Das Maklerbüro im Keller wird fertig gebaut

Zeitgleich mit dem Kunden-Bad habe ich natürlich auch den Bau des Maklerbüros vorangetrieben. Einiges an Bildern hierzu gibt es hier im Blog ja bereits. Im Hauptraum des Büros sollte eine kleine Küchennische, eine Beratungsecke mit Schreibtisch sowie Bereiche für die Technik und Schränke entstehen. Nachdem der Raum nun komplett entkernt war sah es damals so aus:

Nun ging es zunächst wieder an das Stellen der Gipskartonwände. Also wurden alle Wände – mit Ausnahme der Aussenwände – mit Ständerprofilen vorbereitet. Da im Raum auch unser Gaszähler hing habe ich hier eine Zelle abgestellt um später den Zähler über eine Revisionstür ablesen oder ggf. tauschen zu können. Auch die Wasserver- und -entsorgung für die kleine Küche wurde untergebracht. Vorsorglich habe ich das 50er HT-Rohr gleich noch in den Nachbarraum verlängert da hier ja später auch noch ein Waschhaus entstehen sollte. So konnte ich dann später die Waschmaschinen problemlos einbinden.

Die Elektrik wurde natürlich gleich mit hinter die Ständerwände verlegt. Eine Steckdose zog ich dann von unserer Wohnung aus direkt in den Bereich wo später der Router stehen würde.

[one_third][/one_third]Mein Ziel war es das Telefon und Netzwerk über DLAN, also über das normale Stromkabel mit unserem Wohnungsanschluß zu verbinden. Mit dem DLAN habe ich bereits in der Wohnung gute Erfahrung gesammelt beim Anschluß aller Rechner ans Netzwerk und natürlich bei der Einbindung des Fernsehers. Und mit dem Durchleiten des Telefons kann man im Büro problemlos nach Extern aber auch intern telefonieren. Vorsorglich habe ich jedoch auch ein echtes Telefonkabel eingebaut – man weiß ja nie.

Die Wände konnte ich somit recht schnell verplanken. An der Decke wurde es dann schon komplizierter. Hier verlief die Hauptwasserleitung, die Gasleitung und die Heizungsleitungen. Ich stand also vor der Wahl die gesamte Decke um gute 30cm abzuhängen oder mit einem entsprechendem Mehraufwand nur den Randbereich. Ich entschied mich den Randbereich in Form eines “U” um 30cm abzuhängen und den Bereich in der Mitte um nur 15cm. Das sieht optisch nicht nur deutlich besser aus, ich hatte auch ganz andere Möglichkeiten was die Beleuchtung anging.

Unterverteilung einpassenFür den Maklerbereich war es mir wichtig eine eigene Stromabsicherung zu haben. Auch ein eigener Stromzähler ist zu Abrechnungszwecken recht sinnvoll (ebenso ein separater Wasserzähler). Ich zog daher ein dickes Kabel vom Hausanschluss ins Büro und setzte dort eine Unterverteilung. Dummerweise war der Hager-Unterverteiler zu tief und passte gar nicht. Also schnappte ich mir die Flex und passte die Wand entsprechend an. Für das Licht setzte ich dann zwei Sromkreise. Einer für 4 Einbauspots in den Ecken des inneren Bereiches und einen für die 5 Spots im “U”. Auch hier griff ich wieder bei den Halogen-Einbaustrahlern zu und ersetzte die Leuchtmittel später dann durch Samsung LED-Lampen. Entsprechend der Tageszeit und des Lichteinfalls konnten nun beide Kreise getrennt voneinander oder auch zusammen geschalten werden.

Nachdem alle Wände mit Gipskarton verplankt waren konnte ich spachteln. Insgesamt wieder 3x Spachteln und Schleifen führten zu einem guten Ergebnis. Die Decke wurde dann wieder mit einem Glasfaservlies eingespachtelt und weiß angemalt. Bei den Wänden entschieden wir uns für eine dunkle Vliestapete. Zu dieser Zeit erlernte ich dann auch das Tapeziererhandwerk. Die Aussenwände wurden übrigens mit Sanierputz neu verputzt und anschliessend mit Perlmutt behandelt.

Ich denke das sich der Aufwand gelohnt hat und wir ein wunderschönes Büro geschaffen haben.Über den zweiten Hauseingang ist dieses direkt erreichbar und bietet alle notwendigen Voraussetzungen zum arbeiten. Lediglich die Küche fehlt aktuell noch.

feuchtigkeit im kellerUnsere Bedenken bezüglich der Feuchtigkeit haben sich übrigens nicht bestätigt. Die anfänglichen 70-90% rel. Luftfeuchte konnten wir durch konsequentes Lüften, den Sanierputz und anfangs dem Bautrockner auf im Schnitt 45-60% rel. Luftfeuchte reduzieren. Dieses Jahr wird das Haus dann noch auf der Ost-Seite freigebuddelt und trockengelegt.

 

 

 

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