Projekt Poolbau – Die Stützmauern kommen und der Pool wird unerwartet getestet

Mit dem Gießen und anschließendem Austrocknen der Bodenplatte war die Phase 2 unseres Projektes Poolbau abgeschlossen. Nun konnte Phase 3 folgen: Der Einbau der Stützmauern für Pool und Technikhaus. Bereits im Vorfeld hatte ich die Bodenschienen des Stahlwandpools auf der Bodenplatte ausgelegt und den späteren Standort bestimmt.

Neben dem einfachen Zugang zu den  Anschlüssen der Wasserleitungen und der Stromversorgung sollte auch die spätere Poolterrasse gut zu bauen sein. Kurz darauf folgte bereits die Lieferung der Beton-Hohlblocksteine welche zunächst in die Mitte der Bodenplatte gestapelt wurden.

Zuerst wurde im passendem Maß zu den Hohlräumen der Betonsteine Löcher in die Bodenplatte gebohrt und die Eisenbewehrung befestigt. Die Poolwände  sollten mit der Bodenplatte fest verbunden sein damit das spätere Gewicht des wassergefüllten Pools die Wände nicht einfach wegschieben würde.

Anschließend folgte dann das Setzen der Steine auf eine Höhe von 3 Reihen. Die Ecken und offenen Stellen wurden danach abgedichtet und die Hohlräume der Steine dann mit Beton ausgegossen. Dies geschah dann aber von Hand und nicht mit einer großen Betonpumpe wie bei der Bodenplatte. Hierzu wurde im Betonwerk eine große Hängerladung Beton geholt und diese vor dem Einfüllen nochmals mit Wasser aufgerührt. So war der Beton flüssig genug um in wirklich alle Hohlräume vordringen zu können.

Die Stahlbewehrung für die nächsten Reihen wurde bei dieser Gelegenheit gleich noch mit eingebaut. Nun sollte das ganze zunächst einmal über das Wochenende trocknen.

Leider gab an jenem Wochenende aber eine Überraschung. Mehrere Unwetter strömten über uns hinweg und führten vielerorts zu heftigen Überschwemmungen und Wasserschäden. So auch bei uns. Durch die Bodenplatte aus Beton sowie den Wänden aus festem Lehmboden konnte das Regenwasser nicht ablaufen und der Pool befüllte sich zunehmend.

Über das ganze Wochenende ergab sich dann ein Wasserstand von fast einem Meter. Mit meiner Tauchpumpe konnte ich das Wasser zumindest immer wieder auf einen Stand von wenigen cm zurückdrängen. Aber der viele  Schlamm und Dreck welchen der Regen in die Baugrube gespült hatte verdreckte nicht nur die Pumpe zusehens sondern auch die Bodenschiene des Stahlwandpools.

Von der „Vernichtung“ des  restlichen Gartens inkl. Frisch angelegter Rasenflächen will ich erst gar nichts schreiben – Dieser gebührt ein eigener Blogeintrag.

Die Unwetterperiode hielt sich zu diesem Zeitpunkt über mehrere Tage und führte immer wieder zu neuen schweren Regenbrüchen. Kaum war das Wasser abgepumpt wurde es tags darauf wieder aufgefüllt. In dieser Phase des Poolbaus haben wir knapp 2 Wochen an Zeit verloren weil nichts mehr ging.

Irgendwann besserte sich aber das Wetter wieder und die Sonne zeigte ihre schönste Seite. Nun hieß es erst einmal Baustelle reinigen. Bewaffnet mit Schaufel, Besen und meinem großen Kärcher wurde die Bodenplatte und die Steine vom Dreck und Schlamm befreit. Auch das  Aufmauern der restlichen Reihen konnte wie gehabt weitergehen so das der „Rohbau“ bald fertig war.

Mit dem Hinterfüllen der Stützmauern wurde dann auch Phase 3 abgeschlossen.

 

 

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