Keller / Wände trocken legen

Dienstag, 24. April 2012 | Autor: Maik

Momentan bin ich bei meiner Suche nach geeigneten Methoden auf interessante Hydrophobierungsmittel mit kristallbildender Wirkung gestoßen.

Xypex, Krystol und Penetron. Wobei mir das Penetron noch viel versprechender erscheint, da der Durchdringungsgrad bis zu 80 cm sein soll.( Außerdem kann man es auch online bestellen.) Desweiteren ist der Arbeitsaufwand sehr gering gegenüber anderen Methoden , da die Masse nur aufgepinselt werden muss. Das Mittel verbindet sich mit dem bestehendem Baumaterial und bei Feuchtigkeit bilden sich Kristalle die sich immer mehr und mehr verdichten. Somit kann kein Wasser mehr eindringen, bzw. wenn mal wieder Wasser eindringen will, wird der Prozess wieder angestoßen und es bilden sich wieder neue Kristalle aus.

Aktuell entkerne ich gerade den Raum der mal die Werkstatt meines Mannes werden soll. (Von außen werden wir das Haus komplett abschachten, die defekten Regenrohre austauschen, den Sockel neu verputzen und mit einem Bitumenanstrich versehen, eine Schweißbahn kleben und zusätzlich noch eine Noppenbahnwand anbringen.)

Aktuell sieht der so aus.

Keller Trockenlegung

Keller Trockenlegung

Nach der Entkernung werde ich die Steine so gut wie möglich säubern. Danach kann es losgehen.

Laut Angaben des Herstellers ist es sogar günstig die Wände (Böden) feucht zu belassen, ja sogar noch anzufeuchten, da der Wirkstoff so am besten arbeiten kann.

Ich bin gespannt und werde berichten, wie erfolgreich die Geschichte ist.

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Stuck restaurieren

Mittwoch, 7. März 2012 | Autor: Maik

Ich habe mir die Restauration des Stucks einfacher vorgestellt. Insgesamt habe ich ein halbes Jahr gebraucht, um oben stehendes Ergebnis zu erreichen. Leider kann man auf dem Vorherbild nicht genau sehen, wie gruselig der Stuck wirklich aussah. Über die Jahre hinweg wurde die Stuckdecke mehrmals mit Farbe überstrichen, so das kaum noch ein Relief erkennbar war. Mehrere Risse zogen sich durch die gesamte Decke und eine Restauration wurde von jeglicher Seite her in Frage gestellt.

Das hielt mich aber nicht ab, ich wollte es einfach wissen. Ich begann Schicht für Schicht mit einer Spachtel und Wasser abzutragen. Ich probierte es teilweise auch mit Asur von Scheidel (ganz tolles Zeug!!!), das brachte aber auch nur Geschmiere und war nur an den Messingfassungen sinnvoll (es war eine Überraschung, da wir dachten es handelt sich um Holzfassungen).

Nach vier Monaten was es nun soweit und der Stuck war komplett von allen Schichten befreit. Nun begann ich die Risse zu füllen. Dafür habe ich Modellierspachtel genommen (einfach noch ein Eigelb rein machen, dann bleibt die Masse länger verarbeitbar). Die großen Flächen (mit Rissbildung) haben wir mit einem Malervlies beklebt, damit sieht die Fläche nun auch homogener aus und ein weiterer Riss ist nach außen hin nicht sichtbar.

Danach habe ich die Stuckelemente farblich den Messingelementen mit einer Metallfarbe angepasst. Nun war nur noch das marmorieren fällig. Die komplette Fläche über Kopf hat mich einige Nerven und Halsschmerzen gekostet, aber es hat sich gelohnt. Wie das marmorieren funktioniert, habe ich unter Arbeitstechniken erklärt.

Hier ein Bild wie der Stuck zuvor aussah:

 

Und hier ein paar Bilder des Stucks nach der Aufarbeitung:

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Schellack entfernen/Restauration von Holzstuckelementen

Donnerstag, 1. März 2012 | Autor: Maik

In unserem Voyer befindet sich an der Decke ein wunderschönes Holzstuckelement aus der Günderzeit (Jugendstil). Am Anfang habe ich alles versucht mit jeglichen Methoden den Stuck zu reinigen, da der aufgebrachte Lack nicht mehr so ansehnlich war.

Der letzte Versuch gelang dann nun endlich mit Brennspiritus und viel Geduld und einer Menge von reinigungstüchern( einfach auf das Tuch auftragen und die jeweilige Stelle bearbeiten, bzw. den Lack herausreiben).

 

Das Ergebnis findet ihr hier:

 

Bei Fragen zu Entlackungstechniken aller Art (jede Oberfläche ist auch anders)helfe ich euch gerne weiter.

 

Liebe Grüße

Sylvia Florian

 

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Ambiento Marmorspachtel(Marmorino)/Glättetechnik/venezianische Spachteltechnik

Dienstag, 20. Dezember 2011 | Autor: Maik

MarmorinoMein absolutes Lieblingsspachtelmaterial, mit viel Geduld und Zeit lassen sich damit wundervolle Räume zaubern.

Wichtig für die Vorbereitung der Wand( oder Decke) ist ein glattter, sauberer und auch tragfähiger Untergrund(Grundierung). Für perfekte Ergebnisse sollte man vor dem Spachteln eine Farbe (ähnlich die der Folgeschichten) aufbringen. Nach der üblichen Trocknungszeit kann es losgehen.

Hierfür verwende ich am liebsten die kleinen japanischen Spachteln ( ich hatte bereits eine teuere venizianische Glättekelle, diese hat aber bei den hellen Farben durch das Abziehen graue Marmormaserungen hinterlassen) und Ambiento Marmorspachtel. Den Marmorspachtel gibt es in verschiedenen Farbtönen oder auch in weiß zum selberpigmentieren (Abtönfarbe). Die Spachtelmasse wird nun auf die Wand aufgetragen ( Fleckenspachtelung) mittels Spachtel und glattgezogen (Nasen müssen unbedingt vermieden werden).

Das wird nach der Trocknung (10 min.) noch einmal wiederholt, ich mache es aber meist noch einmal, um einen stärkeren Marmoreffekt zu erhalten. Danach (natürlich nach Trocknung 10 min.) gehe ich mit der Japanspachtel (mittlerer Druck) über weiter…

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Der Grillplatz an der Terasse entsteht

Sonntag, 30. Oktober 2011 | Autor: Maik

Nahtlos an die Unterkonstruktion des Holzdeckes folgte rechts daneben der Bau des Grillplatzes. Dieser sollte aus einem Lauf- und Auffendhaltsbreich auf gepflastertem Boden und einem größeren gegossenem Bereich für die Grillaufbauten und den Aufstellplatz der Wertstofftonnen bestehen. Vom Bau der Einfahrt zum Haus hatten wir noch Pflastersteine und Borden übrig so das sich deren Einsatz anbot.

Zunächst wurde der Bereich weiter abgeschachtet und freigelegt. Anschliessend wurde parallel zur Unterkonstruktion des Holzdeckes die erste Bordenreihe gesetzt. Hierzu habe ich die Borden zunächst auf weiter…

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Die neue Gartenterasse entsteht

Sonntag, 30. Oktober 2011 | Autor: Maik

Da ich aktuell mit einer Bronchitis flach liege finde ich nunmehr etwas Zeit den Hausbaublog wieder etwas zu aktualisieren. Daher schreibe ich heute zum aktuellen Stand der Arbeiten zu unserer neuen Gartenterasse.

Direkt hinter dem Haus, zwischen Weg zum Garten und den Nachbarsgärten soll eine große Terasse mit Grillplatz und Feuerstelle entstehen welche dann an den Seiten von einem zweiten Holzlagerregal und einem Carport begrenzt werden soll.

Doch zunächst von Anfang an: Dort wo die neue Terasse entstehen sollte befand sich zunächst noch der Lagerplatz für unseren alten Bauschutt.

Zunächst wollten wir den Schutt mit einem Radlader abfahren lassen. Allerdings kam kein weiter…

Thema: Der Garten | Beitrag kommentieren

Bohrmaschine GSB 19-2 RE Professional- Ein gutes Gerät, leider nicht für mich!

Freitag, 3. Juni 2011 | Autor: Maik

Nach all den Beiträgen über die Bauarbeiten am Haus ist es mir in den Sinn gekommen auch über die verwendeten Werkzeuge zu schreiben. Einen Großteil der Werkzeuge hatte ich ja zunächst von meinem Papa “geliehen”. Nach und nach wächst aber der eigene Bestand an.

Beginnen möchte ich diese Reihe mit meiner ersten eigenen Schlagbohrmaschine, der Bosch GSB 19-2 RE Professional. Zunächst denke ich steht es außer Frage das man als Häuslebauer, Modernisierer oder Hobbyhandwerker doch hin und wieder eine Bohrmaschine benötigt.

Bereits das erste Obergeschoss habe ich dabei ausschliesslich mit der Bohrmaschine meines Vaters gebaut. Neben Bohren, Bohrhammern und einer reinen Meiselfunktion hatte diese der blauen Profi-Serie entstammende Maschine alles was man brauchte. Aber irgendwann einmal mußte die alte Maschine wieder zurück und ich mir eine eigene anschaffen.

Da es im örtlichen Baumarkt lediglich die Private bzw. die grüne Serie von Boschgeräten gab und andere Profigeräte wie z.B. von Makita gar nicht erhältlich waren suchte ich im Internet bei Ebay&Co. nach einer neuen weiter…

Thema: Allgemein, Maschinenpark | 5 Kommentare

Aktueller Statusbericht März 2011

Freitag, 18. März 2011 | Autor: Maik

dscn6356Zu meiner Schande habe ich festgestellt, das der letzte Artikel hier schon wieder ein halbes Jahr alt ist.Leider fehlt mir im Moment einfach die Zeit und die Ruhe den Block aktuell zu halten. Aber eines sei gesagt, es gibt uns noch und wir waren sehr fleißig. Daher hier ein kurzer Überblick wie weit wir sind. Ausführliche Beschreibungen folgen natürlich so schnell wie möglich.

OG: Beginn der Arbeiten für das Arbeitszimmer

Der letzte unsanierte bzw nur provisorisch eingeräumte Raum wurde angegangen. Im HWR wurden die Dachschrägen gedämmt und verplankt. Ebenso wurden neue Wände gestellt und verplankt. Natürlich ist auch die Elektrik komplett erneuert wurden. Aktuell fehlt nur noch die Verplankung der Decke, die Verlegung eines Fußbodenbelages und die Farbe an den Wänden.

EG: Die erste Wohnung ist fertig und bezogen

Die erste Mietwohnung wurde innerhalb der letzten 18 Monate komplett hergerichtet. Neues Bad, neue Küche sowie Restauration der Stuckdecke im weiter…

Thema: Das Haus, Geschichten vom Bau | Beitrag kommentieren

Bau des Brennholz-Lagerregales im Garten

Samstag, 18. September 2010 | Autor: Maik

dscn6996Nachdem es bisher nur Bauthemen aus dem Haus gibt, will ich mich nun einmal auch um eines der vielen anderen Themen rund um unser Haus widmen. So habe ich im Juli/ August 2010 ein Lagerregal für unser Kamin-Brennholz gebaut. Der Kamin ist letzte Woche eingetroffen und wartet noch auf seine Bodenplatte aus Stein. Durch die gefällten Bäume im Garten haben wir darüber hinaus auch die nächsten Jahre mit Brennholz ausgesorgt.

Das Regal selber hat eine Lager-Breite von 4 Metern plus 20cm links und rechts als Überstand. In der Tiefe kommt die Lagerfläche auf 100cm zzgl. jeweils 30cm Überstand. Die Höhe variiert aufgrund unseres abschüssigen Bodens zwischen 250cm links und 220cm rechts. Die Lagerhöhe an sich kommt auf weiter…

Thema: Das Haus, Der Garten | Beitrag kommentieren

Gipskarton im Wohnzimmer oder wie man einen Rundbogen verplankt

Mittwoch, 7. Juli 2010 | Autor: Maik

dscn5803Nachdem nun im Wohnzimmer die Kabel für die Elektrik eingezogen waren, ebenso wie die Unterkonstruktion für die Gipskartonplatten konnte es nun ans Verplanken gehen. Hierzu mußte man im Wohnzimmer zwei Bereiche und somit zwei völlig verschiedene Techniken unterscheiden. Der Innenbereich bestand aus geraden Wänden sowie einer Holz und Metall-Unterkonstruktion. Der Rundbogen hingegen war, wie der Name schon sagt, rund – also gewölbt in seiner Ausführung.

Beginnen möchte ich mit dem Innenbereich: Vom Prinzip her geht die Verplankung sehr schnell. Die Dachlatten waren ausgerichtet und so konnten die großen 250x125cm Platten wunderbar im Verbund angeschraubt werden. Verbund bedeutet hierbei übrigens weiter…

Thema: Das Obergeschoss | Ein Kommentar