Projekt Poolbau – Einbau von Skimmer, Düsen und dem Unterwasserscheinwerfer

Gepostet am Feb 16, 2017 in Pool und Terasse

Projekt Poolbau – Einbau von Skimmer, Düsen und dem Unterwasserscheinwerfer

Wie ich im letzten Eintrag ja bereits schrieb war der Stahlwandpool aufgestellt, die Folie eingehangen und das Wasser lief. Im Laufe des Nachmittags füllte sich der Wasserstand immer  weiter und zog die Folie an den Wänden immer glatter.Bei einem Pegel knapp unter der Öffnung des Unterwasserscheinwerfers stellte ich das Wasser dann aber ab.

Am nächsten Morgen ging es dann ab ins kühle Nass. Der Einbau des Unterwasserscheinwerfers stand an. Trotz sommerlicher Außentemperaturen war das Wasser ziemlich kalt – und da ich keine Anglerhose besitze bastelte  ich mir aus zwei 120l Müllsäcken eine Hochwasserhose um nicht völlig ungeschützt im Wasser arbeiten zu müssen.

Als erstes schlitzte ich die Folie ein wenig in Kreuzform an der Öffnung für den  Scheinwerfer ein um zu sehen wo ich genau die Bauteile anbringen müsste. Anschließend setzte ich den Abdeckring über das Loch und markierte die Bohrlöcher welche ich folgend mit einem  Metallbohrer durchbohrte und mit Zinkspray rostfest machte. Nun kam der etwas knifflige Teil für den 2 Hände eben einfach eine Hand zu wenig sind: Ich schraubte die Schrauben von Innen  durch den Abdeckring, die Poolfolie, den Dichtungsring und die Stahlwand in den Baukörper des Unterwasserscheinwerfers. Dann folgte die zweite Schraube über Kreuz, dann die Dritte und so  weiter. Am Ende hatte ich alle 16 Schrauben eingefädelt und konnte den Lampenkörper behutsam festschrauben. Nun schnitt ich die nach Innen in die Öffnung überstehende blaue Poolfolie mit  einem Cutter noch sauber weg – fertig!

Der Lampenkörper selber wird später komplett mit Wasser gefüllt. Nur das Leuchtmittel selber ist wasserdicht und wird in den Körper von innen  eingeschraubt. Zuvor musste ich noch das Stromkabel durch die dafür vorgesehene Öffnung im Lampenkörper auf der Außenseite des Pools fädeln und mittel Quetschdichtung schließen. Das  Kabel auf der Innenseite beließ ich in einer Länge in welcher das Leuchtmittel über die Wintermonate bequem auf dem Boden des Pools gelegt werden könnte. Auf der Außenseite hatte ich dann  immer noch genug Länge um die Anschlüsse vorzunehmen. Nun musste ich das Kabel auf der Innenseite nur noch auf der dafür vorgesehenen Spirale des Leuchtmittels aufwickeln und  anschließend dieses dann in den Lampenkörper festschrauben. Nach einem kurzen und erfolgreichen Test der Lampe wurde das Wasser wieder angestellt und der Pool füllte sich weiter.

Mit  steigendem Wasserpegel führte ich dann den identischen Einbau der beiden Einlaufdüsen und des Skimmers durch. Wichtig ist es hierbei die Folie erst anzuschneiden wenn der Wasserstand kurz unter der Öffnung steht da sich diese noch deutlich strafft und somit verschiebt. Ein paar Stunden später war der Pool dann bis zu Mitte des Skimmers gefüllt und ich musste nur noch die oberen  Abdeckschienen aufdrücken.

Natürlich habe ich die Zeit während der Befüllung sinnvoll genutzt und die Rohranschlüsse vom Skimmer in das Technikhaus und von dort wieder an die beiden  Einlaufdüsen eingebaut. Auch diese Bauteile hatte ich mir bereits im Vorfeld gekauft.Und während ich im Technikhaus mit 50mm PVC Rohren gearbeitet habe, setzte ich im Aussenbereich auf  50mm Flexrohr. Dieses ist relativ biegsam und lässt sich gut verlegen. Allerdings können die Anschlüsse nicht einfach geklebt werden sondern müssen mittels spezieller Flexrohrfittinge  verschraubt werden. Genau dies ist aber auch ein Vorteil da man den Rohrkreislauf, zum Beispiel im Winter, auch aufschrauben kann.

Der von mir verbaute Skimmer bot einen Anschluss für  50mm und 60mm mit Innengewinde. Dank der passenden Flexrohrkupplung war das Anschließen hier ein Kinderspiel. Ich habe mir später auch einen speziellen Flexrohr-Schlüssel gekauft um  die Klemmverschraubungen wirklich fest zu bekommen. Um den Flexschlauch zu schützen und auch Wärmeverluste zu vermeiden verlegte ich den Schlauch dann 1m vor dem Technikhaus durch  100mm KG Rohr zu meinen Durchbrüchen. Im Technikhaus war dann die Übergabe an das PVC-Rohr und die Technikkomponenten.

Auf der Rücklaufseite zu den Einlaufdüsen sollten die Rohre  jedoch komplett in der Erde verlegt werden. Hier wäre ein KG Rohr zu steif und unhandlich gewesen. Daher griff ich auf 100mm Drainrohr als Leerrohr zurück welches mit einem Vlies zusätzlich   zum Schutz vor Dreck umwickelt wurde. Das Flexrohr endete nun von unten aus der Erde kommend mittig der Poolrundung und wurde dort mittels T-Stück symmetrisch an die beiden  Einlaufdüsen weiterführend verlegt.

Mit dem Anschluss der Sandfilteranlage – darüber schreibe ich einen eigenen Beitrag – konnte auch der Probebetrieb gestartet werden.

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