Alte Holztüren entlacken/restaurieren
Sonntag, 8. November 2009 | Autor: Sylvia

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun mit unseren Altbeständen in unserem Haus. Das heißt, alles was mit Holz zu tun hat und auf jeden Fall erhalten bleiben soll. Unzählige Türen und Zargen habe ich nun schon mit diversen Methoden aufgearbeitet(unzählige Lackschichten entfernt). Schließlich ist es auch eine Kostenfrage, so eine Restauration vom Fachmann liegt zwischen 700,- und 1000,- Euro pro Tür.
Die effektivsten möchte ich kurz erläutern:
Methode 1: Bei vielen Lackschichten empfiehlt sich der Einsatz eines Heisluftföns und einer ganz normalen Spachtel. Die zu bearbeitende Stelle wird kurz erhitzt( durch die Hitze bilden sich Blasen, der Lack dehnt sich und löst sich vom Untergrund ab) und die Spachtel wird genau an diese Stelle gesetzt. Durch leichtes Schieben mit der Spachtel kann nun der Lack einfach abgeschoben werden.Bei mehreren Lackschichten ist natürlich mehr Kraft nötig. Danach den Restlack mit einem 80er Papier wegschleifen und danach mit 120er und 180er Papier feinschleifen. Dann kan man nach belieben die Tür veredeln. Ich habe mich hier für Osmo Hartwachsöl entschieden.
Methode 2: Abbeizen mit einer Natronlauge(Natriumhydroxid). Aber Vorsicht, diese Lauge ist stark ätzend und es sind Schutzmaßnahmen notwendig, um unfallfrei fertig zu werden.
1. die Lauge: 1 Liter H2O, 3 Esslöffel Speisestärke und 6 Esslöffel Natronlauge (in der Apo erhältlich)
Aber bitte die Natronlauge in das Wasser geben nicht anders herum!!!! weiter…
Thema: Arbeitstechniken, Das Erdgeschoss, Das Haus, Das Obergeschoss, Geschichten vom Bau | Beitrag kommentieren



