Trockenbau und Sanitärinstallation im Keller – Die Kundentoilette entsteht

Gepostet am Mrz 2, 2014 in Blog, Der Keller

Trockenbau und Sanitärinstallation im Keller – Die Kundentoilette entsteht

Entsprechend meiner aktuellen Blog-Serie stelle ich heute den Trockenbau im Maklerbüro im Keller unseres Hauses vor. Nachdem der Raum komplett entkernt war ging es natürlich zunächst an die Planung. Der Raum selber besteht aus einem etwa 20qm großen Hauptraum und einem direkt daneben liegendem ca. 9qm großem Nebenraum. Der Hauptraum sollte später als Büro genutzt werden und der Nebenraum sollte mit einer Wand abgestellt werden um dann dort später eine Kundentoilette unter zu bringen.

Die Trockenbauinstallation in der Kundentoilette musste ich zunächst hinten anstellen da erst einmal die Elektrik sowie die Wasserver- und -entsorgung anstanden. Beim Bau des Bades der zweiten Wohnung im Erdgeschoss (welches direkt über der Kundentoilette liegt) wurden bereits die Abwasserrohre so gelegt das diese durch die Decke nach unten gingen und an der Wand entlang in den Abwasseranschluss des Hauses. Ich konnte somit das Abwasserrohr für Toilette und Waschbecken direkt in das nagelneue HT-Rohr mit einbinden. Lediglich die Decke mußte abgehangen, sowie die Wände verkleidet werden um die Rohre zu verstecken.

Da im Büro selber auch eine kleine Küche eingebaut werden sollte zog ich weitere Rohre über T-Stücke nochmals mit in den Hauptraum des Büros. Die Grundinstallation stand also. Nun ging es ans Detail. Ich entschied mich bei der Installation der Vorwandmodule diesmal nicht auf teure Markenprodukte zurück zu greifen sondern bestellte mir das NMT – WC und Waschtisch Vorwandelemente Set bei Amazon. Die Firma NMT war mir zuvor überhaupt nicht geläufig. Allerdings war die Qualität für diesen preis wirklich unschlagbar gut. Selbst die Drückerplatte macht noch heute einen tadellosen Eindruck.

Beide Elemente wurden also an der Wand verschraubt und die Wasserver- und -entsorgung entsprechend eingebunden. Nun fehlte mir nur noch die Stromversorgung. Geplant war diese für das Licht und eine Steckdose an der Tür sowie eine Dose für einen Durchlauferhitzer am Waschbecken. Beide Leitungen wurden separat in einer Unterverteilung im Hauptraum des Büros dann abgesichert.

Nachdem Wasser- und Stromleitungen fertig verlegt waren konnte ich den Rest der Wände mit Gipskartonprofilen abstellen und verplanken. Ich entschied mich für eine doppelte Verplankung mit den grünen Feuchtraumplatten da der Raum damals mit rund 70-80% rel. Luftfeuchte immer recht klamm erschien. Mittlerweile hat sich das Klima bei 50-60% rel. Luftfeuchte eingependelt. Die Aussenwände habe ich mit Sanierputz neu verputzt.

Anschliessend wurde die Decke ebenfalls mit Metallprofilen abgehängt und verplankt. Um späteren Rissen in den Spachtelfugen vorzubeugen hatte ich damals bereits sämtliche Gipskartonflächen mit einem Glasfaser-Vlies bzw. Malervlies beklebt. Dieser Arbeit ist mitunter sehr aufwändig da man beim späteren Malern deutlich mehr Farbe benötigt, rechnet sich aber durch eine saubere Optik und Rissvermeidung absolut. Hier gibt es die verschiedensten Anbieter. Ich habe mich dann immer für Rednet entschieden. Dieser bot mir eine 1mx50m bei 45g/m² Rolle inkl. 20kg Spezialleim für rund EUR 40,-. Die geputzten Wände wurden mit Perlmutt behandelt so das diese weiterhin atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend bleiben würden.

Das WC und das Waschbecken haben wir dann wieder im heimischen Baumarkt gekauft. Dieser hatte zu jener Zeit gerade zufällig einen Sortimentswechsel so das wir auch hier ein Super-Schnäppchen bzgl. dem Preis-Leistungsverhältnis machen konnten.

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