdem nun die Fenster eingebaut, und die Wände alle mit Gipskarton verkleidet waren kamen wir in der Küche des Obergeschosses zum Finale. Die Fugen und Kanten der Gipswände mussten noch verspachtelt werden. Ebenso mußte das sichtbar bleibende Fachwerk in die neuen Wände eingebaut werden. Mit den Fliesen-, Maler- und Fussbodenarbeiten sollte unsere neue Küche dann fertig sein.

Doch der Reihe nach:  Der Trempel als auch die Dachschrägen, ebenso die Decke, wurde ja mittels Gipskarton verplankt. Die Wände wurden daher schön gerade. An den Stoßkanten befanden sich nun aber die berühmten Spalten und Lücken. Also wurden die Stöße zunächst mit Fugenspachtel verfugt. Mit Kelle und reichlich Spachtelmasse ging es hierbei ans Werk.

Nach dem Trocknem der ersten Spachtelschicht mußte natürlich ein zweites mal gespachtelt werden. Dies liegt unter anderem daran, das das Wasser aus der Spachtelmasse verdunstet und sich somit die Masse beim eintrocknen zusammenzieht. Auf Grund der großen Flächen entschieden wir uns auch dafür bei zweiten Spachteln ein Gewebeband in die Fugen einzuziehen. Dieses Band aus Glaswolle wurde hierfür zunächst mit Latexfarbe einfach weiter…

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Alte Holztüren entlacken/restaurieren

Sonntag, 8. November 2009 | Autor: Sylvia

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Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun mit unseren Altbeständen in unserem Haus. Das heißt, alles was mit Holz zu tun hat und auf jeden Fall erhalten bleiben soll. Unzählige Türen und Zargen habe ich nun schon mit diversen Methoden aufgearbeitet(unzählige Lackschichten entfernt).  Schließlich ist es auch eine Kostenfrage, so eine Restauration vom Fachmann liegt zwischen 700,- und 1000,- Euro pro Tür.

Die effektivsten möchte ich kurz erläutern:

Methode 1: Bei vielen Lackschichten empfiehlt sich der Einsatz eines Heisluftföns und einer ganz normalen Spachtel. Die zu bearbeitende Stelle wird kurz erhitzt( durch die Hitze bilden sich Blasen, der Lack dehnt sich und löst sich vom Untergrund ab) und die Spachtel wird genau an diese Stelle gesetzt. Durch leichtes Schieben mit der Spachtel kann nun der Lack einfach abgeschoben werden.Bei mehreren Lackschichten ist natürlich mehr Kraft nötig. Danach den Restlack mit einem 80er Papier wegschleifen und danach mit 120er und 180er Papier feinschleifen. Dann kan man nach belieben die Tür veredeln. Ich habe mich hier für Osmo Hartwachsöl entschieden.

Methode 2: Abbeizen mit einer Natronlauge(Natriumhydroxid). Aber Vorsicht, diese Lauge ist stark ätzend und es sind Schutzmaßnahmen notwendig, um unfallfrei fertig zu werden.

1. die Lauge: 1 Liter H2O, 3 Esslöffel Speisestärke und 6 Esslöffel Natronlauge (in der Apo erhältlich)

Aber bitte die Natronlauge in das Wasser geben nicht anders herum!!!! weiter…

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Der Einbau der Dachfenster-Einbau der Dachfenster

Donnerstag, 24. September 2009 | Autor: Maik

dscn5419Kommen wir nun zu Teil zwei der Geschichte vom Fenstereinbau. Den Teil eins, vom Abriss der alten Dachgaubenfenster,  gibt es hier zu lesen. Nachdem die alten Gauben raus waren und die großen löcher ausreichend Platz für die neunen Dachfenster boten folgenden auch gleich die Zimmerleute. Wir hatten und für sechs Dachfenster der Marke Roto enstchieden. Vier Fenster sollten zum Kippen als auch zum Schwingen ausgelegt sein und zwei Fenster nur zum Schwingen. Bevor es um den Einbau der Fenster ging mussten zunächst einmal die alten Balken ersetzt werden. diese waren ja, wie bereits beschrieben, zum Teil völlig weggegammelt.

Die Handwerker sägten nun alle alten Balken herraus und ersetzten diese durch neue Balken. Zum Teil wurden auch weitere Stüzbalken eingefügt weil der Sparrenabstand der Balken nicht zur Breite der Dachfenster passte. Die Balken wurden anschliessend von Außen mit Dachbrettern wieder verplankt. Somit hatten die Löcher nun die richtige Größe für die neuen Fenster.

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Der Einbau der Fenster der dann nicht von uns selber sondern einer Firma übernommen wurde, lief dann problemlos. Die Fenster wurden eingesetzt, ausgerichtet und verschraubt. Anschliessend erfolgt die Feinjustierung der Fensterflügel sowie die Abdichtung weiter…

Thema: Allgemein, Das Haus, Das Obergeschoss, Der Einbau | 3 Kommentare

Der Einbau der Dachfenster-Abriss der Gauben

Donnerstag, 24. September 2009 | Autor: Maik

dscn5421Wie bereits im letztem Beitrag angekündigt folgt hier nun ein neuer Beitrag rund um den Einbau unserer Dachfenster! Zunächst muß man wissen das es sich bei unserem Dach um ein Mansardendach handelt. Unsere Wohnung im Obergeschoss liegt direkt in der Mansarde. Über uns ist der große Dachboden und unter uns logischerweise das Erdgeschoss. Bereits bei der ersten Besichtigung und den Bestandsaufnahmen haben wir besonderes Augenmerk auf die insgesamt sechs Gaubenfenster gelegt.

Schauen wir uns zunächst an wie die Gauben zuvor aussahen bzw. die Fenster in den Gauben…

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Von Aussen waren diese alten Gauben noch richtig gut in Schuß – Zumindest optisch. Zum Teil wurden hier auch zu DDR und zu Nach-Wendezeiten neue Fenster eingebaut, zum Teil waren aber noch die “Original-Fenster” vorhanden. Die Gaben waren mit Holzbalken aufgebaut und an den Dachschrägen vermauert sowie nach aussen hin mit Bitumenschindeln gedeckt worden. Die Traufe zwischen Dach und Gaube war meisst nur weiter…

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Rohbau in der neuen Küche – Trempel und Verplankung

Freitag, 21. August 2009 | Autor: Maik

dscn5483Bereits im ersten Teil zum Rohbau der Küche bin ich ja bereits auf auf die Dämmung, Isolierung und die Wasser und Elektroinstallationen eingegangen. Weiter geht es hier nun mit dem Aufbau des Trempels sowie dem Verplanken der Wände. Die raumhohe Nordwand war durch die bereits gestellten Profile das kleinere Problem. Viel aufwendiger sollten da die beiden Trempel werden und die Einarbeitug der bestehenden Trage- und Stützbalken. Weiterhin mußten in der Küche auch noch die beiden Dachfenster in die neuen Gipskartonwände integriert werden. Hier zeigte sich einmal mehr das die meisten Friemelarbeiten sich über Stunden hinzogen und man hinterher faktisch nichts vom großen Aufwand sah.

Beginnen wir an der Nordwand; die Profile standen und Elektrik als auch sämtliche Wasserrohre waren verlegt. Da hier aber später auch die Küchenzeile stehen sollte und natürlich auch die Hängenschränke, mußte die Unterkontruktion wesentlich stabiler sein als in den anderen Räumen. Durch den Rückbau des alten Flures hatten wir ja noch massig alte Pressspanplatten übrig. Diese waren ca. 2-3cm dick und sollten unter dem Gipskarton für die entsprechende Statik sorgen.

Also kramten wir die alten Platten wieder raus und vermaßen zunächste die Wand mit all den Bohrlöchern für Wasser und Elektro. Anschliessend wurden diese Maße auf die Holzplatten übertragen und mittels Lochkreissäge fein säuberlich zugeschnitten. Anschliessend konnten die Wände an den Profilen verschraubt werden. Um die Schwinkungen vom alten Holzfußboden nicht auf die Wände zu übertragen wurde zum Boden hin jeweils ein kleiner Spalt offen gehalten. Die Profile an sich waren ja durch das Profildichtband bereits entkoppelt. Diese Arbeit ging schön von statten. Endlich sah man mal effektiv den Vortschritt und die Wand war ruckzuck mit den Holzplatten verplankt. Leider hatte ich es hier zunächst versäumt diese Wand im weiter…

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