Webseiten-Tipp: Haus-XXL

Gepostet am Nov 9, 2014 in Blog, Netzwelten, Webseiten-Tester

Bei der Planung für neue Arbeiten oder beim Ideen einholen ist das Netz für mich unverzichtbar. Ob es nun die Heimwerkervideos bei Youtube sind oder die unzähligen Foren in welchen ich Tipps und Tricks einhole. Aktuell bin ich auf eine Seite gestossen die sich an Bauherren richtet und recht umfänglich viele Informationen bietet. Diese Seite möchte ich euch nicht vorenthalten, und nach Rücksprache mit den Betreibern darf ich hier auch einen Ausschnitt zeigen.

Es handelt sich um die Webseite haus-xxl

Hausplanung: Tipps und Hinweise für angehende Bauherren
Tausend Dinge müssen beachtet werden, wenn ein Bauvorhaben reibungslos verlaufen soll. Wenn das richtige Grundstück vorhanden, der Anbieter für den Hausbau gefunden und das Traumhaus samt optimaler Heizung und Grundriss geplant ist, müssen viele Dinge scheinbar gleichzeitig geregelt werden. Haus-XXL bietet nicht nur viele unentbehrliche Informationen rund um den Hausbau, sondern zeigt als ausgewiesenes Hausbauportal auch erprobte Wege und Möglichkeiten zur eigenen Immobilie auf. Bauherren tun gut daran, frühestmöglich Informationen über den geplanten Hausbau bei fachkundigen Stellen einzuholen. Das gilt auch für wichtige amtliche Formalitäten, denn Unwissenheit kann auch hier im Nachhinein zum Problem werden. Doch soweit muss es gar nicht erst kommen.

 

Bei jeder Hausplanung gilt es wichtige Dinge zu beachten

 

Die Beschaffenheit des Baugrundes wird von zukünftigen Immobilienbesitzern häufig unterschätzt. Deshalb ist es sinnvoll, ein Baugrundgutachten in Auftrag zu geben. Neben konkreten Aussagen zur Tragfähigkeit des Bodens werden darin auch Aussagen gemacht zu eventuellen Verunreinigungen des Bodens oder Hinweise gegeben zu Grundwasser und Bodenschichten. Wer als Bauherr vorhat, einen Keller zu bauen, kommt nicht zuletzt wegen notwendiger Abdichtungsmaßnahmen kaum um ein Baugrundgutachten herum. Auch die sogenannte Baustelleneinrichtung kann bei unsachgemäßer Ausführung schon in der ersten Bauphase zu Problemen führen. Es ist also von Vorteil sich rechtzeitig detaillierte Informationen darüber zu beschaffen, wer beispielsweise den Bauzaun errichtet, den Schuttcontainer beschafft, die Miettoilette aufstellt oder den Baustrom anschließt.

 

Baustellen müssen auch beim Hausbau ordnungsgemäß gesichert werden

 

Bei manchem Bauvorhaben müssen auch spezielle behördliche Genehmigungen eingeholt werden, um beispielsweise öffentliche Stellflächen vorübergehend nutzen zu können. Bei Nichtbeachtung können hohe Bußgelder fällig werden. Überqueren Baufahrzeuge den Fußweg um die Baustelle zu erreichen, so muss eine eigene Baustellenzufahrt errichtet werden. Tief liegende Leitungen, Pflasterungen oder Gehwegplatten dürfen dabei nicht beschädigt werden. Deshalb muss vorübergehend ein Schutzbelag aufgebracht werden. Der richtige Ansprechpartner ist das örtlich zuständige Tiefbauamt. Solche Schutzvorkehrungen sind selten im Hauspreis enthalten, sondern schlagen als Baunebenkosten zu Buche.

 

Termine, Bauablauf und Ausstattungsmerkmale vorab genau regeln

 

Wer handwerklich begabt ist, sollte mögliche Eigenleistungen vor Baubeginn schriftlich vertraglich vereinbaren. Wer durch Eigenleistungen Verzögerungen beim Baufortschritt verursacht, kann das Bauunternehmen in der Regel nicht haftbar machen. Zeitpunkt der Endabnahme, maximale Bauzeit und Baubeginn sollten ebenfalls vertraglich geregelt werden. Spätestens am Umzugstag merken viele Bauherren erst, wie wichtig solche terminlichen Vereinbarungen sein können. Viel Ärger kann man sich als Bauherr auch durch eine eindeutige Bauleistungsbeschreibung vom Hals halten. Möglichst präzise und genau sollten Farben, Materialien oder Fabrikate für Armaturen, Bodenbeläge, Fliesen oder Türen und Treppen festgelegt werden. Beim Zahlungsplan empfiehlt sich eine Staffelung, also die Überweisungen an den Bauträger stets an den Baufortschritt zu binden.

 

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