Projekt Poolbau – Das Technikhaus

Gepostet am Feb 16, 2017 in Blog, Das Haus, Der Garten, Der Pool, Pool und Terasse

Projekt Poolbau – Das Technikhaus

Nach dem Ausschachten, dem Gießen der Bodenplatte und dem Bau der Mauern war es nun an der Zeit sich dem Technikhaus zu widmen. Dieses befindet sich ebenfalls auf der Bodenplatte und  stützt der Poolwände nach Süden hin ab. Mit dem Bau in die Erde schließt es nach Norden mit dem Boden bzw. der Terrasse ab und ist dennoch von Süden aus gut begehbar.

Ursprünglich war ich der Meinung das Technikhaus wäre zu groß geplant. Schließlich befindet sich dort nur die Sandfilteranlage und die Pumpe. Aber im Rahmen der Bau(vor)planung kamen dann eben noch eine  Chlordosierstation, eine Bypassanlage für die Solarheizung und diverse elektrische Komponenten hinzu. Selbst nach dem Einbau einer Wärmepumpe hätte ich noch genügend Platz um ordentlich im Technikhaus arbeiten zu können.

Die Wände wurden mit ausgegossenen Betonschalsteinen gesetzt. Um alle Installationen einfach und unproblematisch an der Wand anbringen zu können, entschied ich mich die Innenwände mit
hinterlüfteten OSB Platen zu verkleiden. Also wurden zunächst mehrere Holzleisten vertikal an die Wände gebracht und anschließend die OSB Platte an die Latten geschraubt. Unten und oben  ergibt sich noch ein Luftraum so das Schimmel an der OSB Rückwand vermieden wird.

Anschließend wurde eine tragende Lattung über die obere Seite geschraubt auf welcher dann wieder OSB  Platten verschraubt wurden. Da die OSB Platte nicht flächig aufliegt sondern mit leichtem Gefälle vom Pool weg auch an den Seiten über cm-große Luftschlitze verfügt, kann eine gute Lüftung  sichergestellt werden.

Die gesamte Konstruktion ist stabil und tragfest und wird später auch als Untergrund für die Terrasse dienen. Um das Dach gegen Regen- und vor allem Poolwasser  abzudichten folgte zum Schluß noch eine Schweißbahn welche direkt auf die OSB Platte geklebt wurde. Fertig waren somit die Innenwände und das Dach des Pooltechnikhauses.

Nun ging es an  die Durchbrüche für die Ver- und Entsorgungsleitungen. Da die Wasserleitungen mit einem 50mm Querschnitt verlegt werden sollten, nutze ich meinen 60mm Kernbohrer samt Bohrmaschine  um die gut 25cm dicken Wände zu durchstoßen. Neben einer Leitung vom Skimmer in das Technikhaus, benötigte ich weiterhin 2 Durchbrüche zur Solarheizung und eine weitere für den Rücklauf  an die Einlaufdüsen des Pools. Zunächst bohrte ich mit einem 10er Bohrer alle Löcher vor um mit meiner Bohrkrone einen besseren Halt zu haben.

Da der Beton in den Steinen aber  auch nach mittlerweile 4 Wochen noch immer feucht war gestaltete sich das Bohren, speziell im Kern der Steine, als sehr mühselig. Nach etlichen Pausen um meine Bohrmaschine abzukühlen  waren aber auch diese Löcher sauber in die Wand gebohrt.

Mit einem 14er Bohrer brachte ich dann weitere Durchbrüche für die Elektrokabel ein. Somit war dann auch der letzte Schritt des  Rohbaus abgeschlossen

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